TSV Neckarbischofsheim

Kreispokalsieger von . . .

 

1967

 

2001

 

2002

 

2005

 

der badische pokal ruft wieder !

im kreispokal-halbfinale jetzt gegen eppingen ii

Hilsbach - Neckarbischofsheim  0 : 6

 

Die Gastgeber waren von Anpfiff weg dem favorisierten Kreisligisten aus „Bischesse“ unterlegen. Nicht einmal im Ansatz konnte der SV den TSV Paroli bieten, das Geschehen spielte sich fast ausschließlich in dessen Hälfte ab wodurch es wenig Räume für die Mahrt-Kicker gab. Den ersten Lichtblick hatte Rouven Paulmann in der 11. Minute, als er Soner Gülay im Strafraum bediente. Mit einem platzierten Schuss in den Winkel ließ er Helker im SV-Tor keine Chance. Auch wenn die Gastgeber durch einen strammen Schuss von Dietz, der von Weis glänzend pariert wurde, die beste aber auch einzige Chance während der gesamten 90 Minuten hatten, war der Gästesieg nie gefährdet. Die 2:0 Führung (36.) durch Marcel Schaardt, der sich nach Zuspiel von Monteiro die Ecke aussuchen konnte, war schon sowas wie eine kleine Vorentscheidung. Die Gastgeber kamen nach der Pause etwas besser ins Spiel, bei einem Angriff durch Jatteh hätten sie gerne einen Elferpfiff gehört der aber – zu Recht – ausblieb (51.). Zwischendurch wurde Schiri Bender etwas auf den Prüfstand gestellt, wie weit man bei ihm gehen kann.  Die Spielchen machte er bis zur 64. Minute mit, bis Huber für ein Foulspiel die erste gelbe Karte sah.  In der 66. Minute musste Spielertrainer Mahrt vorzeitig raus, nachdem er sich kurz vor der Halbzeit einen Pferdekuss eingehandelt hatte. In den letzten 20 Minuten brachen bei Hilsbach alle Dämme. Zuerst holte Muhr im Strafraum aus und säbelte Schaardt um, das Elfer und Gelb zur Folge hatte. Dann gab er im Beisein vom Schiri noch seinen Senf dazu der recht unsportlich war und die gelb-rote Karte nach sich zog. Jetzt hätte ich´s fast vergessen, den fälligen Foulelfmeter verwandelte Pascal Monteiro sicher zum 4:0 (71.). Anstatt, dass der TSV vor dem anstehenden Auswärtsspiel beim TSV Obergimpern einen Gang zurück geschaltet hätte zog er sein Offensivspiel bis zur letzten Minute durch.  Nachdem Herbold, der zuvor eingewechselt wurde, in der 83. Minute nur den Pfosten traf nahm Dennis Laber den Abpraller auf und schob den Ball zum 5:0 in die Maschen. Den Schlusspunkt zum 6:0 setzte wiederrum Monteiro, dieses Mal per Kopf nach klasse Hereingabe von Laber. Der TSV Neckarbischofsheim errang einen ungefährdeten Pokalsieg, der unterm Strich vielleicht um zwei Tore zu hoch ausfiel. Die Mahrt-Elf steht damit sicher im Badischen Pokal und trifft im Kreispokal-Halbfinale (April 2019) auf den VfB Eppingen II.

wenn es nacht wird in rohrbach !

