Der bessere TSV hat gesiegt !

TSV Neckarbischofsheim - TSV Waldangelloch 2 : 0

Um es gleich vorweg zu nehmen, der erst zweite Heimsieg in dieser Saison war für den TSV Neckarbischofsheim mehr als verdient. Die Schaardt-Elf ging durch ein Eigentor von Gästespielführer Benz in Führung und erzielte das 2:0 in der Nachspielzeit. Dies spiegelt aber nicht den wahren Spielverlauf wider, deshalb drücken wir noch einmal auf die Reset Taste. In der 3. Minute säbelte Gästekeeper und Trainer Benz nach einer harmlosen Rückgabe auf Grund eines Platzfehlers im Strafraum über den Ball , der danach regelrecht ins Tor drudelte. Der gastgebende TSV war in den ersten 45 Minuten klar tonangebend, investierte viel mehr als die Gäste, die auf der ganzen Linie enttäuschten. Wenn man nicht gewusst hätte, dass noch einige Spiele zu absolvieren sind hätte man annehmen können, dass der Angstgegner des TSV die Runde locker ausklingen lässt. Nur eine halbe Chance durch Schaffer kurz vor der Halbzeit mit einem Freistoß in die Mauer sagt alles aus. Auf der Gegenüberseite hatte Benz gegen Sarr (19.), Marcus Haugk (27.), Haffelder (30.) oder Paulmann 35.) alle Hände voll zu tun, um seine Farben noch halbwegs im Spiel zu halten. Die zweite Spielhälfte fing so an, wie die erste aufgehört hat. Ob Diez (47.), Seidelmann (48.) oder der agile Haffelder (49.), sie alle hatten große Chancen den Sack frühzeitig zuzumachen. Die größte Möglichkeit hatte in der 55. Minute Spielführer Jonas Haffelder vom Elfmeterpunkt, nachdem Sarr im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde.  Seine bis hierhin Klasseleistung konnte Haffelder leider nicht vergolden, der Flachschuss landete am Außenpfosten. Je länger der knappe Spielstand Bestand hatte je mehr hatten die einheimischen Fans Angst davor, dass - wie auch immer - ein Schuss der Gäste im Tor landet. Fast hätte Schaffer diese Angst auch bestätigt (70.), doch Paulmann war gegen dessen Schuss hellwach. Das war es dann aber auch mit der Angellocher Herrlichkeit in einem alles in allem sehr fairen Spiel. Je eine Verwarnung musste der umsichtige Schiri aus dem fernen Kreuzwertheim aussprechen, wobei Schwartz nach einer rüden Attacke gegen Seidelmann (92.) mit „Gelb“ noch sehr gut bedient war. Beim letztendlich alles entscheidenden 2:0 in der Nachspielzeit (90+4) haderten die Gäste wegen angeblichem Abseits noch mit dem Schiri. Das änderte aber nichts an der Tatsache, dass Neckarbischofsheim der bessere TSV war.   

In Unterzahl nimmt Türkspor Punkt mit

TSV Neckarbischofsheim - Tsp. Eppingen 1 : 1

Wenn man nach einer roten Karte für Simsek 35 plus 5 Minuten Nachspielzeit die Möglichkeit hat, in Überzahl zu spielen und trotzdem keinen Treffer erzielt brauch man sich nicht wundern, dass gegen das bisherige Schlusslicht lediglich eine Punkteteilung zustande kam. Dabei fingen die ersten 20 Minuten gegen sehr tief stehende Gäste so vielversprechend an. Zuerst scheiterte Lorenz in der 8. Minute mit einem Flachschuss am Außenpfosten, gleich danach traf auch Sarr nur Aluminium, nachdem die Abwehrstrategen von Türkspor Eppingen vergeblich auf einen Abseitspfiff warteten. Ein Treffer war bis dahin längst überfällig, doch anstatt Neckarbischofsheim gingen die abstiegsbedrohten Gäste in Front. Eine Unachtsamkeit in der TSV-Hintermannschaft nutzte Samet Özbey in der 26. Minute zur glücklichen wie auch überraschenden Führung. Das Ergebnis stellte den Spielverlauf bis dato auf den Kopf. Da die Gäste mit ihren Abseitsfallen so ihre Probleme hatten war es nicht verwunderlich, dass der 1:1 Ausgleich aus solch`einer Situation heraus entstand. Ein mustergültiges Zuspiel von Lorenz nahm in der 39. Minute Jonas Haffelder auf, der danach keine Mühe hatte den Torhüter zu umspielen und den Ball ins leere Tor einzuschieben. Kurz nach Wiederbeginn der zweiten Halbzeit verlor Gästespieler Burak Simsek bei einem Zweikampf mit Schulz die Nerven und sah für diese Aktion glatt rot. Wer nun in den Reihen der Gastgeber dachte, dass die numerische Überzahl ein Vorteil für den TSV sei, sah sich bitter getäuscht. Zwar traf Marco Haugk nach einem Kopfball in der 69. Minute zum insgesamt dritten Male Alu in diesem Spiel, Pech hatte aber auch auf der anderen Seite Kücükzeybek, als dieser vor der Torlinie den Ball noch über die Latte setzte. Wegen Zeitspiel und einigen Scharmützeln auf und neben dem Platz packte der alles überragende – geschätzte 2 m große - Schiri Klüdtke (Wachbach) noch 5 Minuten auf die Uhr drauf, doch auch dies verhalf dem TSV nicht zu 3 Heimpunkten. Somit bleibt die Schaardt-Elf in diesem Jahr nach einem Sieg und zwei Unentschieden noch ungeschlagen, ziert aber in der Heimtabelle mit nur 7 Punkten aus 10 Spielen weiterhin den letzten Platz.  

 

Der zweite Traumtreffer war entscheidend !

