"Aufsteiger wider Willen !"

TSV Neckarbischofsheim - TSV Obergimpern 0 : 4

„Meine Güte, hatte der TSV Obergimpern Glück,“ völlig unverdient und viel zu hoch gewann „Gimpern“ das mit Spannung erwartete Derby ! Nein, im Ernst, wenn man wie der Namensvetter in den ersten 45 Minuten aus hoch gerechnet 4 Torchancen 3 Dinger rein macht, mit den Lakos-Brüdern zwei Top-Stürmer in den Reihen hat die jede sich bietende Chance gnadenlos nutzen, dann hat man als Berichterstatter wenig Gegenargumente. Das macht aber auch nichts, beim TSV Neckarbischofsheim sollte man gerade den jungen, Wilden auch einmal ein etwas schwächeres Spiel zugestehen. Schuld waren die aber nicht, das ganze Team muss sich für diese Klatsche an die Nase fassen. Unser Nachbar aus Obergimpern muss dagegen höllisch „uffbasse“ !!! Man kennt ja im Fußball den Begriff wie „unabsteigbar“ aber „aufsteigbar wider Willen“ ist neu. Der allgemeine Tenor bei den Gimperner Verantwortlichen war: „Relegation ja, zwei Relegationsspiele wären auch noch ok, von uns aus bis zum  Elfmeterschießen, das verlieren und eine glänzende Runde feiern !“ Dieser Sieg und das gleichzeitige Remis der Rohrbacher in Waibstadt haben alle Obergimperner Planungen dezent über den Haufen geworfen – welch`ein Luxus ! Die letzten drei Spiele werden nun entscheiden, ob für den neuen Tabellenführer in der nächsten Saison die Gegner „Bischesse“, „Helmschd“ oder „Epfelbach“ heißen. Oder doch lieber Brühl, Wieblingen oder Eppelheim ?

Schmeichelhaft für den Spitzenreiter !

SV Rohrbach - TSV Neckarbischofsheim   1 : 1

Vor dem Spiel hätte auf Seiten des TSV sicher jeder ein Remis unterschrieben. Erst recht nach der überraschenden Führung für die den SV Rohrbach in der 16. Minute, mit dem er auch in die Halbzeit ging. Nach dem verdienten Ausgleich kurz nach der Halbzeit durch Pascal Monteiro und weiteren guten Einschussmöglichkeiten hätte mit etwas mehr Glück ohne weiteres auch mehr heraus springen können.  So traf Tobias Lorenz nach knapp einer Stunde per Kopf nur den Pfosten. Überraschend war an diesem sonnigen Fußballnachmittag zum Einen der miserable Zustand des Rasens, zum Anderen der etwas blutleere Auftritt des Tabellenführers - vor allen Dingen in der ersten Hälfte. Die Zwischenstände von „Hoffe“ gegen Ingolstadt waren für manchen Rohrbacher mehr von Interesse als die eigene Leistung. Die Frage muss erlaubt sein, ob der SV überhaupt aufsteigen will oder gar kann ?  Auf jeden Fall können sich alle Mannschaften dahinter noch berechtigte Hoffnungen auf die ersten beiden Plätze machen. Das wird da oben noch eine ganz enge Geschichte mit unbekanntem Ausgang.     

Derby, Spitzenspiel und 7 Tore !

TSV Neckarbischofsheim - SG Waibstadt 4 : 3

Unter 7 Toren geht es bei Spielen der SG Waibstadt anscheinend nicht mehr ! Doch dieses Mal sind die Treffer besser verteilt als in der Partie gegen Obergimpern, zumindest für den TSV Neckarbischofsheim. Nach den ersten 10 Minuten konnten die frierenden Zuschauer an diesem nasskalten Abend noch nicht ahnen, dass Waibstadt teilweise deklassiert werden soll. Die Anfangsminuten gehörten nämlich ganz klar den in blau-schwarz spielenden Gästen. Erst danach kam der TSV besser ins Spiel, den ersten Schuss feuerte dabei Marcel Schaardt in der 12. Minute ab. Unmittelbar nach dieser Szene besann sich Schaardt auf seine Vorlagenqualitäten in dem er Nico Mayer klasse frei spielte. Kompromisslos netzte der Goalgetter seinen 8. Saisontreffer ins SG-Tor. Die Gäste hatten daraufhin sofort eine Antwort parat, doch TSV-Keeper Paulmann war hellwach. Auch Marcel Schaardt probierte es noch einmal mit einem Gewaltschuss, den Trautmann ebenfalls klasse entschärfte. Kaum zu erklären ist der zweite Gegentreffer, den Waibstadt einstecken musste. Lag es an der hereinbrechenden Dunkelheit oder war es einfach nur Schlafmützigkeit ? Den Gastgebern kann dies letztendlich egal sein, auf jeden Fall stand Nico Mayer nach Flanke von Jonas Haffelder in der 18. Minute abermals frei und schob zum vielumjubelten 2:0 ein. Im Gegenzug erzielte die SG auch ein Tor, Schiri Fröschle sah aber vor dieser Aktion ein Foulspiel. Nachdem Mayer schon wieder sträflich frei vor dem SG-Tor auftauchte musste man sich schon fragen, warum Waibstadt ihn nicht so recht auf der Rechnung hatte. Als dann auch noch Marcel Schaardt aufdrehte und in der 26. Minute den Keeper umspielte und eiskalt abschloss war es um die Gäste geschehen. Drei Treffer innerhalb von 13 Minuten hatten sie sicher noch nicht so oft kassiert. Der Waibstadter 71-Tore-Offensive fiel bis zur 40. Minute nicht viel ein, bis der agile Baumann das 1:3 erzielen konnte, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war. Stopp, einen haben wir noch, Marcel Schaardt hatte in der Nachspielzeit noch eine „Monsterchance“, doch hier war zu viel Hacke, Spitze, Eins, Zwei, Drei im Spiel. Wer dachte, dass die Gäste sofort nach Wiederanpfiff einen Sturmlauf eröffnen, sah sich getäuscht. Bis zur 60. Minute tat sich nicht viel, und zu allem Überfluss rannten sich zwei „Waibschder“ gegenseitig über den Haufen was die Auswechslung von Julian Keitel zur Folge hatte. Die „13“ wurde für den TSV bei diesem Flutlichtderby zur Glückszahl. In 13 Minuten 3 Tore erzielt und dann kam Jones Haffelder und erzielte mit dem 4:1 in der 61. Minute seinen 13 Saisontreffer. Trotz dieses komfortablen Vorsprungs eine halbe Stunde vor Spielende spürten die Zuschauer, dass hier der Käsekuchen noch lange nicht gegessen ist. Und sie sollten Recht behalten, den wiederrum Adrian Baumann verkürzte in der 69. Minute zum 2:4. Nach diesem Treffer erhöhten die Gäste die Schlagzahl. Mit einer tollen Fußabwehr konnte Paulmann im TSV-Tor in der 72. Minute Schlimmeres verhindern. In der Schlussviertelstunde hatte der TSV zwei Möglichkeiten: Entweder noch einen gescheiten Konter setzen oder bis zum Schluss zittern. Die Gastgeber entschieden sich für Letzteres und hatten Glück, in der 5-minütigen Nachspielzeit nicht noch den Ausgleich kassiert zu haben. Der SG Waibstadt muss man eine tolle Moral bescheinigen, wenn nur nicht diese schwarzen 13 Minuten gewesen wären . . .

Big Points gegen den Favoritenschreck

SV Treschklingen – TSV Neckarbischofsheim 1 : 2

Der Ausfall von Spanier Tejero, Kapitän Haugk und Jungster Greiner wiegte schon schwer. Als beim Aufwärmen auch noch der Daumen des Stamm-Keepers Paulmann nach unten zeigte, waren die Chancen, dem Favoritenschreck aus Treschklingen Paroli bieten zu können, mehr als gering.  Dass der TSV Neckarbischofsheim nach 93 Minuten dennoch als Sieger  den Platz verlassen konnte lag zum Einen an einer eher bescheidenen Vorstellung der Gastgeber und zum Anderen an einer deutlichen Leistungssteigerung des TSV Mitte der zweiten Halbzeit. Ersatztorhüter Kilicaslan kann man beim Treschklinger Führungstreffer durch Sökmen in der 27. Minute die wenigsten Vorwürfe machen. Davor wurden auf der linken Abwehrseite zu viele individuelle Fehler gemacht, die es dem SV-Stürmer überhaupt  erst ermöglichten, sich in Szene zu setzen. Bei einem Lattentreffer hatte der TSV das Glück auf seiner Seite, ein 2:0 hätte den Spielverlauf aber auch komplett auf den Kopf gestellt. Die 51. Minute hätte zum Knackpunkt des Spiels werden können, als sich SV-Spielführer M. Kara im TSV-Strafraum überhaupt nicht vorbildlich zeigte, für seine „Tätlichkeit“ von Schiri Streffer aber lediglich nur „Gelb“ bekam.  Diese falsche Entscheidung rächte sich zum Glück nicht, im Gegenteil, Dennis Laber stand in der 56. Minute goldrichtig und konnte seinen 1. Saisontreffer für die „Erste“ bejubeln lassen. Da sich dieses Remis für Treschklingen wie eine Niederlage anfühlte, erhöhten sie etwas den Druck ohne aber zu zwingenden Torchancen zu kommen. Mit ein wenig mehr Glück und Cleverness hätte Marcel Schaardt seine Farben schon früher auf de Siegerstraße bringen können. Auch fehlte dem Schiri in der 85. Minute bei einem Zweikampf im Strafraum leider der Mut, auf den ominösen Punkt zu zeigen. Wenn man dann erst in der 90. Minute den 2:1 Siegtreffer erzielt ist holt man gerne das Wort „Glück“ aus der Schublade. Aber wie heißt es doch so schön: „Glück hat nur der Tüchtige !“ Und tüchtig war der TSV Neckarbischofsheim, trotz oder gerade wegen den nicht unerheblichen Ausfällen wie eingangs beschrieben.

Hilfe von der Verbandsliga !

FC Zuzenhausen II - TSV Neckarbischofsheim 3 : 1

Um ja als sicherer Sieger den Platz verlassen zu können, mussten  die Gastgeber  schon tief in die Trickkiste greifen. Mit Jonas Scheurer und Marcel Himmelhan standen gleich zwei Akteure in der Startelf, die eigentlich ihre Brötchen in der Verbandsliga backen.  Obwohl die FC-Zweite in dieser Saison weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas am Hut hat. Sei`s drum, der TSV Neckarbischofsheim musste es nehmen wie es kam und es sah anfangs gar nicht so schlecht aus. Außer ein paar harmlosen Eckbällen und Weitschüssen fiel Zuzenhausen in der ersten halben Stunde nicht viel ein. Auch der TSV riss sich bis dahin kein Bein aus, deshalb war die Führung in der 29. Minute schon etwas überraschend. Über die starke rechte Seite wurde dieser Treffer durch Diez und Greiner heraus gespielt, Pascal Monteiro musste nur noch seinen Fuß hin halten um danach seinen ersten Saisontreffer bejubeln zu lassen.  In der 35. Minute hatte Jonas Scheurer viel zu viel Freiheit im Strafraum, doch sein Kopfball strich knapp am Gehäuse vorbei. Viel besser macht er es nur wenige später, als ihn niemand vor und im Strafraum stoppen konnte. Sein Schuss schlug genau im rechten oberen Winkel ein, unhaltbar für Keeper Paulmann im TSV-Tor. Nach der Halbzeitpause war der TSV schon minutenlang auf dem Platz bevor sich die FC-Zweite auch dazu gesellte. Die längere Pause hat anscheinend gut getan, denn von Anpfiff weg gingen die Gastgeber konsequenter auf das zweite Tor. Ärgerlich war die Entstehung des Führungstreffers für die Gastgeber. In der 64. Minute wird ein TSV`ler vor dem Strafraum aus kurzer Distanz angeschossen und der Schiri entscheidet auf Handspiel und Freistoß. Den scharf getretenen  Schuss kann Paulmann nur abklatschen, genau vor die Füße von Bauer. Und wenn wir schon beim Schiri sind, mehr Fingerspitzengefühl hätte seiner Leistung gut getan. Zu oft wurde zu Gunsten der Gastgeber mit zweierlei Maß gemessen. Wie auch in der 75. Minute, als sich der FC-Keeper mit einem Abwehrspieler am Strafraum gegenseitig behinderte, und trotzdem noch einen Freistoß zugesprochen bekam. Das 3:1 durch Kresser in der 90. Minute hatte nur noch statistischen Wert in einem Spiel, in dem für den TSV sicher ein Punkt drin gewesen wäre – trotz aller Verstärkungen.

"GIVE me FIVE"!

TSV Neckarbischofsheim - Türkspor Eppingen 7 : 3

Vor Anpfiff standen die Vorzeichen für die abstiegsbedrohten Gäste gar nicht so schlecht. Schaardt, Reichenbach oder Mayer suchte man wegen diversen Blessuren auf dem Spielberichtsbogen vergebens. Diez handelte sich beim Aufwärmen eine Verletzung ein, spielte aber trotzdem von Beginn an. Dies alles machte sich bei den Gastgebern in keiner Weise bemerkbar, im Gegenteil, durch starkes Pressing kam Türkspor Eppingen kaum zum Luft holen. Ein haarsträubender Stockfehler in der Eppinger Hintermannschaft brachte Jonas Haffelder an den Ball und bereits nach 10 Minuten stand es 1:0 für die Gastgeber. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste noch keiner, dass Haffelder „DER Alptraum des Tages“ für die Gäste wird. Mit seinem 6. Saisontreffer brachte der „Spanier“ Alvaro Diez in der 16. Minute seine roten Farben mit 2:0 in Front. Verdient und vor allem beruhigend – dachte man. Weit gefehlt, denn nur zwei Minuten hauchte Yurdakul mit einem satten Weitschuss seiner Elf wieder Leben ein. Die Freude dauerte nur knapp 60 Sekunden, denn wiederrum Jonas Haffelder bugsierte den Ball leicht und locker zum 3:1 ein. Wer bei dem tollen Wetter ein ruhiges Fußballspiel sehen wollte, war in „Bischesse“ definitiv fehl am Platz. Nach einem von Ocak direkt verwandelten Freistoß in der 21. Minute waren die Gastgeber wieder nur ein Tor vorne. Zwischen der 35. Und 45. Minute hatten die Gäste ihre stärkste Phase, der TSV konnte sich bei Pfosten und Paulmann bedanken, dass er nicht den Ausgleichstreffer kassiert hat. Mit den Gedanken wohl schon in der Kabine machte Jonas Haffelder mit seinem dritten Treffer seinen Hacktrick perfekt, psychologisch denkbar ungünstig für den VfB. Auch 5 gelbe Karten, von denen alleine 4 aus unsportlichem Verhalten entstanden, waren für Türkspor nicht sehr hilfreich. Kaum, dass sich die Diskussionen bei den Zuschauern etwas gelegt hatten, musste Stadionsprecher „Bepi“ schon wieder einen Treffer vermelden. „51. Spielminute und der 4:3 Anschlusstreffer für die Gäste durch Serdar Aytekin !“ Aber da war ja noch – genau – Jonas Haffelder ! Dem war es nämlich vorbehalten, nach einem Handspiel im Strafraum den fälligen Strafstoß zum 5:3 zu verwandeln (55.). Da dieser Treffer nicht jedem vorentscheidend genug war, setzte Haffelder mit dem 6:3 in der 66 Minute, seinem 5 Treffer in diesem Spiel und letztendlich 11. Saisontor noch einen drauf. Die Schlussfrage lautete dann noch: „Bleibt`s so, machen die Gäste noch ein viertes Tor oder zieht der TSV gar mit 7:3 davon ?!“ Man entschied sich für Letzteres, nach dem sich die Gästeabwehr auflöste durfte – nein, nicht Haffelder – der zuvor eingewechselte Serdar Gül sein erstes Saisontor für den TSV bejubeln.