Rohrbach /S. II - Neckarbischofsheim  1 : 2

Das war ein hartes Stück Arbeit ! Während der gesamten ersten Halbzeit kam zu keiner Phase des Spiels Pokalstimmung auf. Die Gastgeber, die sich mit den drei Youngstern Hockenberger, Bauer und Reißfelder aus der „Ersten“ verstärkt haben standen tief in der Abwehr und suchten ihr Heil bei gelegentlichen Kontern meist über Scholl. Außer zwei „Kleinchancen“ durch Scholl (10.) und Saraba Sarr (11.) war nicht viel. Für den größten Aufreger sorgte kurz vor dem Halbzeitpfiff das Flutlicht, zuerst fielen alle 4 Eckmasten aus, in der Halbzeit der Rest. Im Dunkeln konnten die Zuschauer dann munkeln, ob das Spiel überhaupt noch einmal angepfiffen werden kann. Die einzigen, die sich darüber freuten waren die Kassierer „Soll und Haben“, die schon die Einnahmen vom Wiederholungsspiel vor Augen hatten ! Dass daraus nichts wurde lag an den fleißigen Strommännern im Hintergrund, die zwar langsam aber sicher wieder alle Lampen zum Leuchten brachten. Dass die Partie in der zweiten Halbzeit hitziger wurde lag nicht ausschließlich an den Spielern. Schiedsrichter Brand entfachte mit seinen Entscheidungen, die man auf beiden Seiten nicht immer verstehen konnte, im wahrsten Sinne des Wortes auch einen Brand. Er betonte während des Spiels immer wieder, dass es sein Stil ist, hüben wie drüben eine „großzügige Linie“ zu fahren. Treten bis über die Schmergrenze wurde toleriert, aber wehe ein falscher Ton kam über die Lippen ! In den letzten 25 Minuten holte er nur 4 x den gelben Karton raus (je 2 SV/TSV), es hätten locker doppelt so viele sein können und müssen. Bezeichnend für den schwachen Auftritt des Unparteiischen war die Ausführung des Freistoßes der den TSV mit 1:0 in Führung brachte (67.). Er gab den Ball zwar frei aber das bekam nur der Torschütze Marcel Schaardt mit, der listig den Ball „einfach mal rein schoss“. Weder der Keeper, seine Vorderleute noch der SV-Anhang verstand die Welt nicht mehr – verständlich. In der 72. Minute liefen die jetzt weiter auf gerückten Rohrbacher in einen Konter, den Gülay mit einem Drehschuss abschloss in Keeper Bayer aber seinen Meister fand. Das sollte sich bitter rächen, nach einem Eckball stieg Scholl am höchsten und nickte zum vielumjubelten 1:1 ein (73.). Durch diesen Treffer machte der Favorit die Gastgeber wieder unnötig stark, die jetzt natürlich noch mehr wollten. Die Angst, ausgerechnet vor dem Spitzenspiel gegen Epfenbach in die Verlängerung gehen zu müssen, machte sich bei den Gästen langsam breit.  Soner Gülay war es vor behalten, diese Ängste mit einem Mittwochs-Schuss ins Tordreieck zu vertreiben (83.).  Anhand der deutlichen Feldvorteile während den gesamten 90 Minuten war der „Bischesser“ Sieg unterm Strich sicher nicht unverdient. Am Sonntag muss aber im Top-Spiel eine deutliche Leistungssteigerung her, sonst wird das nix !  Falls es die Mahrt-Elf tatsächlich bis ins Finale schaffen sollte, hätte sie alle Pokalspiele „auswärts“ absolviert. Die Rohrbacher Glücksfee zog für das Viertelfinale zuerst den B-1-Ligisten SV Hilsbach aus der Glaskugel, danach das mögliche Halbfinalspiel. Hier geht’s zum Sieger der Partie Eppingen II / Rohrbach a.G. Und das Finale ist ja sowieso auf neutralem Boden . . .   

achtelfinale

Rohrbach / S. II * Neckarbischofsheim 1 : 2        
Hilsbach * Helmstadt   3 : 2 n.V.        
Eppingen II * Zaisenhausen 3 : 0        
Sinsheim * Dühren   1 : 4        
Landshausen * Rohrbach a.G.   0 : 2        
Waibstadt * Gemmingen   0 : 1        
Epfenbach * Berwangen   5 : 2        
Rohrbach / S. I * Zuzenhausen II   4 : 2        

2. Runde

Eschelbronn * Neckarbischofsheim    1 : 2  
Landshausen * Stebbach / Richen II   1 : 0  
Helmstadt II * Rohrbach / S. II   1 : 4  
Kirchardt / Grombach I * Dühren   2 : 3  
Helmstadt I  * Reihen   1 : 0 n.V.
Sinsheim * Elsenz   3 : 1  
Bargen * Waibstadt   0 : 4  
Gemmingen * Steinsfurt   3 : 2  
Bad Rappenau * Eppingen II   6 : 7 n.E.
Sinsheim Tgü * Rohrbach a.G.   7 : 8 n.E.
Zaisenhausen * Weiler   2 : 1 n.V.
Stebbach / Richen I * Epfenbach   0 : 1  
Berwangen * Tiefenbach   3 : 2  
Kirchardt / Grombach II * Zuzenhausen II   3 : 6  
Untergimpern * Rohrbach / S. I    0 : 2  