TSV Dühren – TSV Neckarbischofsheim 1 : 2

Die Talfahrt des TSV Dühren mit 6 Niederlagen in Serie hält weiterhin an. Dabei wäre mindestens ein Punktgewinn gegen den TSV wie schon am letzten Wochenende gegen Helmstadt durchaus möglich gewesen. Die erste Viertelstunde gehörte ganz klar den technisch versierteren Gästen mit zwei halben Chancen durch Saraba Sarr , der für Monteiro kurzfristig in die Startelf rutschte. Das war´s aber dann schon mit der Herrlichkeit, die Schaardt-Elf schaltete immer mehr den Sparmodus ein und verteilte Einladungen, die der TSV Dühren zum Glück nicht annahm. Die größte und beste Chance in Führung zu gehen hatte für die in Hoffnungsgrün gekleideten Gastgeber Dominik Vetter in der 27. Minute, doch sein Schuss strich denkbar knapp am Pfosten vorbei. Meistens suchten die Gäste ihr Glück mit hohen, langen Bällen, das war aber ein sinnloses Unterfangen bei den Dührener Abwehrriesen. Die zweite Hälfte begann genauso niveauarm, wie die ersten 45 Minuten aufgehört haben. Ein Tor, egal auf welcher Seite, musste zur Aufmunterung der Zuschauer her. In der 53. Minute nahm Sebastian Schmidt nach einem Querpass vor dem Strafraum allen Mut zusammen und hämmerte den Ball noch leicht abgefälscht in den Torwinkel. Ein Traumschuss, der keinen Deut schlechter war als Kramaric`s 1:1 in Freiburg. Bis hier hin hatte Dühren fast alles richtig gemacht, die Null stand und der TSV wurde mit viel Leidenschaft und Hingabe bekämpft. Praktisch aus dem Nichts heraus gelang dem TSV Neckarbischofsheim der Ausgleich. In der 65. Minute setzte sich Lorenz über die rechte Seite durch und dessen Hereingabe verwandelte Saraba Sarr – sein 5. Saisontreffer. TSV-Trainer Marcel Schaardt schöpfte sein Einwechselkontingent voll aus, sein Gegenüber Marc Welker brachte 20 Minuten vor Schluss noch Emrush Bajraliu, der dem TSV in der Vergangenheit in Form von Toren oft Angst und Schrecken einjagte. Dass Neckarbischofsheim in diesem Spiel sogar noch als Sieger vom Platz gehen würde, überraschte wohl jeden Optimisten. Wieder war es Lorenz, der Jonas Haffelder frei spielte (78.), der danach nicht zu halten war und volley abschloss. Dieser Siegtreffer war sicher genauso sehenswert wie der von Schmidt aber letztendlich spielentscheidend. Alles in allem hätte ein Remis eher dem Spielverlauf entsprochen. Erfreulich und erwähnenswert ist noch, dass sich Dührens Trainer Marc Welker nach einigen Differenzen mit dem TSV Neckarbischofsheim im Vorfeld dieses Spiels mit Spielern und Verantwortlichen ausgesprochen hat, und alte Kamellen endlich ad acta gelegt wurden. Eine faire Geste im Sinne des Fußballsports, den wir doch alle so lieben !

Dem Favoriten die Zähne gezeigt !

Neckarbischofsheim - Treschklingen 0 : 0

Die Leistung, die der selbst ernannte Titelanwärters aus Treschklingen an diesem Tag in „Bischesse“ an den Tag legte, war weiß Gott nicht das Gelbe vom Ei und bereitet der Konkurrenz aus Waibstadt oder Rohrbach trotz deren eigenen Punktverluste sicherlich keine schlaflosen Nächte. In der ersten halben Stunde tat sich erst einmal nicht viel, die Gastgeber waren sehr gut geordnet und ließen gegen Kümmerling, Franguere & Co. so gut wie gar nichts zu. Die letzte Viertelstunde vor dem Pausentee gehörte zwar den Gästen, doch mehr als eine Chance durch Kara und Franguere - jeweils stark pariert von TSV-Keeper Paulmann - sprang aber nicht dabei heraus. Zugegeben, Treschklingen hätte durchaus in Führung gehen können, doch hätte, wenn oder aber schießt halt keine Tore !  Je länger die Partie dauerte desto besser stellten sich die Gastgeber auf die Treschklinger ein. Auf der einen Seite spürte man, dass gegen den Favoriten vielleicht sogar mehr als nur diese eine Punkt möglich ist, auf der anderen schwarz-gelben Seite machte sich langsam Ungeduld breit, beim Tabellenzehnten eben „nur“ diesen einen Punkt mit zu nehmen. Und der hing auch noch am seidenen Faden, zuerst scheiterte Saraba Sarr nach einem Konter in der 65. Minute, als er den herausstürzenden SV-Schlussmann schon überwand, der Schuss aber zu schwach war um den Ball vollends über die Linie zu bringen. Nur wenige Minuten später säbelte Jonas Haffelder nach einer scharfen Hereingabe am Ball vorbei – Glück gehabt ! Ohne seinen verletzten Spielertrainer Schaardt hat sich der TSV sehr teuer verkauft, dies lässt für die weiteren Spiele hoffen, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. Bei den Gästen hingegen ist offensichtlich noch viel Sand im Getriebe,  Goalgetter Kümmerling nach 78 Minuten ausgewechselt und Winter-Neuzugang Weissbeck ging gleich in seinem ersten Saisonspiel mit „gelb-rot“ vom Platz. Ein Einstand nach Maß sieht anders aus ! Aber das ist nicht das Problem des TSV, der sich auf den nächsten, schweren Gegner Dühren konzentrieren muss.

Zufriedenheit auf beiden Seiten !