Dampf hatte nur Helmstadt und die Lok !

TSV Neckarbischofsheim - TSV Helmstadt 1 : 3

Spätestens nach diesen 93 Derbyminuten müsste jedem Beobachter klar gewesen sein, dass die jüngsten Erfolgserlebnisse des TSV Helmstadt nicht von Zufall waren. Die Gastgeber brauchten über eine halbe Stunde, um wenigstens einigermaßen ins Spiel zu kommen.  Bis dahin führte der Nachbar bereits schon mit 2:0, beide Treffer wurden dabei mustergültig heraus gespielt. Nachdem Zibuschka in der 3. Minute noch an Keeper Paulmann scheiterte machte es Soner Gülay mit einer feinen Einzelleistung in der 10. Minute besser. Einem Handspiel vor dem Gästestrafraum (17) folgte ein Freistoß von Marcel Schaardt, der aber sein Ziel weit verfehlte. Etwas unverständlich war die gelbe Karte gegen Schaardt nur wenige Minuten später wegen „Unsportlichkeit“, obwohl er das Spielfeld wegen einer Behandlung gar nicht verlassen hatte. Dagegen kam bei der gelben Karte gegen H. Fraunholz in derselben Minute nach einem Foulspiel kein Zweifel auf.  Am Ende hatte der heimische TSV bei den gelben Karten mit 5:3 die Nase vorne, davon kaufen konnte er sich an diesem Ostermontag aber nichts. Mitten in einer kleinen Drangphase der Gastgeber schlug Helmstadt zum zweiten Mal zu. Nach einem Freistoß in der 27. Minute brauchte Jonas Nuß den Ball nur noch dankend einzunicken. In der 29. Minute keimte beim TSV Neckarbischofsheim wieder etwas Hoffnung auf, als Alvaro Diez zum vielumjubelten 1:2 einschoss. Psychologisch wichtig – dachte man – doch dieser Schuss ging nach hinten los. Ein simpler Doppelpass im „Bischesser“ Strafraum ließ manchen jungen alt aussehen und Julian Nuß jubeln. Man musste weit zurück denken, wann der TSV das letzte Mal einem zwei-Tore-Rückstand hinterher rannte. Auch in Halbzeit zwei sollte Helmstadt die erste große Chance bekommen (47.), doch dieses Mal ging Jonas Nuß leer aus. Zwar bemühten sich die Gastgeber das Spiel noch um zu biegen, doch selbst das Pfeifsignal der historischen Dampflok brachte sie nicht so recht in Fahrt. Je länger das Derby dauerte desto unsicherer wurde der junge Schiri aus Mosbach. Unter anderem sah er In der 84. Minute über eine zweifelhafte Situation im Helmstadter Strafraum großzügig hinweg. An ihm hat es aber sicher nicht gelegen, dass der TSV Neckarbischofsheim seine erste Niederlage nach 8 erfolgreichen Spielen kassierte. Hier muss man sich schon an die eigene Nase fassen und dem TSV Helmstadt für seine Leistung Respekt zollen.  Am kommenden Sonntag gegen Türkspor Eppingen bietet sich für den TSV die Gelegenheit, nochmals vor eigenem Publikum „Wiedergutmachung“ zu betreiben.

Ein weiteres Zubrot !

TSV Kürnbach - TSV Neckarbischofsheim 1 : 2

TSV Kürnbach II - TSV Neckarbischofsheim II 0 : 2

Spätestens nach diesem Auswärtserfolg in der Heimat des „Schwarzrieslings“ ist der TSV Neckarbischofsheim DIE Überraschungsmannschaft der Saison ! Der Landesligaabsteiger aus Kürnbach hatte sich viel vorgenommen, wusste aber um die Schwere der Aufgabe und hatte großen Respekt vor Schaardt & Co. Die Kürnbacher starteten ähnlich wie der TSV glänzend ins neue Jahr, ein Heimsieg gegen Treschklingen sowie ein Remis bei den starken Waibstadtern stand zu Buche. Bis dahin waren die Gastgeber auch zu Hause eine „Macht“, in 9 Spielen gab es 5 Siege und 4 Unentschieden. Bis, ja bis der TSV Neckarbischofsheim an diesem kalten Frühlingsanfang  dieser Serie mit einem 2:1 Erfolg ein Ende bereitete. Kürnbach wollte gleich vom Anpfiff weg zeigen wer Herr im Hause ist, sehr konzentriert aber wenig spektakulär. Die größte Chance zur Führung besaß Nico Mayer im Trikot der Roten. Nach einer Flanke von Monteiro stand er plötzlich in der 15. Minute mutterseelenallein 2 m vor dem Keeper, doch sein Kopfball war zu unplatziert. Eigentlich macht Mayer sowas im Schlaf rein …! Nach einem schönen Angriff über links (30.) musste André Paulmann bei einer scharfen Hereingabe hellwach sein. Die Gastgeber wollten unbedingt vermeiden in einen Konter zu laufen was bis zur 33. Minute auch gelang. Dann nahm Marcel Schaardt trotz Adduktorenproblemen Fahrt auf, bediente Alvaro Diez, der cool und unhaltbar mit seinem 4. Saisontreffer abschloss. Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später staubte Jürgen Emeneth nach einer Hereingabe über links mit dem Kopf ab. Bis dahin leitete Schiri Federlechner (Stutensee) die Partie ohne Probleme und kam ohne Karte aus. Nach dem Pausentee sorgten einige Entscheidungen hüben wie drüben für Irritationen und Missstimmung bei den Fans. TSV-Spielertrainer Kreuzer geriet Mitte der zweiten Halbzeit dabei immer mehr ins Rampenlicht. Mit aller Gewalt wollte er einen Sieg, haderte viel zu viel mit seinem Team und dem Schiri.  Dem Kürnbacher Spiel tat diese Hektik überhaupt nicht gut, kein Angriff war mehr durchdacht und nur mit der Brechstange geht`s halt auch nicht immer. Unter diesen Umständen lassen sich wenn überhaupt die letzten 10 Minuten erklären. In der 81. Minute bestrafte Marcel Schaardt die ungestüme Spielweise der Gastgeber bitter, nach dem er mit seiner linken Klebe unhaltbar abzog. Die Kürnbacher Nerven lagen ab diesem Moment völlig blank. Innerhalb von drei Minuten mussten zwei Spieler das Feld frühzeitig verlassen. Die gelb-rote Karte für Patrick Mayer war dabei nachvollziehbar, denn wenn man mit gelb schon vorbelastet ist ist es oft besser, sich auf die Zunge zu beißen.  Bei der glattroten Karte für Janosh Zieger hätte man es auch bei einer gelben Karte belassen können. Der Assistent an der Seitenlinie hatte zwar eine verbale Unsportlichkeit festgestellt und gemeldet, die Worte Ziegers waren aber doch sehr harmlos.  Da fallen während eines Spiels ganz andere, nicht druckreife Worte die nicht so hart oder überhaupt nicht geahndet werden.

"Mit Haughi und Würgen !"

TSV Neckarbischofsheim - FVS Sulzfeld 1 : 0

„In 3 Tagen kräht kein Hahn mehr danach, wie dieses Ergebnis zustande kam“, so ein Zuschauer auf dem „Bischesser“ Sportplatz. Dass der TSV Neckarbischofsheim seinen ersten Heim-Dreier im Jahr 2016 feiern durfte hat er einen deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte zu verdanken. Die abstiegsbedrohten Gäste kamen viel besser in die Partie, als es dem TSV lieb und recht war. Zuerst war Pfefferle in der 10. Minute Nutznießer eines Fehlpasses im Mittelfeld, der aber zu unkonzentriert abschloss. Nur wenige Minuten später musste André Paulmann bei einem tückischen Schuss von Mehl sein ganzes Können aufbieten. Mit viel Wohlwollen war ein Kopfball von Nico Mayer kurz vor dem Halbzeitpfiff eine Torchance, in 45 Minuten deutlich zu wenig für den Favoriten. Der größte Gegner für alle 22 Akteure war aber der löchrige und holprige „Rasen“, auf dem man weder den Ball vernünftig führen noch annehmen konnte. Nach Wiederanpfiff des souverän leitenden Schiris Adam aus Fahrenbach hatte man das Gefühl, dass sich die Gäste mit diesem einem Punkt schon früh zufrieden gaben. Ihr Spiel nach vorne wurde entgegen den Anfangsminuten fast vollständig eingestellt. Der TSV hingegen suchte sein Heil mit hohen Bällen, die langen Kerle in der Sulzfelder Abwehr stellte dies aber vor keine großen Probleme. Da diese Taktik nicht klappte musste wohl oder übel eine Einzelaktion her halten. Die beste und größte Möglichkeit wurde Marcel Schaardt quasi auf dem Tablett serviert, als dem TSV in der 79. Minute ein Elfmeter zugesprochen wurde.  Der Gästekeeper holte einen TSV`ler im Strafraum von den Beinen, er konnte aber seinen Fehler korrigieren, in dem er Schaardt`s Schuss bravourös abwehrte.  Es wäre des Guten zu viel gewesen, wenn der TSV das zweite „Geschenk“ des Sulzfelder Schlussmanns nicht angenommen hätte. Nach dem er sich bei einem hohen Flankenball verschätzt hatte (84.), stand der wieder genesene Kapitän Marco Haugk im Strafraum goldrichtig und erzielte das „Tor des Wahl-Tages“.  In der Nachspielzeit hatte es Spielertrainer Kern bei einem Freistoß an der Strafraumgrenze in der Hand, doch noch etwas Zählbares mit zu nehmen, doch sein Ball flog weit übers Tor Richtung Helmhof.     

Pflichtaufgabe erfüllt !

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Spiel nicht,“ so lautete das Fazit des Spielausschussvorsitzenden Herbert Heer. Von Anpfiff weg drückte der TSV diesem Derby seinen Stempel auf, zeitweise tummelten sich an die 20 Akteure in der Untergimpener Spielhälfte herum. So war es auch nicht verwunderlich, dass „Bischesse“ schon sehr früh in Führung (04.). Spanien-Heimkehrer Alvaro Diez spielte Marcel Schaardt mustergültig frei und wer Schaardt mittlerweile kennt weiß, dass der sich bei solchen Chancen nicht zwei Mal bitten lässt. Der TSV Neckarbischofsheim dominierte das Spiel in den ersten 30 Minuten ganz klar, Untergimpern kam kaum über die Mittellinie und wollte unorthodox weitere Treffer vermeiden. Die lagen durchaus im Bereich des Möglichen,  zuerst verpasste Lorenz nach einem Abpraller in aussichtsreicher Position und danach hatte Diez mit einem Lattenschuss viel Pech. Etwas unverständlich zog sich der TSV nach einer halben Stunde zurück und stand zu tief in der Abwehr, die Gastgeber wussten aber mit dieser kleinen Nachlässigkeit nichts anzufangen. Die zweite Hälfte fing genauso an wie das Spiel, wiederrum nach 4 Minuten fiel der zweite, vorentscheidende Treffer für den TSV. Alvaro Diez Tejero krönte seine gute Leistung mit seinem 3. Saisontor. Nicht selbstverständlich, wenn man weiß, dass er erst wenige Stunden vor Spielbeginn in Frankfurt an kam und eine mehrstündige Rückreise noch in den Knochen hatte. Eigentlich war das Derby nach diesen 49 Minuten schon gelaufen, da sich die SGU nie richtig gegen die drohende Niederlage wehrte und dem TSV das Leben relativ leicht machte. Zwei „Höhepunkte“ gab es dann doch noch: Dotterer von der SGU und Maurer vom TSV bekam vom gut leitenden Schiri „gelb“ nach Foulspiel.  Das war`s dann aber schon …

Der TSV überwintert auf Platz 3 !

TSV Neckarbischofsheim - VfB Epfenbach 1 : 0

„Wie geil ist das denn ?“ Der TSV Neckarbischofsheim überwintert doch tatsächlich mit 32 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz der Kreisliga Sinsheim ! Die Niedergesäß-Elf mauserte sich dabei in 17 Spielen vom potentiellen Abstiegskandidaten zu einem Spitzenteam, fand sich dabei permanent zwischen Platz 2 und 7 wieder. Würde man die drei Niederlagen gegen Treschklingen, Michelfeld II und zuletzt Dühren auf die Goldwaage legen, wäre das Jammern auf sehr hohem Niveau. Das macht beim TSV aber niemand sondern jeder genießt diese hervorragende Platzierung - auch wenn im neuen Jahr noch 13 mal 90 Minuten gespielt werden müssen. Und nun zum letzten Heimspiel gegen den VfB Epfenbach: Dies war mit Abstand das schwächste Derby, das die Fans beider Lager in den letzten Jahren vorgesetzt bekamen. In der ersten Viertelstunde spielte sich das Geschehen meist in der Hälfte der Gäste statt. Hier konnte sich Alvaro Diez Tejero zwei Mal in Szene setzen, zuerst nach einem Volleyschuss der gerade noch abgeblockt werden konnte (03.) und einem Alleingang (10.) bei dem er mehrere VfB`ler wie Slalomstangen stehen ließ. Den ersten Schuss der Gäste gab Kim Streib ab, der aber weit über das Gehäuse ging (11.) Die Gastgeber suchten krampfhaft nach einer passenden Lösung den VfB-Abwehrriegel zu knacken, doch selbst einfache Freistoßvarianten klappten an diesem Tag nicht wie gewollt. In der 37. Minute wurde einer der wenigen Vorstöße des VfB schnell unterbunden und es gab Raum für den TSV zu kontern. Dabei spielte der agile Diez seinen Nebenspieler Dominik Greiner glänzend frei, doch dessen Schuss entwickelte sich zu einem Schüsschen. Schiedsrichter Quertani bat nach einer müden ersten Halbzeit zum Pausentee, die Zuschauer hofften auf deutliche Leistungssteigerung aller Akteure. VfB-Pressesprecher Rainer Ohlheiser wäre schon vor Anpfiff der Partie mit diesem einen Punkt zufrieden gewesen und hätte wahrscheinlich einen Schlusspfiff sofort unterschrieben, aber es war ja noch eine weitere Halbzeit zu spielen. Den Wunsch eines Punktgewinns zerschlug in der 57. Minute Jonas Haffelder. Bei einem Zweikampf vor dem VfB-Strafraum riskierte Marcel Schaardt Kopf und Kragen, sein Abpraller landete bei Diez der den Kopf hoch nahm und mustergültig zu Haffelder passte. Das war mittlerweile Haffelder`s 6. Saisontreffer und gleichzeitig das „Tor des Tages“, denn anschließend passierte nicht mehr viel. Zwar tauchte Brinkert nach einem Stellungsfehler plötzlich alleine vor TSV-Keeper Paulmann auf (65.), der blieb aber „cool“ und bereinigte diese brenzlige Situation. Auf der anderen Seite hätte Jonas Haffelder den Nikolaussack endgültig zu machen können wenn nicht sogar müssen, doch sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei (88.) In diesem durchweg fairen Lokalderby gab es wenigstens bei den gelben Karten ein Unentschieden, Bauer und Rust sahen jeweils den gelben Karton.