1. Runde

Siegelsbach * Neckarbischofsheim I   0 : 4  
Landshausen * Neckarbischofsheim II   3 : 1  
Bad Rappenau * Eppingen II   5 : 6 n.E.
Ittlingen * Eschelbronn   2 : 5  
Daisbach * Rohrbach a.G.   2 : 4  
Neidenstein * Steinsfurt    0 : 2  
Reichartshausen  * Stebbach/Richen   2 : 5  
Stebbach/Richen II * Eschelbach II   1 : 0  
Kirchardt/Gr. II * Sulzfeld II   3 : 1  
Bad Rappenau II * Treschklingen II   2 : 0  
Eichelberg * Zuzenhausen II   1 : 6  
Untergimpern  * Obergimpern I   2 : 1  
Elsenz * Adelshofen   1 : 0  
Reihen II * Kirchardt/Gr. I   0 : 13  
Zaisenhausen * Eschelbach I   4 : 0  
Hilsbach * Angelbachtal    7 : 6 n.E.
Bargen * Waldangelloch    1 : 0  
Sinsheim * Babstadt I   3 : 1  
Berwangen * Treschklingen    6 : 4  
Obergimpern II * Weiler   0 : 3  
Ehrstädt * Tiefenbach   1 : 4  
Sulzfeld I * Epfenbach    1 : 5  
Gemmingen * Eppingen Tsp.   1 : 0  
Helmstadt II * Mühlbach   7 : 6 n.E.
Babstadt I * Rohrbach /S. II   0 : 8  

baden - pokal 2017.18

das kam dem tsv spanisch vor !

TSV Neckarbischofsheim - Espanol Karlsruhe 0 : 4

 

Von Anpfiff weg machte der Verbandsligist aus Karlsruhe dem TSV Neckarbischofsheim klar, dass er nicht gewillt ist, Ketsch, Leimen und HD-Kirchheim nachzueifern.  Espanol war klar spielbestimmend, jeder Akteur war top am Ball wobei sich vor allem die „10“ Tijeras hervor tat. Es war eine Augenweide, was dieser ehemalige spanische Zweitligaspieler auf dem Platz ablieferte, immer mannschaftsdienlich ohne irgendwelche Starallüren. Die Gastgeber hatten noch den Pokalkampf gegen Kirchheim in den Knochen und Espanol nutzte diesen Nachteil gnadenlos aus. Karlsuhe ließ den TSV viel laufen und wartete geduldig auf Chancen. Die erste Große Möglichkeit zur Führung hatte Morilla, der aber nur die Querlatte traf (39.), in der 45. Minute fand der selbe Akteur in Weis seinen Meister. Die verdiente Gästeführung fiel zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, quasi mit dem Halbzeitpfiff drückte Yigit den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie. Das 2:0 bereitete der überragende Tijeras vor, sein Zuspiel nahm Lopez auf der Dennis Weis mit einem Heber überlistete (51.). Spätestens, nachdem der Schiri nach einer Abwehraktion von Seidelmann auf Elfmeter entschied den Morilla clever verwandelte, war die Partie gelaufen (58.). Zu allem Überfluss handelte sich Goalgetter Marcel Schaardt in der 61. Minute die gelb-rote Karte ein. Nachdem er einen Freistoß schnell ausführen wollte der aus kurzer Distanz geblockt wurde sah sich Schiri Heim veranlasst, Schaardt schon gelb-vorbelastet, die Ampelkarte zu zeigen. Die letzten 20 Minuten  waren für die Gäste ein einziges Schaulaufen, in denen der vierte und letzte Treffer noch fallen sollte. Nach einer Flanke stand Guedes da Silva goldrichtig und nickte ungehindert ein (67.). Der Ehrentreffer blieb den Gastgebern verwehrt 90 Minuten lang verwehrt, selbst ein Foulelfmeter von Fabian Zeth (89.) konnte nicht verwandelt werden. Somit war das Thema Badenpokal schnell ad acta gelegt, trotz allem war dies für Spieler, Funktionäre und Fans auf neudeutsch ein geiles Erlebnis ! Wenn es Trainer Oliver Mahrt gelingt, mit seinen jungen, Wilden den Schwung mit in die Meisterschaftsrunde zu nehmen, wird der TSV-Anhang noch viel Freude an diesem Team haben.