TSV Helmstadt - TSV Neckarbischofsheim 1 : 1

Das ewig alte, junge Lokalderby zwischen beiden Te-Es-Vau`s begann sehr zäh und relativ unspektakulär. Beide Abwehrreihen standen gut wobei die Helmschder den kompakteren Eindruck hinterließen. Trotz eisiger Kälte war wenig Bewegung im Spiel, man hatte das Gefühl, dass keiner den ersten Fehler machen wollte. Wenn überhaupt ist ein Schussversuch von Marcel Schaardt in der 9. Minute an seiner alten Wirkungsstätte und ein gefährlicher Kopfball übers Tor (28.) auf Seiten der Gastgeber erwähnenswert.   Zwischen der 30. und 45. Minute hatte Helmstadt seine stärkste Phase und hätte mit ein, zwei Toren zwar nicht führen müssen aber können. Die Führung bekam der gastgebende TSV kurz vor dem Pausentee auf dem Tablett serviert. Nach einer Abwehraktion traf ein Abwehrspieler bei einem Zweikampf im Strafraum mehr Mann als Ball. Folgerichtig wurde der Spieler dafür mit „gelb“ und sein Team mit einem Elfer bestraft, den Henrik Fraunholz zwar knapp aber relativ sicher verwandelte (44.). Unterm Strich war diese Führung auch verdient. Nach Wiederanpfiff unter - verstehe wer will - Flutlicht und personellem Wechsel (Diez für Specker) kam die Schaardt-Elf deutlich besser in die Partie. Sie machte der Helmstadter Defensive mächtig Dampf und wurde dafür belohnt. Nachdem Marcel Schaardt im Strafraum frei gespielt wurde verlud er  mit einer kurzen Drehung  seinen Gegenspieler, alle einschließlich Keeper Geiger rechneten mit einem Querpass oder einer Flanke. Schaardt wählte aber eine andere, bessere Variante und zog aus spitzem Winkel flach und trocken ab (53.). Hätte TSV-Keeper Geiger bei einem Kopfball wiederrum von Schaardt nicht so glänzend reagiert (65.), wäre sogar eine Führung der Gäste möglich gewesen. In der 68. Minute prüfte Reichardt Keeper Paulmann aus der Ferne, der den Ball über die Latte lenkte und auf Nummer sicher ging. Nach einer flachen Hereingabe von der rechten Angriffseite kam Tobias Lorenz im Strafraum frei zum Schuss (71.), der sich aber als Schüsschen erwies.  Auch ein Abstimmungsproblem zwischen Geiger und seinen Vorderleuten hätte böse ins Auge gehen können (79.), der berümte „Leo“ war weit und breit nicht in Sicht. Bei einem schnellen Konter und einem einfachen Doppelpass im Strafraum (83.) kam Zibuschka relativ ungehindert zum Schuss, verfehlte aber sein Ziel sehr deutlich. Nach zweiminütiger Nachspielzeit pfiff Schiri Perez beim Stande von 1:1 nach Toren und 2:2 nach gelben Karten das letzte Meisterschaftsspiel in diesem Jahr ab. Mit dem Ergebnis waren weder die Gastgeber noch die Gäste unzufrieden, entsprechend schmeckte der Glühwein danach allen sehr gut.

Es durfte nur einen Sieger geben !

VfB Bad Rappenau - TSV Neckarbischofsheim 0 : 1

Schon vor dieser Partie gab es einen faden Beigeschmack, weil der TSV Neckarbischofsheim dem Wunsch einer Spielverlegung nachgekommen ist, im Gegenzug der VfB aber nicht bereit war, zeitlich etwas früher anzufangen. Die Spieler ließen sich davon aber nicht beirren und besannen sich auf ihre Aufgaben. Auf dem kleinen Ausweichplatz des VfB war nicht nur ausschließlich Kampf auf Biegen und Brechen sondern auch eine Portion Technik gepaart mit Spielwitz gefragt, und dies legte ausnahmslos der TSV an den Tag. In der 13. Minute stockte den Gästefans der Atem, als der Ex-TSV`ler Leporino Spielertrainer Schaardt sehr rüde von den Beinen holte und dafür völlig unverständlich nur ermahnt wurde. Für ein harmloseres Foul bekam dann Daxhammer in der 17. Minute den gelben Karton vor die Nase gehalten. Nach einer halben Stunde setzte sich Dolch über rechts gekonnt durch, dessen Hereingabe erreichte Specker, der noch bedrängt nur den Außenpfosten traf. Trotz Flutlicht ging bis zum Pausentee keinem Team ein Licht in Form von Toren auf. Fazit zur ersten Halbzeit: Der TSV war deutlich aktiver, wollte unbedingt den ersten Treffer erzielen. Der VfB stand tief, spielte ängstlich und mit wenig Mumm. Gleich nach Wiederbeginn musste Marcel Schaardt eigentlich den Führungstreffer erzielen, nachdem er seine Gegenspieler stehen ließ den Ball über den herausstürzenden Keeper aber auch über das Tor bugsierte. In der 58. Minute kam es einem nicht spanisch vor, als Alvaro Diez Tejero eingewechselt wurde. Eine richtige Entscheidung, denn nur 10 Minuten später war Neckarbischofsheims Spanier durch und konnte von Steven Winter – ebenfalls ein Ex-TSV`ler – nur noch unsanft an einer klaren Torchance gehindert werden. Die logische Folge war „Rot“ für Winter im Winter und Foulelfmeter gegen den VfB. Jonas Haffelder ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher (68). Wären die Gäste bei ihrer numerischen Überlegenheit cleverer gewesen, hätten sie mit dem zweiten Treffer vollends den Sack zu machen können. Der VfB machte nur noch einmal auf sich aufmerksam, als sich der dritte Ex-TSV`ler Kroiher und VfB-Spielführer bei einem Frustfoul die gelbe Karte abholte.  Ansonsten war von den Gastgebern unterm Strich nicht viel zu sehen.

Gut ist nicht gut genug !