In letzter Minute !

TSV Dühren - TSV Neckarbischofsheim 3 : 2

Die Vorschau für diese Partie auf der TSV-Homepage „tsv-neckarbischofsheim.de“ sorgte bei einigen Offiziellen des TSV Dühren für einige Irritationen. Der TSV Neckarbischofsheim hatte hier lediglich auf die herbe 1:6 Niederlage gegen die SG Waibstadt und auf den Platzverweis eines Dührener Spielers  hin gewiesen. Warum dies als niveaulose, provozierende Berichterstattung dargestellt wird, liegt im Auge des Betrachters. Kommen wir lieber zum sportlichen Teil. Dies war wohl das schwächste Auswärtsspiel, das der TSV Neckarbischofsheim in dieser Saison abgeliefert hat ! Die erste Viertelstunde gehörte eindeutig den Gastgebern, die mit Rückenwind viel Druck auf das TSV-Tor erzeugten. Die beste Chance zur Führung hatte dabei Rippel, doch sein Schuss strich nur knapp am Pfosten vorbei. Die Niedergesäß-Elf konnte sich langsam von diesem Druck befreien und übernahm selbst Initiative nach vorn. Ein feines Zuspiel von Tim Dolch nahm Jonas Haffelder im Lauf auf und vollendete zum 1:0 für seine Farben (32.). Nur eine Minute später wurde es einem Angst und Bange, nachdem ein Dührener Spieler flach abzog. André Paulmann hielt seinen Kasten aber zum Glück sauber. In der 37. Minute konnte Neckarbischofsheim gar mit 2:0 davon ziehen, nach Zuspiel von Diez stand Tobias Lorenz goldrichtig. Als sich fast alle schon auf den warmen Pausentee eingestellt haben, kam Dühren doch noch zum 1:2 Anschlusstreffer durch Holder (42.). Obwohl in Halbzeit zwei jetzt der TSV Neckarbischofsheim den Wind als „12. Mann“ hatte, kamen die  Gastgeber besser mit den Verhältnissen zurecht. Von außen hatte man zudem das Gefühl, dass Neckarbischofsheim dieses Spiel nur noch verwalten und über die Runden bringen will. Dass sowas meist ins Auge geht, gerade gegen Dühren mit einigen Last-Minute-Siegen, versteht sich von selbst. Obwohl noch in Rückstand spürte man von Minute zu Minute, dass die Gastgeber nicht nur den Ausgleich sondern auch den Sieg wollten. In der 72. Minute gelang dieser Ausgleich durch Sebastian Schmidt und mit dem Schlusspfiff der nicht unverdiente Siegtreffer durch Marvin Ziegler.  

Ein Blitz-Start nach Maß !

VfB Eppingen II - TSV Neckarbischofsheim 1 : 3

Der TSV Neckarbischofsheim hat diesen Auswärtssieg in den ersten 6 Minuten vorweihnachtlich eingetütet. Da die Landesliga-Mannschaft des VfB Eppingen an diesem Wochenende spielfrei war, wurden mit Stefan Stötzel, Pascal Münzer und Pascal Söll gleich drei Stammspieler in die „Zweite“ befördert. Die Niedergesäß-Elf war davon unbeeindruckt, richtete sich nicht nach dem Gegner sondern zog ihr Ding durch. In der 2. Minute nahm Marcel Schaardt in der gegnerischen Hälfte den Ball auf und zog unnachahmlich ab. Der Ball senkte sich hinter dem verdutzten Torhüter des VfB zur Führung für die Gäste ins Netz. Neckarbischofsheim ließ danach nicht locker und konnte diese Führung nur wenige Minuten später sogar ausbauen. Im Strafraum wurde Marco Haugk frei gespielt und der hatte den Blick zu Tobias Lorenz, der besser postiert war. Sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht und war für VfB-Keeper Branz aus kurzer Distanz kaum zu halten.  Die Gastgeber brauchten eine halbe Stunde, um sich von diesem Schock zu erholen. Glück für den TSV in der 32. Minute als ein Freistoß von Dennis Kuhmann nur an die Latte klatschte. Kuhmann sollte nur wenige Minuten später noch einmal ins Rampenlicht treten. Nachdem ein Abwehrspieler des TSV im Strafraum ausrutschte und dabei seinen Gegenspieler berührte deutete Schiri Özcelik aus Weinsberg auf den ominösen Punkt. Eine viel zu harte Entscheidung, deshalb war es mehr als gerecht, dass TSV-Keeper „Itzig“ Paulmann den Schuss von Kuhmann parieren konnte. Auf Grund seines Engagements ab der 30. Minute hätte der VfB den Anschlusstreffer sicher verdient gehabt, aber bitte nicht mit so einem Elfmeter ! In der zweiten Halbzeit gab es nun zwei Möglichkeiten: entweder geht der TSV Neckarbischofsheim auf das dritte Tor und sorgt für eine kleine Vorentscheidung oder dem VfB Eppingen gelingt der Anschlusstreffer. Letzteres traf ein, als in der 59. Minute Landesligaspieler Pascal Münzer den Ball vor die Füße serviert bekam und dieses Geschenk dankend annahm. Der TSV bekam überhaupt keine klare Linie mehr ins Spiel, wehrte sich nach Kräften den wilden Angriffen des Gastgebers. Die „schwarz-roten“ überstanden diese Drangphase schadlos und konnten kurz vor Spielende den Nikolaussack endgültig zu machen. Mehrmals wurde Marcel Schaardt an der Seitenlinie von Gegenspielern bis an die Grenze des Erlaubten attackiert. Trotzdem setzte er sich über die linke Seite scheinbar mühelos durch, nahm den Kopf hoch und verhalf Alvaro Diez Tejero zu seinem 2. Saisontreffer. Das war mittlerweile die 13. (!) Torvorlage von Schaardt, die die 1:3 Niederlage des VfB Eppingen besiegelte.

"Vom Winde NICHT verweht !"

TSV Obergimpern - TSV Neckarbischofsheim 0 : 0

Man konnte förmlich spüren, dass sich wirklich alle TSV-Fans beider Teams auf dieses Derby freuten. Und sie wurden vor allen Dingen in der ersten Halbzeit nicht enttäuscht. Zwar ging man nach dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Jürgen Adam aus Fahrenbach „nur“ mit einem 0:0 in die warme Kabine, nach Torchancen hätte es aber auch 2:2 oder 3:3 heißen können. Nach einer Schweigeminute für die verstorbenen Terroropfer aus Frankreich setzte Bauer in der 4. Minute mit einem Fernschuss aus 30 m ein erstes Ausrufezeichen. Keeper Paulmann war aber auf dem Posten. Härtester Gegner für die Niedergesäß-Elf war in den Anfangsminuten nicht „Gimpern“ sondern der eiskalte, böige Wind. Nach einer Viertelstunde hat sich Neckarbischofsheim gut darauf eingestellt und kam zu zwei Riesenchancen. In der 16. Minute hatte Jonas Haffelder den Keeper der Gastgeber schon ausgespielt, konnte aber den hohen Ball nicht sauber unter Kontrolle bringen und schoss einen Abwehrspieler an. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite stand plötzlich Nico Mayer „blank“ vor Torhüter Kipp der mit einem tollen Reflex seine Farben vor einem Rückstand bewahrte. Aber auch die Gastgeber hatten gute Chancen in Person von Goalgetter Christopher Lakos, sein Flachschuss in der 22. Minute landete am Außenpfosten und in der 40. Minute fand er in „Itzig“ Paulmann seinen Meister.  In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie immer mehr, viel Stückwerk war angesagt. Einziger wenn auch trauriger Höhepunkt war die anscheinend schwere Verletzung von Sergej Wirch in der 62. Minute ohne sichtbare Fremdeinwirkung. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus alles Gute und baldige Genesung ! Unmittelbar nach Adam`s Schlusspfiff waren sich alle Beteiligten einig, dass man mit dieser Punkteteilung gut „leben“ kann.  

"Spaßgesellschaft TSV"!

TSV Neckarbischofsheim - VfB Bad Rappenau 2 : 0

„Es macht einfach Spaß auf den Sportplatz zu gehen und den TSV Neckarbischofsheim spielen zu sehen !“ Diesen Satz hörte man an diesem Traum-Fußball-Tag sehr häufig und es ist viel Wahres dran. Die Tabellenkonstellation Sechster gegen Zweiter mit nur drei Punkten Differenz lockte zahlreiche Zuschauer nach „Bischesse“ die ihr Kommen, zumindest auf TSV-Seite, nicht bereuen mussten. In den ersten 45 Minuten lieferten sich beide Teams ein Spiel auf Augenhöhe. Sowohl der TSV durch Nico Mayer als auch der VfB durch Schwab oder Cocic hätte mit etwas Glück in Führung gehen können. Lediglich bei den gelben Karten lagen die Gäste mit 2:0 vorne. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden gingen beide Teams in die Halbzeit. Der TSV knüpfte nach dieser Halbzeit nahtlos an die vorher gezeigten Leistungen an, Bad Rappenau hingegen wirkte etwas lethargisch, war mit den Gedanken gar nicht so richtig auf dem Platz. In der 59. Minute hätte es nach einem schnellen Konter über Marcel Schaardt schon klingeln können, doch Nico Mayer setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Dafür machte er es nur eine Minute später besser, als er nach einer Maßflanke von Urcun per Kopfball den VfB-Keeper überwand und ein VfB`ler den Ball im Rettungsversuch vollends in die Maschen drosch. Bis zu diesem Zeitpunkt war diese Führung klar verdient, die Gastgeber investierten einfach mehr und wollten auch diesen Sieg. Die „Rappener“ brachten als zweite Spitze Eugen Streck für Daxhammer, doch viel gebracht hat dies nicht.  Im Gegenteil, Neckarbischofsheim baute seine Führung aus nachdem der angeschlagene Schaardt mit einem gefühlvollen Freistoß in der 74. Minute Marco Haugk in Szene setzte, dessen Kopfballverlängerung die Vorentscheidung brachte. Etwas unrühmlich war der Abgang von VfB-Spielführer Cocic in der 84. Minute. Bei einem Freistoß nahm er die Gelegenheit wahr, dem Torschützen zum 2:0 Marco Haugk aus kurzer Distanz in den Unterleib zu schießen. Der Assistent an der Seitenlinie sah diese Aktion als rotwürdig an und teilte dies auch dem Schiedsrichter mit. Schade eigentlich, Cocic ist ohne Zweifel ein begnadeter Fußballer der sowas gar nicht nötig hätte, er wird dem VfB sicher schmerzlich fehlen.    

Der zweite Dämpfer !

TSV Michelfeld II - TSV Neckarbischofsheim 1 : 0

Ein Tor der Marke „neh`m du ihn, ich hab ihn und der Gegner macht ihn rein“ besiegelte die zweite Saisonniederlage für den TSV Neckarbischofsheim. Kevin Bauer war in der 25. Minute Nutznießer dieser Situation und erzielte seinen 4. Saisontreffer, der am Ende das „Tor des Samstags“ sein sollte. Vom angekündigten „Spitzenspiel“ war wenig zu sehen, viel Kampf und Krampf sahen die wenigen Zuschauer am BL-Spieltag. Die Niedergesäß-Elf versuchte in den ersten 45 Minuten die Michelfelder mit hohen Bällen zu bezwingen, was bei den langen Abwehrhünen aber nie gelang. So war der 1:0 Pausenstand verdient, die Gastgeber investierten deutlich mehr und erarbeiteten sich diese Führung. Dass in der zweiten Hälfte auf „Bischesser“ Seite etwas passieren muss war klar. Der TSV spielte jetzt besser mit und war auch etwas konsequenter in den Zweikämpfen. Wobei man sagen muss, dass Michelfeld in dem einen oder anderen Zweikampf abgezockter wirkte. Und wenn gar nichts mehr ging, wurden kleinere Fouls geschunden oder auf Zeit gespielt, was auch legitim erscheint. Dem Schiedsrichter aus dem pfälzischen Jockgrim gefiel gerade die Zeitschinderei überhaupt nicht. Der schon obligatorischen Nachspielzeit von drei Minuten setzte er noch zwei drauf, am Ende waren es wegen der vielen Unterbrechungen und insgesamt 8 gelben Karten gar 8 Minuten ! Aber selbst diese 98 Minuten reichten dem TSV Neckarbischofsheim nicht, wenigstens einen Punkt aus Michelfeld mit zu nehmen, der sicher im Bereich des Möglichen lag. Fakt ist aber auch, dass nur eine gute Halbzeit, halbe Kraft oder halbe Konzentration nicht ausreicht, um irgendwo etwas zu reißen.

Der Zahn wurde gezogen !

TSV Neckarbischofsheim - SV Rohrbach 5 : 2

Es sprach alles, aber wirklich alles dagegen, dass der TSV Neckarbischofsheim sein Heimspiel nach der nächtlichen Zeitumstellung erfolgreich über die Bühne bringt. Dafür sprach für den SV Rohrbach: großer Meisterschaftsfavorit, ungeschlagen an der Tabellenspitze, vier Tore im Schnitt pro Spiel geschossen, nur ein Törchen bekommen. Die Rohrbacher wussten also gar nicht, wie man Niederlage überhaupt schreibt, obwohl sie schon im Sinsheimer Kreispokal gegen den TSV viel Mühe hatten (3:2). Gewohnt aggressiv und ballsicher gingen die Gäste in den Anfangsminuten zu Werke, doch bis sie wussten was los ist stand es schon 2:0 für die Niedergesäß-Elf. Beide Male stand Jonas Haffelder goldrichtig (15., 34.). Den Gästen merkte man deutlich an, dass sie mit Gegentoren oder gar einer drohenden Niederlage sehr schlecht umgehen können.  Zweikämpfe und speziell Eins-zu-eins Situationen gegen den TSV-Keeper gingen über das faire Maß hinaus. Noch vor der Pause gelang Häde aus dem Gewühl heraus der nicht unverdiente Anschlusstreffer (40.). Mit Glück, Können und Geschick überstand der TSV  die erste viertel Stunde der zweiten Halbzeit und spielte , wie man gegen einen so übermächtigen Gegner auch spielen muss. Von Trainer Niedergesäß taktisch hervorragend eingestellt lief Rohrbach ins offene Messer. Das vorentscheidende 3:1 erzielte Marcel Schaardt nach Zuspiel von Nico Mayer (58.), für den vierten Treffer war dann  Mayer selbst verantwortlich. Zwar konnte Bruno Martins de Soussa zehn Minuten vor Spielende auf 2:4 verkürzen, den Schlusspunkt setzten aber die Gastgeber. Der eingewechselte Ebel schickte Marcel Schaardt auf die Reise der gekonnt den SV-Keeper ausspielte  und dadurch die letzten Zweifel, wer dieses Spiel als Sieger verlassen würde, ausräumte. Wenn es dem TSV Neckarbischofsheim gelingt, in den nächsten schweren Spielen (Michelfeld II, Bad Rappenau, Obergimpern) dort weiter zu machen, wo er gegen Rohrbach aufgehört hat, dann werden die TSV.Fans noch viel Spaß an diesem Team haben ! 