der bischesser wahnsinn geht weiter !

TSV Neckarbischofsheim – SG HD-Kirchheim 2 : 1

 

Wenn es ein Kreisligist mit einem Verbandsligisten der Marke SG HD-Kirchheim zu tun bekommt, stehen die Vorzeichen meistens schlecht. So fielen vor dieser Pokalpartie Kommentare wie: „ja keine Packung bekommen“ oder „eine knappe Niederlage in der regulären Spielzeit wäre schon ein Erfolg“.  Nach 90 plus 5 Minuten Nachspielzeit wurde von den jungen, wilden TSV`lern alles Negative regelrecht in die Tonne geklopft ! Die Mahrt-Elf zeigte in einem packenden Spiel was in ihr steckt und begeisterte nicht nur die einheimischen Fans. Viele Bargener, Helmschder, Waibschder oder Gimperner waren auf dem Sportplatz und feierten nach Spielende euphorisch mit den Bischesser Jung´s ! Klasse, so muss es sein ! Die Gastgeber standen von Anfang an unter Strom, ein Zwei-Klassen-Unterschied war nie erkennbar. Im Gegenteil, die SGK musste heilfroh sein, dass sie nicht schon zur Halbzeit mit 0:2 hinten lag. Nach Zuspiel von Schaardt auf Jonas Haffelder jubelten die Fans bei dessen Schuss schon (13.), der Ball ging aber am Tor vorbei. Auch ein gefühlvoller Heber von Marcel Schaardt in der 20. Minute war nicht von schlechten Eltern. Und dann noch Saraba Sarr, der in der 39. Minute nach einem weiten Einwurf von Schaardt das Kunststück fertig brachte, 3 m vor dem Tor noch  vorbei zu schießen ! Die einzig nennenswerte aber recht gute Chance für Kirchheim vereitelte TSV-Keeper Weis mit einer Glanzparade in der 45. Minute. Deutlich zu wenig für ein Verbandsliga Team. Die längst überfällige wie auch verdiente Führung gelang wieder einmal Marcel Schaardt in der 50. Minute, als er von Monteiro auf die Reise geschickt wurde und Gegenspieler wie auch Keeper schlecht aussehen lässt. Mit drei Auswechslungen innerhalb weniger Minuten versuchten die Gäste das Blatt zu wenden. In der 65. Minute hatte Hariri noch den Pfosten getroffen, 60 Sekunden später zielte er noch etwas genauer und traf ins linke, untere Eck zum 1:1. In der 68. Minute bewegte sich Gästespieler Rau auf ganz dünnem Eis, trotz Gelb vorbelastet leistete er sich im Mittelfeld ein taktisches Foul das aber ohne Folgen blieb. In der 74. Minute musste der agile Sarr, der unheimlich viel einstecken musste, verletzungsbedingt das Feld verlassen. Für ihn kam Bastian Diemer, der schon gegen Ketsch in der ersten Runde in die Maschen traf. Und jetzt traf Basti wieder … und wie ! Als Schiri Gräf aus Adelsheim 5 Minuten Nachspielzeit anzeigte musste man sich schon fragen, woher er die geholt hat. Im Nachhinein hat er aber alles richtig gemacht, denn als Bastian Diemer mit einem unendlich langen, hohen Flankenball über Freund und Feind Maß nahm und das obere Tornetz Richtung Helmhof plötzlich wackelte gab es kein Halten mehr. Zwar pfiff der Schiri noch einmal kurz beim Anspiel an, das war`s dann aber auch. Was danach abging kann sich jeder Fußballer denken, hier die „Roten“ in Malle-Feierlaune, da die „Schwarz-Gelben“, die noch auf dem Platz erste „Krisengespräche“ führen mussten. Alles was jetzt noch kommt (FC Espanol Karlsruhe, …) wird gerne mitgenommen, Fakt ist, dass der Fußballkreises Sinsheim vom TSV würdig vertreten wird. ACHTELFINALE !!!

tor, sieg und ab in den urlaub !