TSV Neckarbischofsheim - TSV Kürnbach 1 : 3

Nur zwei Pünktchen aus den letzten vier Spielen, die Vorzeichen standen für den TSV Neckarbischofsheim vor diesem Spiel gegen Kürnbach denkbar schlecht. Zumal die Gäste mit einer Serie von 10 ungeschlagenen Spielen anreisten und vor Selbstvertrauen nur so strotzten. Gut war, dass die Gastgeber schon von der ersten Minute an nicht vor Ehrfurcht erstarrten sondern ihr eigenes Ding durchzogen. Eine halbe Stunde lang tat sich im Spiel nach vorne für die Gäste so gut wie nichts, der heimische TSV hatte deutlich bessere Szenen und Angriffe vorzuweisen. Das erste deutliche Ausrufezeichen setzte Zengerle in der 29. Minute, als sein Freistoß an die Latte klatschte. Bei einem weiteren Freistoß liefen die Gäste gnadenlos in einen Konter, Monteiro überbrückte schnell das Mittelfeld und bediente mustergültig Jonas Haffelder. Kürnbachs Keeper Fesenbeck erkannte die drohende Gefahr und stürzte aus seinem Kasten, konnte aber nicht vermeiden, dass Haffelder ihn umspielte, das leere Tor vor sich hatte den Ball aber am Tor vorbei setzte. Die Frage, ob das jetzt pures Glück eines Tabellenvierten oder einfach nur grenzenloses Pech eines Tabellenelften mit Blick nach unten war, musste zu diesem Zeitpunkt jeder für sich beantworten. Auch die Gästeführung durch Lukas Essig in der 37. Minute passte irgendwie nicht so richtig zum bisherigen Spielverlauf. Zum Glück und auch verdientermaßen konnte Pascal Monteiro in der 42. Minute per Kopf diese schmeichelhafte Führung schnell egalisieren. Nach der Halbzeit sahen die wenigen Zuschauer – zum wiederholten Male Hoffe und Bundesliga sei Dank – die erste Großchance für die Gastgeber. Ähnlich wie bei Monteiros Ausgleichstreffer verlängerte Jonas Haffelder den Ball mit dem Kopf, und zwang Fesenbeck zu einer Glanzparade. Nachdem Weiß nach einem Stockfehler in der TSV-Hintermannschaft plötzlich vor Paulmann auftauchte und etwas kläglich scheiterte machte es Marius Steinmetz nur Sekunden später besser und drosch den Ball kompromisslos in die einheimischen Maschen (59.). Das Tempo blieb weiterhin hoch, die Aggressivität nahm etwas zu weil beide Teams Punkte wollten. In der 79. Minute hätte man sich auf Seiten der Gastgeber eine Torkamera gewünscht. Marcel Schaardt nahm unwiderstehlich Fahrt auf und hämmerte mit seiner linken Klebe den Ball aufs Tor . . . Latte, Pfosten, Torlinie vor oder dahinter – der Schiri bzw. Assistent entschied auf kein Tor. Nachdem der TSV alles versucht hatte den Ausgleich zu erzielen war der Kopf bei einigen Spielern anscheinend total leer. Anders kann man dritten, alles entscheidenden Treffer und Knock-Out durch Essig nicht erklären. Der runde Spielgerät trudelte Richtung Eckfahne und jeder wähnte den Ball gedanklich im Aus, nur Essig halt nicht. Der nahm die Kugel in der 89. Minute an der Strafraumgrenze seelenruhig auf, versetzte einen Gegenspieler und hämmerte das Ding zum zweiten Mal ins Netz. Bemerkenswert war die lange Nachspielzeit von knapp 8 Minuten, obwohl das Spiel nach diesem Treffer praktisch entschieden war. Hier ließ sich Schiri Federlechner aus Stutensee speziell von Kürnbachs Nr. 10 Zengerle nicht foppen, der allzu oft etwas sehr theatralisch auf dem Boden lag um Zeit von der Uhr zu nehmen. Fazit: Wenn man wie Kürnbach oben steht gewinnt man auch so ein Spiel, wenn man unten steht . . .

In Babstadt war scho`Weihnachten !

SV Babstadt - TSV Neckarbischofsheim 2 : 2

Der TSV hat sein Auswärtsspiel bei Aufsteiger Babstadt mit 2:2 „verloren“. Dabei fing alles so gut an, vom Anspiel weg zog die Schaardt-Elf ein Powerplay auf, das den Gastgebern das Fürchten lehrte. Die Torchancen wurden im Minutentakt teils hervorragend heraus gespielt, fünf Eckbälle in den ersten fünf Minuten war die Ausbeute gegen ziemlich konfuse Gastgeber. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der erste Treffer für die Gäste fällt. Selbst SV-Berichterstatter „Kalle“ Begoihn war dies alles zu viel, er wie auch sein Gegenüber am Live-Ticker kam mit dem Schreiben an Großchancen gar nicht mehr nach.  In der 12. Minute war es dann soweit, als Max Seidelmann nach Zuspiel von Marco Haugk per Kopf seinen zweiten Saisontreffer erzielen konnte. Nur kurze Zeit später spielte Alvaro Diez mit mehreren Gegenspielern Katz und Maus, verfehlte aber den Kasten denkbar knapp. Eine Minute darauf tauchte Marcel Schaardt nach einem Musterangriff über links frei vor Keeper Beyersdörfer auf und machte eigentlich alles richtig. Wie auch immer hielt der Schlussmann mit einem großartigen Reflex seine gelben „Textmarker“ im Spiel. Außer eine halben Torchance und gelb für Schwietz gab es in der ersten halben Stunde vom Gastgeber nicht viel zu berichten. Durch einen haarsträubenden Fehlpass im Strafraum kam Jonas Haffelder an den Ball, der die Führung auf 2:0 aufbauen konnte (32.) Wohl noch im Siegesrausch „vergaß“ man in der 34. Minute im Strafraum den 39-jährigen Kochanek, der ungehindert zum 1:2 einköpfen konnte was auch den Halbzeitstand bedeutete. Das knappe Ergebnis spiegelt in keiner Weise den Spielverlauf wider, mit dem hohen Aufwand den der TSV betrieb hätte er viel deutlicher führen können, nein - müssen !  Auch in den zweiten 45 Minuten änderten die Gastgeber ihr „System“ nicht, sie ließen die Gäste machen und Kochanek drosch meist wahllos die Bälle nach vorne in der Hoffnung, einen Abnehmer zu finden. Auch die Kräfte ließen auf dem aufgeweichten, tiefen Boden spürbar nach. Jedem war klar, dass ein dritter TSV-Treffer der Genickstoß für die Gastgeber sein wird, nur fallen wollte der einfach nicht. Schnell machte es die Runde, dass man so ein Spiel eigentlich nur verlieren kann, und so war es dann auch. Kochanek dachte sich wohl, wenn die da vorne schon nicht treffen, dann mache ich es halt selbst. Eine Flanke, so hoch, dass schon Schnee drauf lag – kalt war es ja – verlängerte er in der 77. Minute per kahlem Kopf über den verdutzten Paulmann ins Tor. Mit diesem überaus glücklichen Punktgewinn waren die Gastgeber nach 90 Minuten sichtlich zufrieden während der TSV mit hängenden Köpfen den Platz verließ.

Wenigstens die Sonne erwärmte !