TSV bleibt ungeschlagen !

SG Waibstadt - TSV Neckarbischofsheim 2 : 2

Bei bestem Fußballwetter legten beide Mannschaften vor einer prächtigen Kulisse los wie die oft zitierte Feuerwehr. In der 3. Minute versuchte es Marcel Schaardt mit einem knallharten Freistoss aus 30 Metern, doch SG Torhüter Guschl war zur Stelle und parierte glänzend. Auf der Gegenseite machte die SG Offensive ordentlich Druck, was in der 6. Minute zum Erfolg führte. Julian Keitel lief den ehemaligen Waibstadter Philipp Allgeier energisch an, dieser zögerte kurz und beim Versuch den Ball wegzuschlagen war Keitel im Weg, so dass der Ball von ihm  aus ins Tor der Gäste sprang. Trotz diesem frühen Tor entwickelte sich eine starke und schnelle Kreisliga Partie und hätten beide Mannschaften ihre Angriffe noch besser ausgespielt wäre mehr als dieses knappe Ergebnis drin gewesen. Anfang der zweiten Hälfte war der TSV aus Neckarbischofsheim etwas überlegen, konnte jedoch keine nennenswerte Chancen heraus spielen. Die Heimelf brauchte ein paar Minuten bis sie wieder im Spiel war und versuchte dann immer wieder ihr Glück über ihre schnelle Offensivreihe. In der 65. Minute brachte Krauß zu wenig Druck hinter den Ball, so dass dieser kein Problem für Allgeier darstellte. Die SG fand immer besser ins Spiel zurück und nur drei Minuten nach dieser Chance nutzte Marco Schäfer nach Flanke von Marc Schaardt ein heilloses Durcheinander in der TSV-Abwehr aus und erzielte das 2:0. Der TSV zeigte sich unbeeindruckt und agierte weiterhin gut nach vorne. Nico Mayer hatte das 2:1 gleich zwei Mal auf dem Schlappen, doch scheiterte er zum Einen am Pfosten und zum Anderen setzte er einen Flachschuss knapp am Tor vorbei. Nun entwickelte sich eine spannende Partie, in der beide Offensivreihen ein ums andere Mal an der Abwehrreihe der gegnerischen Mannschaft scheiterte. In der 80. Minute nutzte der TSV eine seiner Chancen und Marcel Schaardt konnte nach schöner Vorlage von Nico Mayer den verdienten Anschlusstreffer für die Gäste erzielen. In den letzten zehn Minuten der Partie ging es hin und her - Neckarbischofsheim versuchte es mit langen Bällen und die SG war immer wieder mit Kontern gefährlich. Wie schon so oft in dieser Saison spielte man diese nicht konsequent genug zu Ende. So kam es, wie es kommen musste: Nach einem langen Einwurf von Schaardt in den Sechszehner der SG wurde der Ball schlecht nach vorne geklärt, Simon Bauer war zur Stelle und drosch den Ball zum vielumjubelten 2:2 Endstand in die SG-Maschen. Mit seinem Treffer machte er sich selbst ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk und bescherte dem TSV den Nimbus auch nach neun Spieltagen noch ungeschlagen zu sein.

Philipp Krauß

Tobias Krauß, SG Waibstadt

Glück für Sulzfeld !

FVS Sulzfeld - TSV Neckarbischofsheim 2 : 2

Es ist immer ärgerlich, wenn man nach 90 Minuten 2:1 führt, in der Schlussviertelstunde sehr gute Chancen hatte, diese Führung auszubauen und trotzdem nicht als Gewinner vom Platz geht. Warum satte fünf anstatt zwei angezeigten Minuten nachgespielt wurden, war auch nicht ganz nachvollziehbar. Man merkte den Sulzfeldern schon an, dass sie sich etwas vorgenommen haben. Jeder auch nur halbwegs gelungene Pass wurde lautstark kommentiert, damit wollten sich die Gastgeber anscheinend gegenseitig puschen. Der TSV war davon wenig beeindruckt, der Ball lief gut in den eigenen Reihen nur Torchancen gab es keine. Nicht etwas sondern sehr überraschend die Führung für die Gastgeber. Marc Kern, Dreh- und Angelpunkt im Sulzfelder Spiel, legte sich in der 25. Minute den Ball zum Freistoß zurecht und sein noch abgefälschter Schuss zappelte zur Überraschung aller plötzlich im Netz. Kurz vor der Halbzeit drückte der Schiri gleich zwei Mal die Augen kräftig zu als er zuerst ein Handspiel und gleich im Anschluss ein Foulspiel im Sulzfelder Strafraum nicht ahndete. Es war klar, dass der TSV in Halbzeit zwei noch eine Schippe drauf legen muss um unter der Ravensburg etwas mit zu nehmen. Das tat er in Person von Marcel Schaardt, der verletzungsbedingt zuerst auf der Bank saß. Seine Einwechslung nach einer Stunde war ein Hallo-Wach-Effekt für den TSV. In der 62. Minute flankte Schaardt maßgerecht auf Tobias Lorenz der den Ball spektakulär mit der Hacke ins Tor bugsierte. Bei Sulzfeld ließen merklich die Kräfte nach und viele Leichtsinnsfehler schlichen sich ein. In dieser Phase hätte Neckarbischofsheim in Führung gehen können wenn nicht sogar müssen. Es sollte bis zur 87. Minute dauern ehe wiederrum Marcel Schaardt im Blickpunkt stand. Unwiderstehlich ließ er alles stehen was ihm in den Weg kam und gegen seinen Schuss von der Strafraumgrenze aus war kein Kraut gewachsen. Die Nr. 13 brachte dem Sulzfelder Russillo dann mächtig Glück. In der 89. Minute wurde er eingewechselt, in der 90. holte er sich die gelbe Karte ab und in der ominösen 95. Minute sicherte er sich für seine Farben per Kopfball wenigstens noch einen Punkt.     

Spielerische Klasse setzt sich durch !

TSV Neckarbischofsheim - SG Untergimpern 3 : 2

Das mit Spannung erwartete Stadt-Teil-Derby zwischen dem TSV Neckarbischofsheim und der SG Untergimpern hielt zu keiner Phase des Spiels, was es versprach. Zwar läutete Stadionsprecher Nygryn die Partie mit „Hells Bells ein, doch anstatt Höllenglocken gab es für die Gastgeber Höllenqualen, mussten sie doch sehr früh einem Rückstand hinterher laufen. Einen schlampigen Rückpass konnte TSV-Keeper nicht sauber aufnehmen und Klinger konnte in der 8. Minute seelenruhig den Ball im Tor unter bringen. Der TSV brauchte fast eine halbe Stunde, um sich von diesem Schock zu erholen. Bis dahin war keine Spur vom schnellen Umschaltspiel, das die Niedergesäß-Elf in den ersten beiden Partien so gut umsetzte. Ohne ersichtlichen Grund wirkten die Einheimischen in neuem Dress gehemmt und pomadig. Unter gütiger Mithilfe zweier SGU-Akteure kamen die Gastgeber wieder ins Spiel zurück. Einen weiter Einwurf von Marcel Schaardt bereitete beiden ungeahnte Probleme. Jonas Haffelder, der am langen Pfosten lauerte, war Nutznießer dieser Situation und knallte in der 35. Minute den Ball unter die Latte zum 1:1. Der Ausgleich tat sichtlich gut und es war nicht verwunderlich, dass der TSV nach der Pausenansprache ein ganz anderes Auftreten an den Tag legte. Die logische Folge war der Führungstreffer zum 2:1 in der 50. Minute, als Tobias Lorenz eine Maßflanke von Haffelder per Kopf über die Linie drücken konnte. Die Freude währte nicht lange, einen Zweikampf im Strafraum ahndete der umsichtige Schiri in der 62. Minute mit einem Elfmeter, den Rödler sicher verwandelte. Die letzte halbe Stunde wurde etwas rustikaler geführt, die spielerische Überlegenheit des TSV versuchten die Gäste mit Kampfkraft auszugleichen. Je vier mal „gelb“ und ein mal „gelb-rot“ für den TSV standen am Ende zu Buche. Wieder einmal Nico Mayer war es vorbehalten, sein Team auf die Siegestrasse zu bringen. In der 77. Minute wurde endlich schnell nach vorne gespielt, zu schnell für die Gästeabwehr. Gegen Mayers platzierten Flachschuss hatte Pospichl keine Chance. Dem hatten Untergimpern nichts mehr entgegen zu setzen. Dritter Sieg in Folge für den TSV Neckarbischofsheim, der am nächsten Sonntag im fernen Sulzfeld seine Visitenkarte abgibt.    

Der zweite Streich !

VfB Epfenbach - TSV Neckarbischofsheim 1 : 2

Unglaublich, was ein Sieg alles bewirken kann ! Nach seinem grandiosen Auftakt gegen Dühren reiste der TSV Neckarbischofsheim mit breiter Brust zum VfB Epfenbach. Die Gastgeber standen nach der deutlichen Niederlage gegen Waibstadt zwar nicht mit dem Rücken zur Wand, der Trainer wollte aber schon eine deutliche Reaktion seiner Mannschaft sehen. Die kam aber lange nicht, das lag wohl aber auch an der großen Hitze. Erst als Nico Mayer den TSV in der 22. Minute in Führung brachte, übte der VfB etwas mehr Druck aus. Belohnt wurde er in der 34. Minute mit einem berechtigten Foulelfmeter, den Thorsten Brinkert der auch gefoult wurde, sicher verwandelte. Kurz nach Wiederanpfiff kam Epfenbach das zweite Mal ins Hintertreffen. Einen Freistoß zirkelte Dominik Ebel gefühlvoll auf den Kopf von Nico Mayer, sein vierter Saisontreffer im zweiten Spiel. Die ganz klare Ausgleichschance hatte der Gastgeber zu keiner Zeit was auch damit zu tun hatte, dass der TSV den VfB vom Tor meist weg halten konnte. Auf der Gegenseite kam die Niedergesäß-Elf zu guten Konterchancen, die aber nicht konzentriert zu Ende gespielt wurden.

Ein Start nach Maß !

TSV Neckarbischofsheim - TSV Dühren 4 : 0

Das erste Saisonspiel war für den TSV Dühren in Neckarbischofsheim wahrlich kein Zucker schlecken. Dem Spielertrainer der Gäste dürfte das Auftreten seiner Mannschaft wie auch die eigene Leistung bitter aufgestoßen sein, war er doch an zwei Gegentoren maßgeblich beteiligt. Aber der Reihe nach. Das Spiel begann auf Grund des Gedenkens an den verstorbenen ehemaligen DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder einige Minuten später. Nach 4 Minuten stockte den einheimischen Anhängern kurz der Atem, nachdem TSV-Keeper Allgeier einen Rückpass zu kurz abschlug, Dühren dies aber nicht zu nutzen wusste. Im Gegenzug tauchte plötzlich Dennis Laber alleine vor dem Tor auf, sein Schuß war aber zu schwach und unplatziert. In der 14. Minute konnte Parstorfer im Dührener Tor den Ball nicht fest halten und Nico Mayer stand da, wo ein Goalgetter stehen muss. Nur zwei Minuten später war er dagegen gegen Mayer auf der Hut und im Glück. Durch einen schweren Stockfehler trudelte der Ball ins Dührener Tor, Mayer hielt aber seinen Fuß noch hin und stand dadurch im Abseits. In der 32. Minute forderten die Gäste vehement einen Handelfmeter, der Schiri stand aber gut und ließ weiter spielen. Wenige Minuten später erzielte der TSV das 2:0 und Schiedsrichter Kuch deutete auch zur Mittelinie. Nach heftigen Protesten der Gäste und Rücksprache mit seinem Assistenten nahm er dieses Tor wegen einer Abseitsstellung wieder zurück. Am 2:0 durch Dominik Ebel in der 40. Minute gab es dann aber nichts auszusetzen. Eine Flanke über die linke Seite landete auf Ebels Fuß der sich diese Chance nicht nehmen ließ. Fast mit dem Halbzeitpfiff schossen die Gäste doch noch ein Tor, doch zuvor entschied der Schiri auf Foul und Freistoß, der unglücklicherweise an die Latte klatschte. Halbzeitfazit: Der einheimische TSV war in allen Mannschaftsteilen besser, hatte System in seinem Spiel. Dühren dagegen operiert nach wie vor mit langen Bällen meist über Spielertrainer Marc Welker, die aber vorne keine Abnehmer fanden. Nach einer Stunde Spielzeit überschlugen sich die Ereignisse. Gästekeeper Parstorfer konnte nach einem Angriff im Strafraum nur noch die Notbremse ziehen und hätte eigentlich nach den Regeln „rot“ sehen müssen.  Kuch drückte, warum auch immer, alle Augen zu die er hatte und zückte nur den gelben Karton. Zu allem Unglück scheiterte Mayer mit seinem Elfmeter. Unabhängig von diesem Elfer hätte Neckarbischofsheim den Sack schon viel früher zu machen müssen, Chancen hierfür waren genügend vorhanden. Hätte Dühren in der 80. Minute anstatt den Pfosten das Tor getroffen, wer weiß, welchen Verlauf das Spiel noch genommen hätte ?! In den Schlussminuten lagen die Nerven der Gäste ziemlich blank, sie konzentrierten sich kaum mehr aufs Fußball spielen. Die Quittung dafür bekamen sie von Nico Mayer mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel und Neuzugang Marcel Schaardt, der seinen ersten Treffer in ungewohnt schwarzem TSV-Trikot bejubeln durfte. Voraus schauend auf das nächste Spiel beim VfB Epfenbach, der in Waibstadt mit 0:5 unter die Räder kam, ist der TSV gut beraten jetzt nicht gleich abzuheben. Angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten !

"Kreispokalsiegerbesieger !"