TSV Neckarbischofsheim - VfB Leimen 1 : 0

 

Der TSV Neckarbischofsheim steht nach harter Arbeit gegen den VfB Leimen in der dritten Runde des badischen Pokals ! Schon vor dieser Partie legten sich die Experten auf ein Fifty-Fifty Spiel fest, und sie sollten Recht behalten. Vor Anpfiff sorgten die Gastgeber für eine kleine Überraschung, als die Nr. 94 in Person von Marcel Schaardt doch auflaufen konnte, obwohl dessen Urlaub fest gebucht war. Schaardt nahm zwei Tage weniger Erholung gerne auf seine Kappe, wollte er doch unbedingt mithelfen mit seinem Team in die nächste Runde einzuziehen. Die ersten 10 Minuten waren geprägt von viel taktischem Geplänkel, jede Mannschaft musste sich erst sortieren und einstellen. Nachdem Schulz zu leicht den Ball verlor kam Reinmuth zu Schuss aber zu unplatziert (08.). In der selben Spielminute wieder eine Schrecksekunde vor dem TSV-Tor, als Al Masoodi plötzlich frei vor Weis auftaucht, der aber klasse parieren konnte. Nach dieser Aktion musste Al Masoodi verletzungsbedingt das Fed verlassen und wurde durch Hörner ersetzt. Das erste Ausrufezeichen auf Seiten der Gastgeber setzte Bastian Diemer, als er nach einer feinen Flanke zum Kopfball kam aber zu ungenau traf. (14.).  In der 17. Minute wurde Marcel Schaardt auf die Reise geschickt, und gegen dessen scharfen Flachschuss ins rechte untere Eck hatte VfB-Keeper Klemm Null Chance. Die „Urlaubssperre“ hat sich bis hier hin also schon gelohnt, dies war Schaardts zweiter Treffer in diesem laufenden Wettbewerb. Überhaupt ging es den Leimenern so wie in der letzten Woche Ketsch. Torschütze Schaardt konnte von keinem Gegenspieler so richtig gebändigt werden. Nach einem Eckball (!) liefen die Gastgeber in einen astreinen Konter, doch Ulrich fand in Weis seinen Meister. Die letzte Viertelstunde vor der Halbzeit gehörte eindeutig den Gästen, doch außer einem Weitschuss von Güner, den Weis über die Latte lenken konnte, sprang nichts Zählbares dabei heraus. In der zweiten Halbzeit bemühte sich Leimen um einen schnellen Ausgleich, der TSV musste sich Mitte der zweiten Halbzeit den Vorwurf machen, dass er die Bälle nicht länger halten konnte. Zum Glück machten die Gäste nichts daraus und wenn sie einmal gefährlich vor das Tor kamen, war Dennis Weis in seinen Entscheidungen „weise“ und Fels in der Brandung.  In der 75. Minute hätte die Vorentscheidung fallen können wenn nicht sogar müssen. Pascal Monteiro war über die rechte Seite „durch“, doch dessen Flachschuss landete zum Glück für die Gäste am Innenpfosten. Unter die Kategorie „Großchance“ fällt auch eine Aktion von Schaardt, als er auf Keeper Klemm zulief aber zu schwach abschloss (77.). Auch der Schuss von VfB-Akteur Güner war nicht von schlechten Eltern, aber der „Fels“ Weis stand auch nach 80 Minuten sicher !Wenn nicht mit Gefühl dann halt mit Gewalt dachte sich Schaardt in der 87. Minute, doch sein Schuss klatschte ans Aluminium.  Völlig erschöpft wurde Schaardt in der 90. Minute unter Beifall verabschiedet, seinen Rest-Urlaub hat er sich an diesem Nachmittag wohl verdient. Trotz 4-minütger Nachspielzeit konnten die Gäste keine Akzente mehr setzen, dritte badische Pokalrunde – was für ein geiles Gefühl !