TSV Neckarbischofsheim - SV Reihen 1 : 1

Nur wenige Zuschauer verirrten sich an diesem doch schönen, sonnigen Nachmittag zu früher Anstoßzeit auf dem „Bischesser“ Sportplatz – Hoffe gegen Hertha BSC Berlin sei Dank ! Was man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, das Spiel der beiden punktgleichen Teams hätte einen größeren Zuspruch auch gar nicht verdient.  Man muss es so deutlich ansprechen, was beide Mannschaften in der ersten Spielhälfte ablieferten, war unter aller Kanone ! Eine missglückte Abseitsfalle ohne Folgen auf Seiten der Gastgeber, ein schwerer Bock in der SV-Hintermannschaft ebenfalls ohne Folgen – mehr war da nicht. Bis plötzlich Robin Karolus in der 37. Minute steil geschickt wurde und TSV-Keeper Paulmann mit einem platzierten Schuss in die Ecke keine Chance ließ. Nach dem Spielverlauf hätte keine Mannschaft eine Führung verdient. O-Ton eines weiblichen Edelfans des SV Reihen: „Wir führen hier, ich kann Ihnen aber nicht sagen, warum ?!“ Es konnte in der zweiten Halbzeit nur besser werden, und das wurde es auch – zumindest für die Gastgeber. Die suchten nämlich vehement den Ausgleich, der mehrmals in der Luft lag. Obwohl noch über eine halbe Stunde zu spielen war, ruhten sich die Gäste auf ihrer knappen Führung lieber aus anstatt auf das zweite, vielleicht vorentscheidende Tor zu gehen. Sowas geht ja meistens schief, und zum Glück war dies auch hier der Fall. Die einheimischen Fans mussten bis zur 90. Minute ausharren, um am Schluss wenigstens einmal jubeln zu können. Marco Haugk, der zur Halbzeit eingewechselt wurde, brauchte nach einer flachen Hereingabe vor der Torlinie nur noch sein Füßchen hin zu halten. Es wäre wirklich paradox gewesen, wenn Reihen diese Partie gewonnen hätte, unterm Strich gilt dies auch für die Gastgeber. Und mit „hätten wir früher den Ausgleich erzielt wäre sogar mehr drin gewesen . . .“, fangen wir erst gar nicht an.

TSV wieder in der Erfolgsspur !

VfB Epfenbach - TSV Neckarbischofsheim  0 : 2

Der VfB Epfenbach war in diesem richtungsweisenden Derby zwar „stets bemüht“, wartet aber auch nach diesen 90 Minuten auf seinen ersten Saisondreier. Diese Floskel sagt vieles alles aus, Torchancen waren für die Gastgeber an einer Hand abzuzählen, die Weiser-Elf machte es dem TSV relativ leicht sein Kombinationsspiel aufzuziehen. Von Anfang standen die verunsicherten Gastgeber sehr tief und leisteten sich immer wieder unnötige Ballverluste. Einzig und allein Kim Streib sorgte für ein klein wenig Gefahr. In der 12. wie auch in der 39. Minute fand er in André „Itzig“ Paulmann seinen Meister. Das war´s dann aber auch schon. Anders der TSV Neckarbischofsheim, der spielerisch deutlich stärker war und folgerichtig in Führung ging. Nach einer Kopfballstafette über Laber und Monteiro landete der Ball bei Tobias Lorenz, der vor dem Strafraum volley abzog und bei Bing im VfB-Tor machte es zum ersten Mal Bäng. In einem fairen Derby musste der Schiri in der ersten Halbzeit nur ein Mal den gelben Karton ziehen, bei einem Zweikampf von Refior war zu viel Mann und zu wenig Ball dabei. Kurz vor der Halbzeit tauchte nach feinem Zuspiel von Laber plötzlich Jonas Haffelder mutterseelenallein vor Bing auf, vergab aber diese Großchance. Ein klein wenig hektisch wurde es nach Wiederanpfiff, erst holte sich Chris Streib eine gelbe Karte ab mit der er gut bedient war, und auch Timo Urcun wurde zu Recht nachträglich verwarnt. In der 55. Minute wurde Epfenbach in Höhe des VfB-Clubhauses ein Freistoß zugesprochen der vom TSV schnell abgewehrt wurde. Über Jonas Haffelder lief über den rechten Flügel ein astreiner Konter, den Spieletrainer Marcel Schaardt überlegt zum 0:2 abschließen konnte. Die Köpfe der Gastgeber hingen verständlicherweise jetzt noch tiefer als zuvor, und man hatte nicht das Gefühl, dass der VfB das Ruder noch einmal herum reißen kann obwohl noch über eine halbe Stunde zu spielen war. Neckarbischofsheim war durch gute Chancen von Haffelder oder Marcus Haugk dem dritten Tor näher als der VfB dem Anschlusstreffer. Somit warten die Gastgeber immer noch auf ihren ersten „Dreier“, der TSV steht mit 13 Punkten relativ gut da wenn man bedenkt, dass der Tabellenvierte Rohrbach lediglich 3 Zähler mehr auf dem Konto vorzuweisen hat.  Das heißt jetzt aber nicht nach zu lassen, gegen den punktgleichen Landesligaabsteiger aus Reihen besteht am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr die große Chance, bei einem Sieg einen direkten Konkurrenten hinter sich zu lassen. Das sollte Ansporn genug sein !  

Cleverness setzt sich durch !

TSV Neckarbischofsheim - SG Waibstadt 1 : 3

Tolles Fußballwetter, große Zuschauerkulisse, das Derby war perfekt angerichtet ! Es mussten nur noch die 22 Akteure auf dem Platz ihre Würze dazu geben. In der ersten Halbzeit waren beide Teams recht sparsam mit Zutaten. Eine halbe Chance für Tietz nach einem gravierenden Fehlpass aus der Gästeabwehr heraus, eine Kopfballchance von Beichert im Fünfer der von der Flanke etwas überrascht war – mehr war nach einer halben Stunde nicht. Dass die SG dann doch etwas überraschend in Führung ging verdankt sie Nils Brenner, der nach einem Freistoß hellwach war und unhaltbar für Paulmann einköpfen konnte (32.) Ein Remis hätte eher dem Spielverlauf entsprochen, aber wenn man wie Waibstadt aus wenig viel macht, spricht das für die individuelle Klasse des Teams. Direkt nach Wiederanpfiff von Schiri Ertl aus Assamstadt hatten die Gäste definitiv ihre stärkste Phase. Mit Mühe und Not konnte der TSV ein zweites oder gar drittes Gegentor verhindern. Die Gastgeber konnten sich aber schnell von diesem Druck befreien, und bekamen in der 55. Minute den Ausgleichstreffer in Form eines Foulelfmeters quasi auf dem Tablett serviert. Spielertrainer Marcel Schaardt übernahm Verantwortung, scheiterte aber leider am gut aufgelegten SG-Keeper Trautmann. Praktisch im Gegenzug machte es Goalgetter Julian Keitel nach einem astreinen Konter besser und schob zum 0:2 aus Sicht der Gastgeber ein. Das war bereits sein 8. Treffer in dieser noch jungen Kreisligasaison. Kurz darauf hätte derselbe Akteur bei einer flachen Hereingabe den Sack vollends zu machen können, setzte den Ball aber am Tor vorbei. Die Gäste lehnten sich nach dieser für sie beruhigenden Führung zurück und waren in einigen Szenen sehr verspielt. Die Bestrafung folgte sprichwörtlich auf den Fuß von Alvaro Diez, der einen mustergültigen Pass von Reichenbach aufnahm und Trautmann dieses Mal keine Chance ließ (78). Jetzt entwickelte sich doch noch ein wenig Derbystimmung und man hatte den Eindruck, dass die SG den Schlusspfiff förmlich herbei sehnt. Mit einem Doppelwechsel wurde in der 89. Minute Zeit von der Uhr genommen und der TSV spielte „Hopp oder Top“. Für „Top“ reichte es dann aber nicht mehr, denn Benjamin Laudenbach erlöste mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90. + 1.) sein Team und brachte dem TSV Neckarbischofsheim die zweite Niederlage in Folge bei.       