TSV Obergimpern - TSV Neckarbischofsheim 2 : 4

Der TSV Neckarbischofsheim hat sich mit einem letztendlich verdienten Auswärtssieg beim TSV  Obergimpern den Kopf aus der Abstiegsschlinge gezogen und darf auch kommende Saison Kreisliga spielen ! Von der ersten Spielminute merkte man der Kufner-Elf an, dass sie den Abstiegskampf angenommen hat und an sich glaubte. Folgerichtig waren die frühen Treffer durch Nico Mayer (11.) und Tobias Lorenz (16.) Diese beruhigende Führung war gefährlich, der TSV verwaltete das Ergebnis und zog sich etwas zu weit in die eigene Hälfte zurück. Prompt wurde diese Passivität durch Kipp, der zuvor eingewechselt wurde, in der 38. Minute bitter bestraft. Nach der Halbzeit hatte der frischgebackene Kreispokalsieger seine stärkste Phase und drang auf den Ausgleich. Mit seinem Treffer zum 3:1 zum genau richtigen Zeitpunkt (54.) konnte Neuzugang Dominik Ebel seine neuen rot-weißen Farben wieder mit einem Zwei-Tore Vorsprung in Front bringen. Das über die gesamten 90 Minuten sehr faire Derby nahm in den Schlussminuten immer mehr Fahrt auf. Auch konnte man einen „Kater“ bei den Gastgebern nach dessen diversen Pokalfeierlichkeiten nicht fest stellen. Fairerweise muss man aber eingestehen, dass sich das Fehlen von Simon Lakos schon sehr bemerkbar machte. Lakos stand nach einem Kurzurlaub im Stau und nahm erst in der zweiten Halbzeit zuerst seinen Platz auf der Bank ein. Er war es dann auch, der das Spiel noch einmal spannend machte. Einen Freistoß von Müller konnte TSV-Keeper Heinich nur abklatschen, leider stand Lakos in dieser Situation nicht noch einmal im Stau und verkürzte auf 2:3. „Gimpern“ setzte nun alles auf eine Karte und lief in der 87. Minute ins offene Messer, als sich Schaardt über die rechte Seite durch setzte, den Überblick behielt und André Reichenbach den Ball mustergültig in den Fuß spielte. Nach Schlusspfiff machte sich bei den TSV-Anhängern Erleichterung breit, und nach den beiden Niederlagen von Steinsfurt und Waldangelloch pure Freude. Jetzt kann endlich nichts mehr „anbrennen“ und man kann die letzten beiden Spiele ohne Druck und Angst angehen. Zuerst am kommenden Samstag zu Hause gegen Türkspor Eppingen (17 Uhr) und am letzten Spieltag in Reihen (15 Uhr), an dem der SV die Meisterschaft feiern wird . . . oder auch nicht ?!

Der Fin(c)k pfeift dem TSV etwas !

TSV Neckarbischofsheim - FVS Sulzfeld 0 : 3

Die Konkurrenz aus Untergimpern und Dühren zeigt wie es geht, und der TSV marschiert mit Riesenschritten Richtung Relegationsplatz - wenn nicht noch schlimmer ! Dies ist die nüchterne Erkenntnis des 27. Spieltags, in dem für Neckarbischofsheim so gut wie alles schief lief was schief laufen kann. Wer will, kann sich die Niederlage von Türkspor Eppingen und die des TSV Steinsfurt noch etwas schön reden. Ob dies hilfreich ist sei dahin gestellt, denn es ist noch nicht allzu lange her, da war der TSV „viel zu gut um abzusteigen“.  Was daraus wurde wissen wir alle ! Im Spiel gegen Sulzfeld musste man schon ab der 3. Minute dem Rückstand hinterher laufen, Oliver Finck setzte sich über die linke Seite relativ leicht durch und lupfte den Ball über Daniel Heinich. Nicht der gefürchtete 24-Tore Mann Zakel sondern dieser Fink pfiff den Gastgebern etwas, denn er war auch für die beiden weiteren Treffer zuständig. In 26 Spielen zuvor traf er kein einziges Mal den Kasten … Zwar waren Chancen da, doch entweder stand der FV-Keeper im Weg oder wenn der mal geschlagenen war, ein Sulzfelder der zwei Mal auf der Linie klären konnte. Je länger der Uhrzeiger lief desto mehr ergaben sich die Gastgeber ihrem Schicksal. Dies sind fürwahr keine berauschenden Vorzeichen wenn man an den nächsten Gegner TSV Obergimpern denkt. Trotz dessen, dass die „Gimpener“ gegen Dühren überraschend 3 Punkte gelassen haben.

 

Ein 0:0 der besseren Sorte !

SO sieht es der TSV Neckarbischofsheim

Zum Spiel in Treschklingen greifen wir zuerst den letzten Satz von Herrn Britsch auf und ergänzen folgendermaßen:  letztlich ist es oft besser, die SV-Brille, Schal und Mütze nach dem Spiel abzulegen und die 90 Minuten erst einmal sacken zu lassen. Dann kommt auch nicht so eine einseitige Berichterstattung zustande, aber was soll`s, im Hinspiel war es schon ähnlich. Für den neutralen Zuschauer war dies ein Spiel, das keinen Sieger verdient hat, Punkt Aus. Natürlich hatten die Gastgeber die beste Chance mit dem Foulelfmeter in Führung zu gehen, „hätte, wäre, wenn“, schwach geschossen oder gut gehalten, er war halt nicht drin. Die Feststellung, dass Treschklingen danach spielbestimmend war ist dem Regen geschuldet, da haben sicher einige Tropfen auf der Brille die klare Sicht genommen. Zum Schuss aus 20 m über den Querbalken, der Ball flog Richtung Bad Rappenau und wurde immer noch nicht gefunden ! Sehen wir es doch einfach mal ganz nüchtern, für Treschklingen war vor dem Spiel und ist erst recht nach dem Spiel die Aufstiegsluft raus. Der TSV tritt momentan auf der Stelle und muss trotzdem versuchen, in den letzten 4 Spielen das bestmögliche heraus zu holen. Die Gegner heißen: Sulzfeld, Obergimpern, Tsp. Eppingen und Reihen . . .  

SO sieht es der SV Treschklingen:

Nach einer insgesamt gesehen äußerst schwachen Partie kamen die Einheimischen gegen die noch nicht ganz gesicherten Gäste nicht über eine torlose Nullnummer hinaus. Die Heimelf kam zunächst deutlich besser in die Partie und als Sefa Sökmen im Gästestrafraum regelwidrig zu Fall gebracht wurde, zögerte der Unparteiische Pascal Rohwedder aus Jöhlingen nicht lange und zeigte auf den ominösen Punkt. Allerdings scheiterte Seref Özer mit dem ausgesprochenen Foulelfmeter am gut reagierenden TSV-Keeper Daniel Heinich. Auch in der Folgezeit waren die Gelb-Schwarzen die spielbestimmende Mannschaft, doch taten sie sich gegen einen tief stehenden Gegner sehr schwer brauchbare eigene Möglichkeiten zu kreieren. Mitte des 1.Abschnittes verflachte die Partie allmählich immer mehr, da sich beide Kontrahenten kaum offensiv behaupten konnten und Höhepunkte Mangelware blieben. Sieht man einmal von einem 20m-Freistoß ab, den Seref Özer für die Gastgeber über den Querbalken des TSV-Tores setzte. Auch nach dem Wechsel wurde die Partie zunächst nicht besser. Erst nach einer Stunde wurden die Aktionen der Mannen um Trainer Ali Susan endlich zielstrebiger und prompt konnten sie sich Möglichkeiten erspielen. Domenik Reh schob das Leder aussichtsreich nur hauchdünn am Pfosten des TSV-Tores vorbei und nach einer Flanke von Bugra Yüksel scheiterte Sefa Sökmen aus 5 Metern am TSV-Torhüter. Die Gäste waren weiterhin fast nur auf der Sicherung des eigenen Tores aus, sieht man einmal von einem Schuss von Nico Mayer ab, den SVT-Keeper Kristijan Buch jedoch parieren konnte. Bis zum Schluss waren die Einheimischen nun die spielbestimmende Elf und versuchten fast zu verkrampft den Siegtreffer zu erzielen. Da ihre Aktionen jedoch zu ungenau und oftmals zu verspielt waren und der letzte Pass in die Spitze zumeist misslang, verpuffte Vieles. Als Domenik Reh kurz vor Schluss eine weitere hochkarätige Gelegenheit verstreichen ließ, stand letztlich ein enttäuschendes 0:0. Zwar konnten die Hausherren ihren Negativlauf von 4 Niederlagen in Folge etwas abmildern, doch erfreut war diesbezüglich im Lager der Kirchbergkicker niemand. Es scheint fast so, dass bei der dezimierten Heimelf die Luft allmählich raus ist und man froh ist, wenn bald Schluss ist. letztlich war das Ergebnis für die Gäste etwas schmeichelhaft, doch wer keine Tore erzielt, der kann halt nicht gewinnen.

Ein "gebrauchter" Tag !

FC Zuzenhausen II - TSV Neckarbischofsheim 2 : 0

Der neue Tabellenzweite aus Zuzenhausen musste sich in diesem Spiel gegen den TSV wahrlich keine Beine ausreißen. Mit wenig Aufwand war der FC in jeder Lage Herr im eigenen Haus, alles was die Gastgeber auf dem Grün fabrizierten, war wohl überlegt und hatte Hand und Fuß. Unter die Kategorie „Traumtor“ fällt die 1:0 Führung kurz vor der Pause durch Yilmaz Dilbirin. Mit einem strammen Weitschuss, der vom Innenpfosten in den Winkel knallte, brachte er seine Farben in Führung.  Der TSV Neckarbischofsheim spielte in der zweiten Hälfte ein bisschen mit, nicht mehr und nicht weniger. Nach einem haarsträubenden Abwehrfehler in der 59. Minute stand plötzlich Jan Gehrig völlig blank vor TSV-Keeper Heinich und hatte keine Mühe, den Ball locker einzuschieben. Ab diesem Zeitpunkt ging das Spielniveau beider Teams steil nach unten. Die einen wollten nicht mehr und dachten wohl schon an das nächste Spiel in Steinsfurt. Die anderen konnten nicht mehr und müssen sich ernsthafte Gedanken, wie um alles in der Welt gegen den TSV Helmstadt (!) gepunktet werden soll ?!

Was ist dieser Punkt am Ende wert ?

TSV Neckarbischofsheim - TSV Waldangelloch 0 : 0

 Der weitere Verbleib in der Kreisliga hängt auch nach diesem Spiel für den TSV Neckarbischofsheim am seidenen Faden. Auch wenn die Presse anderer Meinung ist, sind sich die Verantwortlichen der Schwere der Aufgabe bewusst. Schließlich trifft die Kufner-Elf in den restlichen 7 Spielen ausschließlich auf die vorderen Teams. Die Zuschauer sahen bei traumhaften Fußballwetter ein typisches Kellerduell, verbissen, hektisch, nervös. Das Geschehen spielte sich meist im Mittelfeld ab, ohne zwingende Torchancen auf beiden Seiten. Nach der Pause kamen die Gastgeber von ihrer Linie ab, ohne ersichtlichen Grund ließ der TSV die „Angellocher“ schalten und walten. Viel Glück hatte man bei einem Pfostenschuss von Schaffer in der 54. Minute und noch mehr Glück, als Heinich, Latte und Pfosten gleichzeitig im Wege standen. Nach diesen Schrecksekunden rappelte sich Neckarbischofsheim wieder etwas auf, eine echte 100-%-ige sprang aber nicht mehr dabei heraus. Als der überragende Schiedsrichter Schwaiger vom TV Spöck der keine einzige Karte zücken musste die Partie abpfiff, stellte sich für beide Teams die Frage, was dieser Punkt am Ende wert sein wird. In wenigen Wochen wissen wir mehr !

"Big-Points" zu Ostern !

Das Osterspiel der beiden Aufsteiger stand in den ersten 45 Minuten auf ganz schwachem Niveau mit leichten, optischen Vorteilen für die Gäste. Der heimische TSV in ungewohntem schwarzen Dress stand sehr tief, dem Dührener TSV fiel wenig ein, diesem Abwehrbollwerk bei zu kommen. In der 13. Minute wurde die Spielweise des TSV Neckarbischofsheim fast mit Erfolg gekrönt, doch Urcun setzte den Ball nur an den Pfosten. Auch Dühren musste sich kurz vor dem Pausentee über einen Alutreffer ärgern, nachdem Tim Dolch den Ball akrobatisch von der Torlinie kratzte. Ein Querschläger brachte in der 58. Minute durch Kai Schaardt der zuvor eingewechselt wurde, die Führung für die Gastgeber. Zuerst ließ er seinen Abwehrspieler mit Leichtigkeit aussteigen um danach den Ball im Gästetor zu versenken. Die Freude dieser Führung dauerte beim TSV exakt 7 Minuten, dann schlug – wie schon im Hinspiel – Emrush Bajraliu zu ! Wieder einmal Emrush … In der 81. Minute unterlief Gäste-Keeper Hartmann, der überraschend für Stammkeeper Timo Hofmann im Tor stand, einen hohen Ball und schwups stand es plötzlich 2:1. Nico Mayer setzte dem Ball energisch nach und durfte mit diesem Ostergeschenk seinen 14. Saisontreffer feiern lassen. Die obligatorische Nachspielzeit, in der schon viele tragische Dinge in der Vergangenheit passierten, überstand der TSV an diesem Ostermontag schadlos. Somit waren mit dem nicht zu erwartenden Sieg der „Zweiten“ 6 „Big-Points“ unter Dach und Fach gebracht.  

Zwei Eier ins nest gelegt !

TSV Neckarbischofsheim II - TSV Dühren II 2:0 

Die „Zweite“ des TSV Neckarbischofsheim entwickelt sich langsam aber sicher zum Favoritenschreck. In der letzten Woche trotzte man dem VfB Epfenbach ein 2:2 ab und jetzt, am Oster-Montag, wurden dem favorisierten TSV Dühren zwei „Dinger“ ins Nest gelegt. Nur in der ersten Viertelstunde setzten die Gäste vielversprechende Akzente, danach verflachte die Partie zusehends. Den ersten „Hallo-Wach-Effekt“ gab es in der 60. Minute, als Peter Schütz im Strafraum gefoult wurde und Evren Bitis sich diese Chance aus 11 m nicht nehmen ließ. Wenige Minuten später entschied Schiri Gilbert auf Tor für Dühren. Trotz Rückstand stand für Gästestürmer Kai Feßenbecker der Fair-Play Gedanke im Vordergrund, er machte Gilbert darauf aufmerksam, dass der Ball vor diesem vermeintlichen Tor bereits im „Aus war ! Vielen Dank und Respekt ! Kurz vor Spielende nahm Peter Schütz einen weiten Abwurf seines Torhüters in der eigenen Hälfte auf und dann gab es kein Halten mehr. Mit seinem 12. Saisontreffer besiegelte er die nicht zu erwartende Niederlage für Dühren II.

Ein Spiel wie das Wetter . . .