TSV-Coach Oliver Mahrt: „In der ersten Halbzeit war ich nur mit 25 Minuten zufrieden. In den zweiten 45 Minuten haben wir vieles besser gemacht. Mit Dennis Weis hatten wir gerade bei Standartsituationen einen Riesenrückhalt, und vorne machte Marcel Schaardt nicht nur wegen seinem Treffer den feinen Unterschied. Leimen war sicher nicht einfach zu bespielen, ich hatte den Eindruck, dass der VfB in der Vorbereitung schon etwas weiter ist als wir. Auf jeden Fall freuen wir uns riesig auf die nächste Herkulesaufgabe, wenn der Verbandsligist und letztjährige Pokalfinalist SG HD-Kirchheim bei uns gastiert. Vor Ehrfurcht erstarren werden wir vor diesem fast übermächtigen Gegner sicher nicht, warum auch ? Wir haben als „Underdog“ jetzt schon mehr erreicht als uns viele zugetraut haben, alles was jetzt noch kommt nehmen wir gerne mit.“

O-Ton Volkan Cetinkaya (VfB Leimen): „Alles, was Olli sagt, ist richtig !“

TSV fertigt den landesligisten ab !

TSV Neckarbischofsheim - SpVgg Ketsch 2 : 1

 

Durch taktische Meisterleistung, mannschaftliche Geschlossenheit und strotzendem Selbstbewusstsein zog der TSV Neckarbischofsheim hochverdient in die zweite Runde des badischen Pokals ein. In den ersten 10 Minuten standen die Gastgeber tief, ließen Ketsch einfach mal „machen“ die aber außer ein paar Eckbällen nichts Vernünftiges zustande brachten. Ein Drehschuss von Güsewell in der 6. Minute etwa 2 Meter am Tor vorbei war bis dato der einzige Höhepunkt für den Landesligisten. Besser war dagegen die Chance auf der anderen Seite, als es Marcel Schaardt in der 9. Minute gleich mit mehreren Gegenspielern inkl. Keeper Wies aufnahm, doch hier waren „zu viele Jäger des Hasen Tod“. Spätestens jetzt kam die Führung für den TSV nicht mehr überraschend, auch wenn die „nur“ aus einem Elfmeter resultierte. Spielführer Jonas Haffelder war nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite im Strafraum einen Schritt schneller als Wies, der Pfiff vom umsichtigen Schiri Hofheinz aus Niefern die logische Konsequenz. Neuzugang Bastian Diemer wurde auserkoren die Verantwortung zu übernehmen, die er mit einem unhaltbaren Schuss in die Ecke bravourös löste (12.). Glück hatten die Gastgeber gleich nach dem Anspiel, als Güsewell nur sehr knapp verzog. Ab hier war es dann aber mit der Ketscher Herrlichkeit vorbei. „Zweikämpfe auf Landesliganiveau“ waren angesagt, bei denen Gästespielführer Rosenberger meist mittendrin statt nur dabei war. Wenn sein Gegenspieler Schaardt Fahrt aufnahm sah er meistens nur die Hacken, das zerrte sehr an dessen Nervenkostüm. Die letzten 10 Minuten vor der Halbzeit gehörte optisch den Gästen, doch der TSV kämpfte im wahrsten Sinne des Wortes bis aufs Blut. Nach einem Zusammenprall im Strafraum zog sich Schulz eine Platzwunde zu, was soll`s, Doc Lorenz, Pflaster drauf und weiter geht´s. Dass der TSV dann sogar noch mit einer 2:0 Führung in die Halbzeit gehen konnte, hat er Gästekeeper Wies zu „verdanken“. Der säbelte nämlich nach einem langen Ball über denselben, Nutznießer war Marcel Schaardt, der locker-lässig einschob (42.). Die Halbzeitansprache des Ketscher Trainers muss anscheinend kurz und knackig ausgefallen sein, die Spieler standen minutenlang in sich versunken auf dem Platz, bevor die TSV`ler plus Schirigespann wieder erschienen. Fast hatte diese „Taktik“ auch den gewünschten Erfolg, vom Anspiel weg ging Reuter über die linke Seite durch doch sein Heber landete nur am Aluminium (46.). In der 51. Minute setzte Rouven Paulmann nach einer gekonnten Einzelleistung seine Mitspieler klasse in Szene, die aber daraus kein Kapital schlagen konnten. 64 Minuten musste der Ketscher Goalgetter Schlawjinski auf der Bank schmoren, jetzt sollte er es richten. Da Abwehrstratege Max mit einem „Doppelseidelmannwadenkrampf“ für Max S. Sarr Platz machen musste, waren die Chancen, ein Tor zu erzielen, für Schlawjinski rapide gestiegen. Aber nicht ihm sondern Markus Bertolini war es vorbehalten, den Anschlusstreffer zum 1:2 zu erzielen (81.). Nicht mit Glück sondern ausschließlich Geschick ging der TSV nach 92 Minuten knapp aber hochverdient über die Ziellinie. Hätte Sarr, Diemer Haffelder oder Zeth in der 87. Minute einen Angriff konsequenter ausgespielt, gäbe es über den Gewinner überhaupt keine Diskussion. Somit steht der TSV Neckarbischofsheim im badischen Pokal in der 2. Runde und trifft am kommenden Sonntag – wieder zu Hause – auf den VfB Leimen (Kreisliga HD).