Der kaltschnäuzigere TSV gewann !

TSV Michelfeld II - TSV Neckarbischofsheim 2 : 0

Es waren erst wenige Minuten gespielt, und schon mussten die Gastgeber das erste Mal verletzungsbedingt auswechseln - Ghilazghi kam für Garip. Mit Nicolai Würtz, der eigentlich Stammspieler im Landesligateam ist, „bediente“ sich Michelfeld II bei der „Ersten“. In den ersten 45 Minuten machte sich dies aber kaum bemerkbar, die Gastgeber operierten viel mit hohen Bällen auf ihre langen Kerle aber mit wenig Erfolg. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis der TSV Neckarbischofsheim bei einem Freistoß von Schaardt annähernd vor das Tor kam. Besser war dagegen ein Angriff über die rechte Seite durch Laber, dessen Hereingabe wiederrum Schaardt nicht sauber genug mit dem Kopf platzieren konnte. Auch ein Angriff von Urcun, der sich gegen seinen Gegenspieler körperlich gekonnt durch setzte, konnte mit Glück und Geschick von den Gastgebern abgewehrt werden. Kurz vor der Halbzeit prüfte Ince Keeper Paulmann mit einem Weitschuss, der erst im Nachfassen Herr der Lage war. Innerhalb von 7 Minuten kam Neckarbischofsheim auf die Verliererstraße. Ein hoher Flankenball war unendlich lange in der Luft, keiner fühlte sich offenbar so richtig verantwortlich einzugreifen und Ince donnerte eine Rückgabe kompromisslos unter die Latte (48.). Bis dahin hatte der Torschütze mit Worten und Füßen alles im Griff und trieb seine Mannschaft immer wieder an. Die beherzigte das und nach einem direkten Freistoß von Grgic (55.) stand es plötzlich 2:0. Zwar war noch fast eine halbe Stunde zu spielen, aber an eine Wende konnte auf Seiten der Gäste niemand so recht mehr glauben. Zumal sich auch noch Spielertrainer Marcel Schaardt nach 69. Minuten ohne Fremdeinwirkung verletzte und ausgewechselt wurde. So blieb es beim unterm Strich verdienten Erfolg für Michelfeld II, der TSV ist hingegen nach den anderen Ergebnissen einer der großen Verlierer dieses Kreisligaspieltags. Und jetzt kommt Nachbar und Tabellenführer SG Waibstadt !

Der TSV bot dem Favoriten Paroli

TSV Neckarbischofsheim - SV Rohrbach 1 : 1

Vor dieser mit Spannung erwarteten Partie stand kurioserweise das Spitzenspiel der „B 2“ zwischen dem TSV und dem SV Rohrbach II mehr im Fokus. Völlig überraschend musste der Tabellenführer aus Rohrbach im Laufe des Freitags das Spiel wegen Personalmangel absagen. Im Sinne von Fair-Play bestand der TSV in Person von Spielausschussvorsitzendem Herbert Heer nicht auf Punkte am „grünen Tisch“, da Rohrbach mit den beiden Spielverlegungen wegen dem „roten Oktoberfest“ dem TSV entgegen kam. Die Verantwortlichen verständigten sich schnell auf einen neuen Termin, das Top-Spiel wird nun am kommenden Mittwoch um 19:30 Uhr in Neckarbischofsheim über die Bühne gehen. Das Spiel der „Ersten“ fand am Samstag dagegen reibungslos statt. Vom Anpfiff weg war der Auftritt der Gastgeber mit dem in Waldangelloch nicht zu vergleichen. Obwohl Spielertrainer Schaardt wegen Grippe erst gar nicht im Kader stand verkaufte sich der TSV hervorragend und brachte den Favoriten das ein oder andere Mal in arge Verlegenheit. Besonders Alvaro Diez Tejero war in blendender Spiellaune, aber Latte oder SV-Keeper Scholl verhinderten schlimmeres. Nach dem Spiel waren sich die Experten auch einig, dass Torhüter Scholl bester Akteur auf Seite des SV Rohrbach war – das sagt schon vieles aus. SV-Coach Heger kann und darf der pomadige Auftritt seines Teams nicht gefallen haben, von einem Aufstiegsaspiranten mit diesen Ansprüchen muss einfach mehr kommen. Trotz allem war man sich beim TSV nie sicher, wie viele Pfeile die Rohrbacher im Köcher haben. Die Gastgeber gingen in der 45. Minute völlig verdient mit 1:0 in Führung, als Timo Urcun nach einer Musterflanke von Laber per Kopf einnicken konnte. Die Freude dauerte aber nur kurze Zeit, praktisch mit dem Halbzeitpfiff glich Adrian Neuberger per Abstauber aus, nachdem Ohlhauser über die linke Seite nicht zu stoppen war. In der Pause muss es in der Gästekabine anscheinend ein großes Donnerwetter und eine kurze Ansprache gegeben haben. Die Blauen standen minutenlang wieder auf dem Platz bevor der Schiri und TSV-Akteure die Treppe am Clubhaus herunter kamen.  Diese Körpersprache zeigte auch gleich Wirkung, als Tim Dolch in der 48. Minute einen Heber über Paulmann akrobatisch gerade noch von der Linie kratzen konnte – stark ! Zwischen der 45. und 60. Minute hatte der Favorit seine stärkste Phase die der TSV mit viel Leidenschaft ausgleichen konnte. Bei einer „Textilbremse“ von Mirko Günther an Dennis Laber (61.) lies der gut leitende Schiri Oeldorf aus Hohensachsen Vorteil laufen, vergaß aber nachträglich den gelben Karton.  Den zeigte er dem gleichen Akteur dann in der 68. Minute, Günther konnte also froh sein, überhaupt noch auf dem Platz stehen zu dürfen. Völlig überzogen auch eine Aktion des Assistenten an der Seitenlinie in der 78. Minute, der sich von einem Zuschauer beleidigt fühlte aber gleich vier samt Pressevertreter aus Heilbronn 50 Zentimeter (!) hinter die Barriere schickte.  Mit ein wenig Fingerspitzengefühl hätte man diese Situation auch einfacher lösen können. Mit dem Spiel hatte das ganze Theater zum Glück nichts mehr zu tun, je näher die 90 Minute kam, desto zufriedener waren beide Teams mit dieser Punkteteilung, die unterm Strich leistungsgerecht war.  