TSV Neckarbischofsheim - VfB Epfenbach 0 : 0

Nichts wurde daraus, die Statistik mit einem Sieg für die Platzherren auszugleichen. In den zurück liegenden 35 Aufeinandertreffen gab es für den TSV 12 Unentschieden, 12 Niederlagen und eben erst 11 Siege. Ein „Dreier“ lag in diesem 36. Derby zwischen „Bischesse“ und „Epfelbach“ im Bereich des Möglichen, doch verhinderte dies der Pfosten eine Minute vor Spielende. Die erste Großchance bot sich aber zuerst den Gästen nach nur wenigen Sekunden, Daniel Heinich musste im TSV-Tor sein ganzes Können aufbieten, damit sein Team nicht in Rückstand geriet. Nur wenige Minuten später war auch der VfB-Keeper gefordert, als ihn ein eigener Mitspieler nach einem Eckball ungewollt mit einem Kopfball prüfte. Trotz böigem Wind im Rücken tat der Gast aus Epfenbach nicht mehr viel in seinem Spiel nach vorne, beschränkte sich hauptsächlich mit Abwehrarbeit. Vielleicht lag es am widrigen Wetter, viele Bälle wurden von den blau-weißen unsauber gespielt und auch das Spiel ohne Ball dürfte den VfB-Trainer nicht erfreut haben. Der TSV wiederrum konnte sich mit seinem Ein-Mann Sturm in den ersten 45 Minuten nicht entscheidend durchsetzen um einen Führungstreffer zu erzielen. Frei nach dem Mott: „Die einen konnten nicht und die anderen wollten nicht !“  Den Gästen muss beim Pausentee klar geworden sein, dass sie mit ihrer defensiven Spielweise hier keinen Blumentopf gewinnen können. Deshalb hielten sie in Halbzeit zwei deutlich besser dagegen und den TSV weites gehend vom Tor fern. Je länger das Derby dauerte umso mehr passten sich die Spieler diesem abscheulichen Wetter an. Eigentlich sehnte sich jeder Spieler und Zuschauer nur noch nach dem Schlusspfiff um ins warme Clubhaus zu kommen. Der Pfostenknaller von Kai Schaardt in der 90. Spielminute wurde eingangs schon erwähnt, aber Satz mit „X“, war leider nix !“ Und wiederrum stellt man sich beim TSV die Frage, was dieser Punkt am Ende wert ist. Er müsste es halt auch mal schaffen, übertrieben gesagt, aus zwei Chancen drei Tore zu machen. Die Gelegenheit dazu hat er am Ostermontag - wieder zu Hause - gegen den A-Klasse Meister und Mitaufsteiger Dühren. Und dann geht´s gegen die „Angellocher“, auch zu Hause …

Leistungsgerechtes Unentschieden

TSV Neckarbischofsheim - VfB Eppingen II 1 : 1

TSV Neckarbischofsheim II - VfB Eppingen III 3:0

TSV-Trainer Kufner hätte vor diesem Spiel ein Remis gegen die Eppinger Zweite „blind“ unterschrieben. Dass es dann tatsächlich so kam lag an 10 starken Anfangsminuten seines Teams und einer deutlichen Leistungssteigerung der Gäste in den zweiten 45 Minuten. Bereits nach drei Minuten konnte der TSV-Anhang jubeln. Nico Mayer wurde an der Strafraumgrenze gefoult und der Freistoß von Rico Leporino rutschte dem VfB-Keeper unter dem Körper durch. Ein klassischer Torwartfehler ! Die Eppinger waren in der ersten Viertelstunde gedanklich überhaupt nicht auf dem Platz. Wäre Marco Haugk in der 15. Minute egoistischer gewesen und hätte den direkten Weg zum Tor gesucht anstatt abzuspielen wer weiß wie es dann gelaufen wäre. So kam der VfB immer besser ins Spiel, ohne aber Torchancen zu kreieren.  Trotz allem wurde den Fans bei der defensiven Spielweise ihrer Mannschaft Angst und Bange, irgendwie wurde man das Gefühl nicht los, dass dies in Halbzeit zwei nicht mehr lange gut gehen kann. Entweder gelingt der finale Pass und ein Konter wird sauber abgeschlossen oder man kassiert den Ausgleich. Der TSV entschied sich für Letzteres, als Dennis Kuhmann in der 66. Spielminute zum gelungenen Torabschluss kam. Das war auch völlig korrekt und verdient und Eppingen II wollte jetzt sogar mehr. Dabei gingen die VfB`ler etwas ungestüm zu Werke was nach dem Ausgleichstreffer drei gelbe Karten nach Foulspiel nach sich zog. Insgesamt musste der souveräne Schiedsrichter Fuder in einer ansonsten sehr fairen Partie 6 x den gelben Karton ziehen, 2 x für die Gastgeber (Bauer, Mayer) und 4 x für die Gäste (Schröder, Schubert, Franguere, Martin). Wie wertvoll dieser Punkt für den TSV sein wird, werden die nächsten Wochen zeigen.     

Ein Punkt, mit dem der TSV besser leben kann als die Gastgeber !

SG Untergimpern - TSV Neckarbischofsheim 1 : 1

Das Stadt-Teil-Derby lief sehr zäh an und war ab der 10.Spielminute gar nichts für schwache TSV-Nerven. Kurz zuvor bot sich André Reichenbach per Kopf die Chance zur Führung, doch er brachte zu wenig Druck hinter den Ball. Aus dem Nichts heraus fiel der Führungstreffer für die Gastgeber nach einem Konter. Über die linke Seite tankte sich Tobias Zeth durch und überwand Daniel Heinich im TSV-Tor. Ein „gefundenes Fressen“ für die SGU, denn mit viel „Kick and Rush“ war es ab diesem Zeitpunkt relativ leicht, den TSV vom Tor fern zu halten. Auch wurde deutlich, dass diese Partie nur über den Kampf entschieden wird. Diejenige Mannschaft, bei der Körpersprache und Zweikampfverhalten stimmt, wird in diesem Derby punkten. Als Schiedsrichter Carlo Neumann mit seiner furchtbar schrillen Pfeife zur Halbzeit bat sah man nur lange Gesichter bei den Gästen. Der Aufwand der betrieben wurde um ein Tor zu erzielen war wieder einmal viel zu groß.  Zu allem Überfluss verletzte sich Kai Schaardt gleich nach Wiederbeginn nach einer harten Attacke seines Gegenspielers. Überhaupt schlichen sich hüben wie drüben viele kleine Nicklichkeiten ein. Nach knapp einer Stunde beschloss die SGU, die knappe Führung zu verwalten und in ihrem Spiel nach vorne praktisch kaum noch etwas zu investieren. Viele kleine Unterbrechungen und gar Krämpfe ließen die Uhr ablaufen. „Das kann doch nicht wahr sein, dass wir dieses Spiel verlieren,“ so oder ähnlich waren die Reaktionen auf Seiten der Gäste.  Dass es dann doch nicht soweit kam, hat die Kufner-Elf Tobias Lorenz zu verdanken. Ein „Mondball“ auf dem wahrscheinlich sogar Schnee drauf lag senkte sich über den verdutzten Keeper der Gastgeber zum vielumjubelten 1:1 ins Tor. Das war auch eine kleine Genugtuung für Lorenz, denn Minuten vorher hatte er eine fast 100 %-ige auf dem Fuß. Bei den Jubelstürmen sah man jetzt auch, dass der „Blutberg“ fest in „Bischesser Hand“ war.  Die Gastgeber haderten mit sich selbst, weil der Ausgleich erst in der 88. Minute fiel. Ein Fußballspiel dauert eben 90 Minuten oder bis der Schiri mit (s)einer schrillen, schwarzen Ding abpfeift. Zwei Euro ab ins Phrasenschwein ! Wer neutral die gesamten 90 Minuten betrachtet müsste normalerweise einsehen, dass dieses Remis unterm Strich leistungsgerecht ist.

Das war doch leichter als erwartet !

Vor dem Spiel war sich der heimische TSV auf Grund einer mangelhaften Vorbereitung überhaupt nicht im Klaren, wo er überhaupt steht. Es ging zwar „nur“ gegen das Tabellenschlusslicht, doch hatte Reichartshausen den kleinen Vorteil, durch das Nachholspiel gegen Dühren nach der langen Winterpause 90 Minuten mehr Spielpraxis gesammelt zu haben. Nach knapp einer Viertestunde konnten alle Ängste und Sorgen „ad acta“ gelegt werden, durch gütige Mithilfe der Gästeabwehr. In der 6. Minute konnte Keeper Fandel einen harmlosen Ball nicht fest halten und Nico Mayer erzielte ungehindert sein 12. Saisontor. Reichartshausen geizte an diesem herrlichen Sonnentag nicht mit Geschenken und legte nur vier Minuten mit einem Eigentor durch Sebastian Elbert nach. Die beiden Tore spielten voll in die Karten des TSV Neckarbischofsheim, mit ein wenig Glück hätte Mayer die Führung noch weiter ausbauen können (31.; 33.). Die erste nennenswerte aber recht gute Chance zum Anschlusstreffer hatten die Gäste in der 37. Minute, doch der grippekranke Heinich im TSV-Tor war auf dem Posten. Die zweite Halbzeit verlief relativ einseitig, Neckarbischofsheim zog seine Linie gnadenlos durch und Reichartshausen war mehr und mehr auf Schadensbegrenzung bedacht. Da half auch ein Artikel im „TSV-Kurier“ als Motivationshilfe nicht viel . . . Die logische Folge der haushohen Überlegenheit war das 3:0 durch Nico Mayer (51.) nach feiner Vorarbeit von Tobias Lorenz. Spätestens jetzt ergaben sich die Gäste vollends ihrem Schicksal. Nach Vorlage von André Reichenbach war es Jonas Haffelder vorbehalten, seinen 1. Saisontreffer zum 4:0 zu erzielen (78.) Die Einwechslung von Kai Schaardt sorgte für noch mehr Verwirrung in der TSV-Hintermannschaft. Auch er konnte sich in der 83. Minute mit einem herrlichen Treffer bejubeln lassen. Bei allem Respekt, der potentielle Absteiger aus Reichartshausen kann Gott froh sein, dass sich der TSV in den letzten 20 Minuten als „Meister im Torauslassen“ entpuppte. Vielleicht hat er sich aber auch etwas für die nächsten kommenden, schweren Aufgaben aufgehoben ?!

Balsam für die geschundene TSV-Seele !

TSV Neckarbischofsheim - TSV Steinsfurt 3:1

Zum Abschluss des Jahres konnte der TSV Neckarbischofsheim seine unheimliche Niederlagenserie endlich stoppen ! Bis es dazu kam, wurden die Nerven der TSV-Anhänger im Heimspiel gegen Steinsfurt noch einmal heftig strapaziert. Die erste Halbzeit hatte kaum Kreisliganiveau und war sehr arm an Höhepunkten. Mit zwei zugedrückten Augen war Arnolds Schüsschen in der 31. Minute eine „halbe Torchance“. Auf Seiten der Gastgeber brachte Reichenbach in der 36. Minute die Kugel nach einem Riesenbock von Gäste-Keeper Wörns nicht im Tor unter. Dass der TSV nach 55. Minuten einem Rückstand wieder hinterher rennen muss, war für die Einheimischen schon fast normal. Eine missglückte Kopfballabwehr nahm Marc Schroth gekonnt auf und gegen dessen Schuss hatte Heinich keine Chance. Wer weiß wie es gelaufen wäre, wenn Steinsfurt nicht so viel Angst vor der eigenen Courage gehabt hätte. Je länger das Spiel dauerte umso mehr Fehler schlichen sich bei den Gästen ein und bauten wiederrum die Gastgeber von Minute zu Minute immer mehr auf. Der verdiente Ausgleich resultierte in der 68. Minute aus einer Kombination zwischen Kai Schaardt und Nico Mayer, letzterer knallte den Ball unhaltbar in den Torwinkel. Dass die Gäste dann doch noch auf die Verliererstraße kamen, haben sie sich selbst zuzuschreiben. Ein Abwehrspieler ging in der 81. Minute im Strafraum sehr naiv gegen Schaardt in den Zweikampf. Ein 100 %-iger Elfer ohne Wenn und Aber. Nico Mayer ließ sich diese Chance nicht entgehen und durfte sein 11. Saisontor bejubeln lassen. Praktisch mit dem Schlusspfiff (90.+3.) verpasste Pascal Monteiro, der für den verletzten Schaardt eingewechselt wurde, dem TSV Steinsfurt den endgültigen k.o. Dieser Heimsieg war Balsam für die geschundene TSV-Seele und auch überaus wichtig, siehe u.a. Waldangellocher Sieg und enge Tabellensituation.

 

Mit wenig Aufwand viel erreicht !

SG Waibstadt - TSV Neckarbischofsheim 2 : 0 (1:0)
 

Wenn man, wie die SG Waibstadt, am Ende mit 2:0 gewinnt, kann man leicht von einem verdienten Heimsieg reden. Ob es auch tatsächlich so war, liegt im Auge des Betrachters. Auf jeden Fall hatte alle Akteure auf dem Feld mehr Mühe mit den miserablen Platzverhältnissen als mit dem Gegenspieler. Die Bälle hüpften „flippermäßig“ unkontrolliert umher, harmlose Flachpässe entwickelten sich zu halben Flanken. Auf Grund dieser Widrigkeiten konnte sich bis zur 36. Minute keine Mannschaft entscheidend in Szene setzen. Wenn die Allgemeinsituation nicht so ernst wäre, könnte man fast über das 1:0 lachen das, wie soll es anders sein, aus einem Eigentor resultiert. In der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber ihren Anhang bei Saukälte nur wenig erwärmen, da´half auch der gute Glühwein nichts. Sie verwalteten die knappe Führung, was Trainer Keitel an der Außenlinie mächtig die Zornesröte ins Gesicht trieb. Seine Wollmütze musste dafür her halten und eine ungewollte Flugeinlage Richtung Bande machen. So viel Engagement hätte sich der SG-Trainer auch von seinen Jungs gewünscht, und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, war der TSV dem Ausgleich näher als die Gastgeber dem 2:0. Dass dieser Treffer doch noch fiel verdankt die SG Benjamin Laudenbach. Er machte das, was man auf solch` schwierigen Geläuf machen muss – schießen. Und das tat er in der 73. Minute aus 25 m getreu dem Motto: „Ein Schuss, ein Tor – die Waibschder“! Die 8. Niederlage in Folge war für den TSV perfekt, Dühren gewonnen, von Untergimpern in der Tabelle gar überholt, zum Relegationsplatz sind es nur noch 3 mickrige Punkte – ein gebrauchter Tag !!!

Auch die "7" brachte dem TSV kein Glück !

Die schwarze Serie hält für den TSV Neckarbischofsheim weiter an ! Das  war mittlerweile das 7. Spiel in Folge, in dem die Kufner-Elf am Ende mit leeren Händen da stand. Nötig wäre dies sicher nicht gewesen, denn bis zur 83. Minute und dem Führungstreffer für Reihen war es ein 0:0 Spiel der besseren Sorte, das eigentlich keinen Sieger verdient hat. Die favorisierten Gäste fielen anfangs eigentlich nur durch ihre grellblauen Trikots auf, begannen sehr verhalten und abwartend. Die beste Chance zur Führung hatte Dino Rudolf in der 20. Minute auf Seiten der Gastgeber. Ein Freistoß von Lorenz klatschte an den Pfosten, den Abpraller fast auf der Torlinie konnte Rudolf per Kopf aber leider nicht mehr drücken. Das Visier wurde nun von beiden Teams etwas mehr geöffnet, nennenswerte Torchancen gab es bis zum Pausentee  aber keine mehr.  Auch bei den gelben Karten stand es Unentschieden, A. Reichenbach und R. Karolus trugen sich in die Sünderkartei ein. In der zweiten Halbzeit beschränkte sich der Aktionsradius des Schiris meist in Höhe der Mittellinie. Die Leitung mit Auge und Erfahrung klappte aber nicht immer, er hätte sich die eine oder andere gelbe Karte getrost sparen können. An dem Führungstreffer traf ihn sicher keine Schuld. Wieder einmal entstand ein Gegentreffer über die linke Abwehrseite, zur Zeit anscheinend die größte Problemzone beim TSV. Der Reihener Koprivnik bugsierte den Ball irgendwie über die Linie. Die Führung war zwar nicht verdient, spätestens übermorgen kräht sowieso kein Hahn mehr danach. Wenn man wie Reihen oben steht, gewinnt man eben solche Spiele, so einfach ist das. Weniger souverän verhielten sich leider einige Gästefans, bei so viel Erfolg verliert man anscheinend schnell den Boden unter den Füßen. Trotz allem sollte man beim TSV den Kopf weiterhin oben behalten, denn bis zur 83. Minute hat man bis auf wenige Ausnahmen einiges richtig und gut gemacht. Und, auch wenn der nächste Gegner Waibstadt momentan in einer anderen Liga spielt, müssen auch diese 90 Minuten erst einmal gespielt werden !