kreisliga

14. spieltag

T S V  - Eppingen II

Steinsfurt - Rohrbach /S.

Epfenbach - Eschelbach

Helmstadt - Reihen

Treschklingen - Waibstadt

Eppingen Tsp. - Rohrbach a.G.

Obergimpern - B. Rappenau (Sa.)

Zuzenhs. II - Waldangelloch (Sa.)

die tabelle

kreisliga

1.   NECKARBISCHOFSHEIM 37 35
         
2.   Epfenbach 15 27
         
3.   EPPINGEN II 20 26
         
4.   Rohrbach / S. 26 25
         
5.   Treschklingen 15 24
         
6.   Bad Rappenau 08 23
         
7.   Obergimpern -08 18
         
8.   Waibstadt 02 17
         
9.   Helmstadt -11 17
         
10.   Waldangelloch -07 16
         
11.   Rohrbach a.G. -08 16
         
12.   Zuzenhausen II -01 15
         
13.   Steinsfurt -07 11
         
14.   Eppingen Tsp. -19 9
         
15.   Reihen -14 8
         
16.   Eschelbach -48 1

FLEISCH, FLEISCH !

Durch das freiwillige Engagement eines Edel-Fans findet am Freitag, 23. Nov.`18 ab 19 Uhr im Clubhaus des TSV Neckarbischofsheim der „2. TSV-Rumpsteak & Schnitzel-Abend“ statt ! Mit den Beilagen Pommes oder Spätzle und Salatteller. Vorbestellungen nimmt ab sofort TSV-Ressortleiter André Himmelhan an. Kontakt: 07263 / 409796.

14. Spieltag

Kreisklasse "A"

T S V  II  - Kirchardt/Gr.

Mühlbach - Rohrbach /S. II

Elsenz - Adelshofen

Babstadt - Weiler

Daisbach - Eschelbronn

Sulzfeld - Tiefenbach

Sinsheim TGü - Gemmingen

Untergimpern - Angelbachtal

die tabelle

Kreisklasse "A"

1.   Gemmingen 22 31
         
2.   KIRCHARDT / GR. 23 29
         
3.   Mühlbach 19 26
         
4.   Sinsheim TGü 12 26
         
5.   Angelbachtal 19 22
         
6.   Weiler 09 21
         
7.   Sulzfeld -05 19
         
8.   Untergimpern -02 16
         
9.   Babstadt -06 15
         
10.   Adelshofen -11 15
         
11.   Eschelbronn -01 14
         
12.   Tiefenbach -07 14
         
13.   Rohrbach /S. II -16 13
         
14.   Elsenz -12 11
         
15.   Daisbach -14 8
         
16.   Neckarbischofsheim II -30 3

der plan

BIS ZUR HERBSTMEISTERSCHAFT ?