Schlafmützigkeit muss bestraft werden !

TSV Waldangelloch - TSV Neckarbischofsheim 4 : 2

Der TSV Waldangelloch schießt in den 5 voraus gegangenen Spielen ein mickriges Tor, was soll da also groß schief gehen ? Genau mit dieser falschen Einstellung ging der TSV Neckarbischofsheim in diese Samstagspartie und fiel auf deutsch gesagt bitterböse auf die Schnauze ! Eine Stunde lang waren die Gäste nicht wieder zu erkennen, sie lagen bis dahin schon mit 0:3 zurück. In den ersten 45 Minuten reichte es den „Angellochern“, aus drei Chancen zwei Tore zu erzielen. Zuerst gewann Schaffer ein Kopfballduell, sein Kollege Furkan Yildiz stand sträflich frei und staubte in der 23. Minute ab. Beim 2:0 durch Yanik Schwartz kurz vor der Halbzeit (44.) konnte man nur noch mit dem Kopf schütteln, ein zwei kurze Drehungen an der Strafraumgrenze und ein trockener Schuss ins Eck reichte locker zu seinem 1. Saisontor. Der Schütze musste beim Torjubel selbst ungläubig schmunzeln, wie leicht das alles ging. Als um 18 Uhr die nahe Kirchturmglocke läutete, hoffte man auf Seiten der Gäste auf einen Weckruf aber Fehlanzeige. Schaffer versuchte es wieder einmal mit purer Gewalt, doch Paulmann riss gerade noch die Fäuste hoch (53.).  Besser machte es dafür Klaus Marx nur eine Minute später, mit mehr Gefühl und Übersicht erzielte er das schon vorentscheidende 3:0 für seine Farben. Erst jetzt und viel zu spät läuteten beim TSV Neckarbischofsheim die Alarmglocken. Und erst jetzt begann er sich zu besinnen, den Kampf endlich einmal konsequent anzunehmen. Nach einem weiten Einwurf von Schaardt war die Abwehr der Gastgeber kurz im Schlafmodus und Saraba Sarr konnte im Fünfer mühelos einschieben und seinen 4. Saisontreffer erzielen (59.). Aufholjagd oder Ergebniskosmetik war nun die Frage, die aber schnell geklärt wurde. Nur zwei Minuten später war Yanik Schwartz auf und davon, und brachte sein Team wieder mit 3 Toren Vorsprung auf die Siegerstraße (61.). Es war zwar noch eine halbe Stunde zu spielen aber an ein Wunder wollte keiner mehr so richtig glauben. Erst recht nicht nach dem Keeper Benz in der 66. Minute einen eigentlich „Unhaltbaren“ von Marcel Schaardt überragend abwehrte. Sven Maurer, der zuvor eingewechselt wurde, war es vorbehalten das 2:4 zu erzielen. Nach einer Ecke von Sarr stand er goldrichtig und bewies Köpfchen (66.) Etwas ärgerlich war die Entscheidung von Schiri Novacek, dem TSV bei einem schnellen Angriff den Vorteil zu nehmen und dafür Schaffer den gelben Karton zu geben. Das war aber sein einziger Fehler und diese Niederlage haben andere zu verantworten.  In der 75. Minute wurde Keeper Benz dann offiziell Dentist, als er in der 75. Minute nach einer Glanzparade Nico Mayer und dem TSV endgültig den Zahn zog. Danach gab es nur noch Hektik, Unterbrechungen und gelbe Karten und ein enttäuschter „Bischesser“ Anhang.  

"Der Koch spuckt in die Kerwesuppe !"

TSV Nckarbischofsheim - VfB Eppingen II  1 : 2

Die Reserve des TSV Neckarbischofsheim machte es vor und die „Erste“ machte es prompt nach, denn auch sie verlor ihr Kerwe-Heimspiel gegen Eppingen II mit 1:2. Ein gebrauchter Tag für beide Teams ! Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang den Gästen aus der Fachwerkstatt durch einen trockenen Schuss von Koch der vielumjubelte Siegtreffer. Es hätte gar nicht so weit kommen müssen, dass am Ende nicht einmal ein Pünktchen übrig blieb. In der 19. Minute ging ein VfB`ler im Strafraum ziemlich unkontrolliert in den Zweikampf mit Haffelder und traf dabei wenig Ball dafür aber viele Bein. Den fälligen Strafstoß verwandelte Saraba Sarr sehr souverän zu seinem 3. Saisontor. In der 32. Minute hätten die Gastgeber nachlegen können wenn nicht sogar müssen. Aber zuerst scheiterte Marvin Schulz aus kurzer Distanz an VfB-Keeper Branz, in der gleichen Szene Jonas Haffelder dessen Nachschuss nur am Pfosten landete. So kam es wie es kommen musste, nach zwei „halben Chancen“ erzielte Eppingen kurz vor dem Pausenpfiff völlig überraschend den Ausgleich durch Nonnemacher  (40.) Vom Hocker riss einem die Partie zwar immer noch nicht, aber spannend blieb sie allemal weil beide Teams mit einem Punkt nicht so recht zufrieden waren. Ein katastrophaler Rückpass von Monteiro (58.) führte fasst zum Führungstreffer für die Gäste, doch die Situation wurde gerade noch gemeistert. Auch ein Freistoß von Marcel Schaardt in der 68. Minute war nicht ungefährlich, sein Schuss konnte von Branz gerade noch aus der Ecke gefischt werden. Dann doch Tor für Eppingen ! Nach wildem Durcheinander in der TSV-Abwehr erzielte der VfB in der 77. Minute einen Treffer, den Schiri Alfano aus Ludwigshafen auch zuerst anerkannte. Nach wilden Protesten und Rücksprache mit seinem Assistenten zeigte Alfano aber Größe und nahm das Tor wieder zurück, weil ein Gästespieler beim Schuss klar im Abseits stand. In der 87. Minute wechselte der Trainer des VfB Eppingen II mit Alexander Koch den Matchwinner ein. Ihm war es vorbehalten, in der 90. Minute den Siegtreffer zu erzielen, nach dem im Mittelfeld der Ball leichtfertig verloren wurde. Unterm Strich gesehen war der Gästesieg nicht unverdient, der VfB war einfach „galliger“ darauf, mehr als nur ein Püntchen mit zu nehmen.