Das hat sich der TSV selbst zuzuschreiben !

Türkspor Eppingen - TSV Neckarbischofsheim 2:1

Selber schuld ! Zwei Worte die vollkommen reichen, um die am Ende verdiente Auswärtsniederlage zu beschreiben. Wie so oft in der Vergangenheit hätte es für den TSV gar nicht so weit kommen müssen. Wenn man aber nach knapp einer Stunde und dem Führungstreffer das Fußball spielen einstellt, braucht man sich am Ende nicht wundern, mit leeren Händen auf dem Eppinger Kunstrasenplatz zu stehen. Dass Türkspor Eppingen weitaus besser ist als es der momentane Tabellenplatz aussagt wusste man schon vorher und jetzt erst recht nach diesen 90 Minuten. So wie Türkspor gespielt hat, geht Abstiegskampf und nicht anders. Schlüsselszenen des Spiels waren in der ersten Halbzeit zwei hochkarätige Torchancen von Nico Mayer, solche Dinger müssen einfach rein. Zwar ging der TSV in der 57. Minute durch Tobias Lorenz, der kurz zuvor eingewechselt wurde, in Führung, aber zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Denn anstatt zu agieren und auf den zweiten Treffer zu gehen reagierte der TSV nur noch auf die Angriffe der Gastgeber. Das Betteln um den Ausgleich hatte in der 82. Minute ein Ende, als Timur Tasdan seine stattliche Körpergröße voll einsetzte und per Kopf einnickte. Dass es dann nicht einmal zu einem Punkt reichte lag an der Schlafmützigkeit aller 11 Akteure. Ein für viele zu schnell ausgeführter Freistoß in der 86. Minute nahm Salih Kara klasse auf und sein Schuss landete neben dem Pfosten im TSV-Tor. Erwähnenswert die Leistung von Schiri Hochlenert aus Edingen-Neckarhausen - an ihm lag es sicher nicht, dass der TSV leer ausging. Diese Niederlage war für Neckarbischofsheim die fünfte in Folge. Wenn der TSV nicht aufpasst, werden in den restlichen drei Spielen gegen Reihen, Waibstadt und Steinsfurt noch weitere folgen.

 

Lakos-Festtag in "Bischesse"

Neckarbischofsheim - TSV Obergimpern 1:7 

Das Ergebnis sagt über den Spielverlauf schon alles aus. Von der ersten bis zur bitteren letzten Minute hatte das Auftreten des TSV Neckarbischofsheim absolut nichts mit Kreisliga-Niveau zu tun. Spätestens seit diesem Sonntag, 09. November 2014, 16:15 Uhr muss jedem TSV`ler klar sein, dass man sich in dieser Saison an Teams wie Reichartshausen, Untergimpern oder Waldangelloch orientieren muss – alles andere sind gefährliche Träumereien. Zum Spiel zurück, ohne Ausnahme war der Auftritt aller 11 Akteure total blutleer, kein Aufbäumen war erkennbar, Körpersprache fand praktisch gar nicht statt. So wurden die „Gimperner“ zum Toreschießen förmlich eingeladen, was sie auch dankend annahmen. Speziell die beiden Lakos-Brüder Simon und Christopher spielten mit ihren Gegenübern „Katz und Maus“, waren mit 5 Treffern maßgeblich an diesem Kantersieg beteiligt. Den Anfang machte in der 19. Minute Christopher, nachdem ein einfacher Pass in die Tiefe schon reichte, um Heinich im TSV-Tor das Nachsehen zu geben. In der 28. Minute wieder ein langer Ball der die einheimische Abwehr vor große Probleme stellte und nach einem Zweikampf einen Elfmeter nach sich zog. Schuss, Tor und 8. Saisontreffer für Christopher Lakos. Das konnte Bruder Simon nicht auf sich sitzen lassen, nur zwei Minuten später trug auch er sich in die Torschützenliste ein. Das 0:4 kurz vor der Halbzeit fällt unter die Kategorie „Tor des 13. Spieltags“. Eine missglückte Abwehr zwang Fabian Schweiger mehr oder weniger, den Ball direkt zu nehmen, der unhaltbar im Winkel einschlug. Ein klasse Tor ! Nach diesen 45 Minuten hatten einige „Bischesser“ Fans genug von ihrer Mannschaft gesehen, glaubten nicht mehr an eine Wende und begaben sich frustriert auf den Heimweg. Sie sollten leider Recht behalten. Wirch`s Kontertor zum 5:0 (54.) und das 6:0 durch S. Lakos (62.) eine halbe Stunde vor Schluss ließ die Vermutung zu, dass das Ergebnis zweistellig ausfallen wird. Hätten die Gäste vielleicht weiterhin so kompromisslos weiter gespielt, wäre es wohl auch so gekommen. So schalteten sie zwei Gänge zurück, ließen in der 87. Minute gnädig den Ehrentreffer durch Mayer zu, setzten aber auch in der Nachspielzeit durch Simon Lakos den Schlusspunkt. TSV Neckarbischofsheim Brasilien (zugegeben stark übertrieben) gegen TSV Obergimpern Deutschland (trifft eher zu) 1:7 !

Wenn es läuft, dann läuft`s !

FVS Sulzfeld - TSV Neckarbischofsheim 2:1

Der FVS Sulzfeld bleibt weiterhin die Mannschaft der Stunde. Allerdings war beim 2:1 Heimsieg über den Aufsteiger TSV Neckarbischofsheim auch viel Glück im Spiel. In der Schlussphase der Partie hatten die Sulzfelder bange Minuten zu überstehen. Die Gäste gingen schon nach wenigen Spielminuten durch einen Treffer von Nico Mayer in Führung, nachdem sich die einheimische Abwehr noch nicht sortiert und auf ihren Gegner eingestellt hatte. Nach einem Freistoß im Strafraum der Gäste staubte Stefan Boger in der 29. Minute aus kurzer Distanz zum 1:1 Ausgleich ab. Tobias Zakel brachte seine Mannen nach Wiederanpfiff mit 2:1 in Führung, nachdem er sich vom Mittelfeld aus energisch durchgesetzt hatte. In den letzten zwanzig Spielminuten setzten die Bischemer alles auf eine Karte und suchten vehement ihre Ausgleichschance. Mit viel Glück und Geschick rettete der FVS Sulzfeld den knappen Heimsieg aber über die Zeit.

Der Gegner hieß Marco und Treschklingen

TSV Neckarbischofsheim - SV Treschklingen 1 : 2

Es ist schade und ärgerlich zugleich, wenn ein Schiedsrichter mit einer gewissen Klasse ohne Grund von seiner Objektivität abkommt. So ist dies leider in diesem Heimspiel geschehen, das gar nicht so schlecht für die Gastgeber begann. Der TSV kam besser in diese Partie, die Treschklinger ohne fünf Stammspieler, unter anderem fehlte Goalgetter Hammerschmidt, brauchten ein paar Minuten länger dazu. Sie hatten auch die ersten guten Chancen in der 11. Und 16. Minute in einem bis dahin sehr ruhigen Spiel.  Das war in der Vergangenheit auch schon mal anders, wenn beide Teams aufeinander trafen. Nach einer völlig überzogenen roten Karte gegen Urcun in der 28. Minute machte Schiedsrichter Marco Gegner aus Weinsberg den TSV sprichwörtlich zum Gegner. Ein nicht gegebener Foulelfmeter an Mayer kurz vor dem Pausenpfiff brachte hier schon das  Fass zum Überlaufen. Anscheinend immer noch aufgewühlt über die Ereignisse in Halbzeit eins gingen die Gastgeber unkonzentriert in die zweiten 45 Minuten. Wie schon in Helmstadt am vergangenen Wochenende lud der TSV den Gegner zum Tore schießen förmlich ein und kassierte in der 47. Minute das 0:2. Gegen 11 Treschklinger plus einem „Unparteiischen“, der sich bei brenzligen Situationen lieber auf die Seite der Gäste stellte, war es jetzt fast unmöglich noch etwas zu reißen. So hatte Gegner in der 58. Minute absolut keine „Eier in der Hose“, als sich ein Gästespieler an der Seitenlinie zu einer klaren Tätlichkeit hinreißen lies. Hoffnung keimte auf, als dem eingewechselten Schaardt in der 80. Minute nach Zuspiel von Mayer der 1:2 Anschlusstreffer gelang. Alle Bemühungen halfen aber nicht, zumal in der 88. Minute auch noch Tim Dolch nach „gelb-rot“ den Platz verlassen musste. Der Treschklinger Auswärtssieg ist sicher nicht unverdient, interessant wäre es zu wissen, ob dieser auch gegen 11 „Bischesser“ mit einem neutralerem Schiri so zustande gekommen wäre.

Unterm Strich eine klare Angelegenheit !

TSV Helmstadt – TSV Neckarbischofsheim 2 : 0

Wenn der Tabellenführer sein Heimspiel „zu Null“ gegen den Außenseiter aus Neckarbischofsheim gewinnt, hat man auf Seiten der Gastgeber alles richtig gemacht. Da spielt es im Nachhinein auch keine Rolle mehr, dass sich der TSV Helmstadt in den ersten 35 Minuten äußerst schwer tat, sein Kombinationsspiel aufzuziehen. Das lag vor allem daran, dass der TSV Neckarbischofsheim wie schon gegen Zuzenhausen taktisch clever auftrat und wenig Raum für den großen Favoriten zuließ. Unter die Kategorie „warum einfach wenn es auch kompliziert geht“ fällt die 1:0 Pausenführung durch Christoph Schäfer in der 39. Minute. Ein weiter Einwurf ging an Freund, Feind, Schäfers Umweg und Torhüter Heinich vorbei. So paradox es klingen mag, das vorentscheidende 2:0 fiel zu einem denkbar ungünstigen Augenblick. Mit den berühmten Gedanken in der Kabine war in der TSV-Hintermannschaft Tiefschlaf angesagt und wiederrum Schäfer musste nur noch seinen Fuß hin halten. Der TSV hätte es wohl genauso wie die Gastgeber machen müssen, die sich den Kabinengang bei dem herrlichen Wetter sparten und bei Wiederanpfiff gleich wieder auf Betriebstemperatur waren. Warum war der Zeitpunkt ungünstig ? Weil ab diesem Zeitpunkt der TSV Helmstadt nur noch Schaulaufen für die Galerie zelebrierte, ohne groß in Gefahr zu kommen, den Anschlusstreffer zu kassieren. Eigentlich hätte Prigl in der 65. Minute völlig freistehend sogar noch einen drauf legen müssen. So blieb es unterm Strich bei einem hochverdienten Sieg für den TSV Helmstadt, der in dieser Saison sowieso andere (Aufstiegs)Ziele hat wie der Aufsteiger TSV Neckarbischofsheim. Zum Schluss noch ein großes Lob an „Live-Ticker“ Sebastian Stadler, der Horst Schütz hervorragend vertrat ! „Mir san mia“!

Effizienter geht es nicht !

 

TSV Neckarbischofsheim - FC Zuzenhausen II 3 : 0

Es gibt Fußballspiele, die gestaltet man offen oder man beherrscht sie, geht aber trotzdem als Verlierer vom Platz. In dieser Partie gegen die zweite Mannschaft des FC Zuzenhausen entschied sich TSV-Trainer Kufner offenbar für die etwas andere Variante. Die Gäste durften über weite Strecken ihr wirklich ansehnliches Spiel aufziehen, mit dem TSV „spielen“ aber am Strafraum waren sie mit ihrem Latein meist am Ende. Dass der TSV Neckarbischofsheim mit einer beruhigten 2:0 Führung in die Halbzeit gehen konnte lag darin, dass der FC Zuzenhausen II zwei Mal gnadenlos ausgekontert wurde. Beim 1:0 in der 6. Minute durch Nico Mayer war „Leo“ so nah und doch so fern. Einen langen Ball Richtung Gästetor schätzte FC-Keeper Fischer völlig falsch ein und Mayer hatte leichtes Spiel, den Ball im Netz unter zu bringen. Der zweite Treffer in der 29. Minute wurde noch perfekter vorbereitet. Tobias Lorenz setzte sich über die rechte Angriffsseite vehement durch, ein kurzer Blick zu Mayer, eine kurze Drehung und Fischer hatte wiederrum das Nachsehen - dieses Mal aber schuldlos. Neckarbischofsheim weichte auch in den zweiten 45 Minuten keinen Millimeter von seiner Linie ab. Die Gäste spielten sich - salopp gesagt - dumm und dämlich, der TSV lauerte auf den dritten gelungenen Konter. Der sollte dann auch kommen, als Brecht in der 63. Minute TSV-Youngster Laber beim Zweikampf durch Zurufe zuerst lächerlich machen wollte, aber dann selbst zur Lachnummer wurde. Dennis Laber „bestrafte“ den Spielführer und den FC mit einem Drehschuss in den Winkel, das schönste Tor an diesem Nachmittag. Selbst nach zwei Ampelkarten in den Schlussminuten brachten es die Gäste gegen 9 TSV`ler nicht fertig, für Ergebniskosmetik zu sorgen.

Ein zähes Derby endet leistungsgerecht 0:0

VfB Epfenbach - TSV Neckarbischofsheim 0 : 0

Ohne Übertreibung war dies wohl das leistungsgerechteste Unentschieden zwischen dem VfB und dem TSV in den letzten 20 Jahren. Gut, wenn es dumm läuft, macht Brinkert Mitte der zweiten Halbzeit nach einem haarsträubenden Fehler „sein“ Tor. Wenn es aber noch dümmer läuft, kassiert der VfB Epfenbach durch den eingewechselten „Oldie“ Jörg Wanke in der Schlussminute den „Knock out“. Fast die gesamten 90 Minuten waren wie zähfließender Verkehr auf beiden Seiten, bei dem nur ein Tor den Stau hätte auflösen können. Einziger Lichtblick war Schiedsrichter Patrick Laier aus Baiertal. Seine wie auch die Leistung der beiden Assistenten war während den gesamten mindestens oberligareif ! Beide Mannschaften können mit dieser Punkteteilung gut leben, der TSV vielleicht noch ein wenig mehr als der VfB.

WAS, WÄRE, HÄTTE, WENN UND ABER !

VfB Eppingen II - TSV Neckarbischofsheim 2 : 2

Im Vorfeld dieses Abendspiels wurden eklatante Personalsorgen bei den Gastgebern hervor gehoben. Dass der TSV Neckarbischofsheim verletzungs- und berufsbedingt ohne Lorenz, Schaardt, Rudolf, Prutky und Bauer angetreten ist, war eher zweitrangig. Alle fünf standen im Derby gegen Untergimpern noch im Kader. Es war der VfB-Zweiten deutlich anzumerken, dass sie unter enormen Druck stand. So entwickelte sich in den Anfangsminuten kein gutes Spiel, alles war viel zu hektisch und nervös. Auf der einen Seite scheiterte Franguere mit einem Kopfball kläglich (11.), auf der anderen zog Nico Mayer mit vollem Risiko ab Richtung Eppinger Nachthimmel (18.) In der 36. Minute hatte Mayer dann mehr Glück, als er nach Zuspiel von Monteiro eiskalt zum Führungstreffer einschoss. Pech dann für Dennis Laber, der sich alleine gegen vier VfB`ler durchsetzte, seinen Schuss aber nicht mehr genau platzieren konnte (42.) Nach Wiederanpfiff stand der TSV sehr tief, ließ den VfB kommen und lauerte auf Konter. Das war sehr gefährlich und hätte Paulmann in der 55. Minute nicht so gut vor der Linie reagiert, wäre das 1:1 fällig gewesen. Oft bekommt man fürs reine „Verwalten“ die Quittung, nicht der TSV – noch nicht … In der 81. Minute konnte Nico Mayer von Schröder nur noch regelwidrig gefoult werden was auch „gelb“ nach sich zog. Sven Maurer legte sich den Ball zurecht und sein Knaller schlug über dem verdutzten Torhüter zum 2:0 für den TSV ein. Anscheinend noch in Feierlaune ließ man im Gegenzug dem Spieler Gelen viel zu viel Platz, der ungehindert den Ball unter die Latte zum 1:2 Anschlusstreffer setzte (82.).  Der VfB Eppingen brachte danach mit dem „Oldie“ Detlef Liehs mehr Erfahrung auf den Kunstrasen. Obwohl es kaum nennenswerte Unterbrechungen gab, signalisierte Schiri Voges aus Wimsheim satte vier Minuten Nachspielzeit. Dem war aber nicht genug, bei einem fair geführten Zweikampf in Höhe der Mittellinie wurde auf Freistoß für die Gastgeber entschieden. Die einzige Fehlentscheidung von Voges während den gesamten 94 Minuten – mit fatalen Folgen. Christian Schröder kam irgendwie an den Ball und durfte sein 1. Saisontor bejubeln. Zwar kann der TSV auch mit diesem Punkt leben, ärgerlich ist es trotzdem, dass - wie im ersten Saisonspiel in Dühren - in der Nachspielzeit Punkte verschenkt wurden.

 

"Bischesser Kerwe" und "Derbysieg" - da kommt Freude auf !

TSV Neckarbischofsheim - SG Untergimpern 3 : 1

Das mit Spannung erwartete Stadt-Teil-Derby ausgerechnet an der „Bischesser Kerwe“ begann gleich zu Beginn mit einem Paukenschlag. Bereits nach zwei Minuten musste Pospichl im Kasten der SGU gegen einen Seitfallschuß von Nico Mayer sein ganzes Können unter Beweis stellen. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes und vor allen Dingen sehr ruhiges Spiel. Die Ruhe auf Seiten der Gastgeber lag vielleicht an der Verletzung von Sebastian Zeller, der sich kurz vor Spielende der „Zweiten“ so schwer am Unterleib verletzte, dass er in die Urologie nach Heidelberg eingeliefert werden musste. Seinem Gegenspieler ist entgegen unserer ersten Meldung keine Absicht zu unterstellen, deshalb bitte wir um diese ursprünglich falsche Berichterstattung um Entschuldigung. Um nun wieder auf das Spiel der „Ersten“ zurück zu kommen. Etwas überraschend ging der TSV mit 1:0 in Führung, als Nico Mayer in der 13. Minute von Kai Schaardt hervorragend frei gespielt wurde und dieses Mal Pospichl keine Chance ließ. Je länger das Spiel lief umso weniger fiel den Gästen in der Offensive ein, ohne Klinger, der zuerst auf der Bank Platz nahm, geht anscheinend gar nichts. Der TSV hingegen stand hinten kompakt und zog konsequent sein Spiel durch. In der 34. Minute wurde er dafür belohnt, als Schaardt wieder einmal alles schwindelig spielte was ihm in den Weg kam. Sein Querpass nahm Dennis Laber auf und dessen Schuss zappelte unhaltbar im Tordreieck. Der TSV hatte bis dahin immer noch nicht genug und Kai Schaardt war es in der 37. Minute vorbehalten, mit seinem 1. Saisontor mit einem typischen „Schaardt-Tor“ das 3:0 zu erzielen. Die erste Halbzeit lief total an den Gästen vorbei und im wahrsten Sinne des Wortes wurde Untergimpern mit Blitz und Donner in die Halbzeitpause verabschiedet. In der 54. Minute hätte der TSV noch einen drauf packen können oder gar müssen. Nach einer weiten Flanke stand Tobias Lorenz plötzlich völlig „blank“ vor dem Tor, doch sein Kopfball verfehlte sein Ziel nur knapp. Nur wenige Minuten später holte Raphael Wehrle den „Hammer“ raus und sein Gewaltschuss schlug unhaltbar im TSV-Tor ein (57.). Ein wirklich sehenswertes Tor an diesem verregneten Nachmittag. Ein Zweikampf im Neckarbischofsheimer Strafraum in der 61. Min. war für den Schiri nicht elfmeterwürdig, was den Unmut der Gästefans nach sich zog. Völlig unverständlich kam der Mann in schwarz total von seiner bis dahin klaren Linie ab und traf Entscheidungen mit zweierlei Maß. So hätte es in der 85. Min. gar nicht so weit kommen müssen, Nico Mayer „gelb-rot“ zu geben wenn er vorher ein Foul eines SGU-Spielers an Mayer geahndet hätte. Aber dies nur am Rande, weh hat es dem TSV ja nicht mehr getan. Kurz vor Spielende hätte der eingewechselte Monteiro den Sack vollends zumachen müssen, als er völlig frei den Ball übers Tor setzte (80.). Die SGU-Fans waren von ihrer Mannschaft sichtlich enttäuscht, vor allem das „blutleere“ Auftreten in den ersten 45 Minuten stimmte sie nachdenklich. Auch 1 ½ Chancen in 90 Minuten (Tor und vermeintlicher Elfer) sind zu wenig, um zu punkten. Dem TSV konnte dies nur recht sein und die Vereinsführung freut sich umso mehr, dass sich die Spieler an die Vorgabe hielten, das „Bischesser Kerwespiel“ zu gewinnen.

Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit reichte zum Sieg !

TSV Reichartshausen - TSV Neckarbischofsheim 1 : 3

Nichts, aber auch gar nichts erinnerte in diesem Spiel an frühere „Schlachten“ zwischen beiden Vereinen. Die bekannten Schreihälse im grünen TSV-Lager hatten wenig Gelegenheit ihr Repertoire abzuspielen. Oder lag es einfach am „Fair-Play-Tag“ den der große FIFA-Weltfussballverband ausrief?! Die Gastgeber gingen die ersten 30 Minuten sehr vorsichtig ja fast schon ängstlich an, kein Wunder bei der momentanen Tabellensituation. Die Kufner-Elf machte bis dahin zu wenig Druck nach vorne und wollte nicht ins offene Messer laufen. Zwei Mal wäre dies fast schief gegangen, zuerst musste Torhüter Daniel Heinich nach einem weiten Ball außerhalb des Strafraums Kopf und Kragen riskieren und nach einem Eckball (!) für den TSV lief man prompt in einen Konter, der zum Glück nicht sauber genug abgeschlossen wurde. Kurios und glücklich war die Führung für den Tabellenletzten kurz vor der Halbzeit. Bei einem Angriff des TSV Reichartshausen schossen spielende Kinder hinter dem Tor einen weiteren Ball auf das Spielfeld. Im Durcheinander resultierte daraus ein Eckball durch Segner, den Perschka ungehindert per Kopf verwerten konnte, obwohl genügend „Rote“ um ihn herum standen. Ein torloses Remis zur Halbzeit hätte den Leistungen beider Mannschaften eher entsprochen, aber so ist halt Fußball ! Der Ausgleich für den TSV Neckarbischofsheim fiel zum denkbar günstigsten Augenblick (47.), denn gleich nach Wiederanpfiff zog Tobias Lorenz mit einem strammen Linksschuß ab und ließ dem Keeper keine Chance. Ab diesem Zeitpunkt zeigten die „Roten“ phasenweise, zu was sie fähig sind und legten durch Dennis Laber (57.) noch einen drauf. Zwar hatten die Gastgeber drei gute, ja sogar sehr gute Möglichkeiten zum 2:2, doch Torhüter Heinich machte alles zunichte. Vielleicht der kleine aber feine Unterschied an diesem Nachmittag. Beim vorentscheidenden 3:1 für den TSV Neckarbischofsheim kann man dem Reichartshausener Torhüter keinen Vorwurf machen. Nachdem der eingewechselte Schaardt seinen Gegenspieler im Strafraum mehrmals narrte lenkte ein eigener Mitspieler den Ball über die Linie (79.) Unterm Strich geht der Sieg auf Grund einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der ersten Halbzeit und einem größeren Siegeswillen vollauf in Ordnung. Die Gastgeber stehen nach 4 Spielen mit 0 Punkten dort, wo der TSV im Abstiegsjahr auch oft stand und - speziell aus Reichartshausen - viel Häme erntete, in der unteren Tabellenregion …

 

Der hohe Favorit strauchelt beim TSV !

Nico Mayer "erlegt" die SG fast alleine

TSV Neckarbischofsheim - SG Waibstadt  4 : 2

Die Gäste aus Waibstadt erwischten den besseren Start, und Daniel Heinich im Kasten des TSV musste zweimal sein ganzes Können aufbieten, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich der TSV Neckarbischofsheim selbst gute Tormöglichkeiten. Mit einem Doppelpack brachte Nico Mayer den Aufsteiger mit 2:0 in Führung. Rico Leporino erhöhte noch vor der Pause auf 3:0. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte die SG zunächst mehr vom Spiel. Mit einem Kopfballtreffer verkürzte Markus Stumpf auf 1:3. Mit einem Volleyschuss aus 25 Metern stellte wiederum Mayer wenig später den alten Abstand wieder her. Die Gäste kämpften zwar weiter um jeden Ball. Zu mehr als dem 2:4-Anschlusstreffer durch Markus Stumpf reichte es aber nicht.

Glücklicher Ausgleich !

TSV Dühren - TSV Neckarbischofsheim 1:1

Wie einen Heimsieg feierten die Gastgeber nach Spielende dieses Unentschieden, das am Ende doch recht glücklich zustande kam. Beide Teams waren vor Beginn der Partie „urlaubsgeschädigt“, die Zeiten, in denen sich der Urlaub nach dem Fußball richtete, sind anscheinend vorbei. Der letztjährige A-Liga Meister und Mitaufsteiger Dühren begann sehr verhalten, übergab dem TSV auf dem Platz weitgehend die Initiative und lauerte auf Konter. Chancen in Führung zu gehen waren für Neckarbischofsheim vorhanden, doch Mayer, Laber oder Monteiro vergaben in aussichtsreichen Positionen. Jeder Zweikampf wurde verbissen geführt, einmal übertrieb es der Dührener Besrukow ein wenig, der Schiri hatte aber alles gut im Griff. Trotzdem musste er in den zweiten 45 Minuten zwei Spielern von Dühren und drei vom TSV den gelben Karton unter die Nase halten. In der 57. Minute hatte Münch den Fuß gegen Pascal Monteiro zu hoch, die Folge war „gelb“ und Freistoß für den TSV. Diese Chance ließ sich Tim Dolch nicht nehmen, sein Freistoß klatschte vom Innenpfosten ins Netz. Bis zu diesem Zeitpunkt ging diese Führung völlig in Ordnung, die Gastgeber machten bis dahin einfach zu wenig nach vorne. In den letzten 20 Minuten investierten die Gastgeber deutlich mehr und wehrten sich tapfer gegen die drohende Niederlage. Nach regulärer Spielzeit zeigte der Schiri noch 3 Minuten Nachspielzeit an und kein geringerer als Ex-TSV`ler und „Oldie“ Emrush Bajraliu jetzt in Diensten des TSV Dühren köpfte zum nicht mehr für möglich gehaltenen 1:1 in der 94. Spielminute ein. Ausgerechnet Bajraliu, der mit dem Fußball kürzer treten und sich mehr um seine Familie kümmern wollte ! Emrush, hättest du doch einmal auf deine Frau gehört !!! Trotz allem können beide Mannschaften mit diesem einem Punkt leben und mit erhobenen Haupt die nächsten schweren Spiele angehen.

kreisliga

14. spieltag

T S V  - Eppingen II

Steinsfurt - Rohrbach /S.

Epfenbach - Eschelbach

Helmstadt - Reihen

Treschklingen - Waibstadt

Eppingen Tsp. - Rohrbach a.G.

Obergimpern - B. Rappenau (Sa.)

Zuzenhs. II - Waldangelloch (Sa.)

die tabelle

kreisliga

1.   NECKARBISCHOFSHEIM 37 35
         
2.   Epfenbach 15 27
         
3.   EPPINGEN II 20 26
         
4.   Rohrbach / S. 26 25
         
5.   Treschklingen 15 24
         
6.   Bad Rappenau 08 23
         
7.   Obergimpern -08 18
         
8.   Waibstadt 02 17
         
9.   Helmstadt -11 17
         
10.   Waldangelloch -07 16
         
11.   Rohrbach a.G. -08 16
         
12.   Zuzenhausen II -01 15
         
13.   Steinsfurt -07 11
         
14.   Eppingen Tsp. -19 9
         
15.   Reihen -14 8
         
16.   Eschelbach -48 1

FLEISCH, FLEISCH !

Durch das freiwillige Engagement eines Edel-Fans findet am Freitag, 23. Nov.`18 ab 19 Uhr im Clubhaus des TSV Neckarbischofsheim der „2. TSV-Rumpsteak & Schnitzel-Abend“ statt ! Mit den Beilagen Pommes oder Spätzle und Salatteller. Vorbestellungen nimmt ab sofort TSV-Ressortleiter André Himmelhan an. Kontakt: 07263 / 409796.

14. Spieltag

Kreisklasse "A"

T S V  II  - Kirchardt/Gr.

Mühlbach - Rohrbach /S. II

Elsenz - Adelshofen

Babstadt - Weiler

Daisbach - Eschelbronn

Sulzfeld - Tiefenbach

Sinsheim TGü - Gemmingen

Untergimpern - Angelbachtal

die tabelle

Kreisklasse "A"

1.   Gemmingen 22 31
         
2.   KIRCHARDT / GR. 23 29
         
3.   Mühlbach 19 26
         
4.   Sinsheim TGü 12 26
         
5.   Angelbachtal 19 22
         
6.   Weiler 09 21
         
7.   Sulzfeld -05 19
         
8.   Untergimpern -02 16
         
9.   Babstadt -06 15
         
10.   Adelshofen -11 15
         
11.   Eschelbronn -01 14
         
12.   Tiefenbach -07 14
         
13.   Rohrbach /S. II -16 13
         
14.   Elsenz -12 11
         
15.   Daisbach -14 8
         
16.   Neckarbischofsheim II -30 3

der plan

BIS ZUR HERBSTMEISTERSCHAFT ?