Eppingen wird (tor)überflutet !

Türkspor Eppingen - TSV Neckarbischofsheim 1 : 5

Türkspor Eppingen II - TSV Neckarbischofsheim II 1 : 6

Optimaler hätte es für die Gastgeber an diesem heißen Sonntag Nachmittag eigentlich gar nicht laufen können, denn bereits nach 180 Sekunden zappelte der Ball im TSV-Netz. Einen Heber von Mustafa Kilic schätzte Keeper Prutky falsch ein. Die Gäste erholten sich aber recht schnell von diesem Schrecken und gaben postwendend die richtige Antwort durch Marcel Schaardt (07.). In der 11. Minute hätte Dennis Laber per Kopf aus einer Flanke viel mehr machen müssen. Der Spielertrainer zeigte es dann wie es besser geht. Die Gastgeber spielten vergeblich auf Abseits und Marcel Schaardt bestrafte diese Nachlässigkeit sofort mit seinem 4. Saisontreffer (17.). Überhaupt hatte Türkspor und auch der junge Assistent an der Seitenlinie in ein zwei Szenen liebe Mühe mit der Abseitsregel. Dass Schaardt nicht schon in der 29. Minute seinen dritten Treffer erzielte, war Labers „Schuld“. Der Torwart war schon umspielt, trudelte Richtung Tor doch Laber hielt den Fuß noch hin und stand dadurch im „abseits“. Im Gegenzug hatte Türkspor hintereinander zwei dicke Chancen, die zum Glück gerade noch vereitelt wurden. Nach der wohlverdienten Trinkpause verlängerte Schaardt den Ball in Bedrängnis zu Marcus Haugk der alleine auf den Keeper zulief ihn aber nicht überwinden konnte. In der Nachspielzeit hat sich der Gastgeber quasi sich selbst das Genick gebrochen. Burak Simsek ließ sich zu einer rüden Tätlichkeit hin reißen und belästigte auch noch die junge Assistentin an der Seitenlinie. Schiri Fabian Hilz aus Kirchfeld konnte gar nichts anderes tun als den knallroten Karton zücken. Die Hitze und ein Mann weniger auf dem Platz hinterließ bei Eppingen deutliche Spuren. In der 53. Minute durfte Marcel Schaardt dann doch noch seinen Dreierpack bejubeln als er im Strafraum völlig frei zum Schuss kam. Spätestens jetzt war die Partie entschieden, und als Max Seidelmann in der 57. Minute seinen 1. Saisontreffer per Kopf erzielte, war endgültig der Siegerdeckel drauf. In der letzten halben Stunde wurde noch einmal munter durch gewechselt um Kräfte zu sparen. Saraba Sarr der ebenfalls eingewechselt wurde war es vorbehalten, den letzten Treffer dieses Spiels zu erzielen (90.). Das Ergebnis spiegelt letztendlich den Spielverlauf wider, mit etwas weniger „Schlampigkeit“ gerade in der Schlussphase hätte es durchaus auch höher ausfallen können.

Glück hat nur der Tüchtige !

TSV Neckarbischofsheim - TSV Dühren 1 : 0

(schue) Dieses vorgezogene Abendspiel unter Flutlicht vor einer stattlichen Zuschauerkulisse hätte auch zu Gunsten des TSV Dühren ausgehen können. Nach Alu-Treffern lag der Namensvetter nämlich mit 2:1 vorne und wer weiß, wie das Spiel für den heimischen TSV dann gelaufen wäre. Den ersten Schreck bekamen die Heimzuschauer, als sie bei den Gästen Emrush Bajraliu auflaufen sahen – DER TSV-Schreck schlechthin. Der zweite Schreck folgte in der 10. Spielminute, als Dominik Vetter plötzlich durch war und zum Glück nur die Latte traf ! Die schwarz gekleideten „Bischesser“ kamen danach auch zu ihren Chancen. Zuerst setzte Tobias Lorenz über links seinen Ball übers Tor, anschließend machte es  Saraba Sarr dieses Mal über die rechte Seite auch nicht besser. Der umsichtige Schiri Geiger aus Walldürn pfiff auf die Sekunde genau zur Halbzeit, in der sich Spielertrainer Schaardt zu einem Doppelwechsel entschloss. Die beiden „Fehlschützen“ Lorenz und Sarr räumten das Feld für Monteiro und Schaardt. In der ersten Hälfte musste oder wollte Schiri Geiger keinen einzigen Karton zeigen, es wurde schon gemutmaßt, ob er überhaupt welchen dabei hat ?! Auch in der 48. Minute drückte er bei Gästespieler Lenz bei einem Foul beide Augen zu und beließ es bei einer Ermahnung. In der selben Minute stand Marvin Schulz im Strafraum in aussichtsreicher Schussposition, verzog aber knapp. Die Gäste standen jetzt deutlich tiefer, überließen dem TSV das Mittelfeld und warteten auf den finalen Konter. Und wieder treffen sie aus dem Getümmel heraus nur den Pfosten. Das wollte sich Nico Mayer anscheinend nicht auf sich sitzen lassen, denn auch er traf nach Freistoß in der 73. Minute nur „Alu“. Besser machte er es dagegen in der 79. Minute. Der eingewechselte Monteiro war über die rechte Seite nicht zu stoppen und dessen scharfe Hereingabe drückte Mayer über die Linie zum „Tor des Abends“.  Da das Spiel in den letzten 20 Minuten etwas giftiger wurde, musste der Schiri jeweils Mayer, Lenz und Gehrung „Gelb“ zeigen – er hatte die Karten also doch dabei ! Die Dührener lockerten in den Schlussminuten immer mehr die Abwehr. Anstatt die knappe Führung von der Uhr zu nehmen und den Gegner vom Tor fern zu halten spielte die Schaardt-Elf in einer hektischen Schlussphase „Harakiri“. Und fast wäre dies – nicht zum ersten Mal gegen Dühren – schief gegangen. Praktisch mit dem Schlusspfiff kam ein Dührener Angreifer nach dem letzten Freistoß im Strafraum an den Ball, schoss dabei aber seinen eigenen Mitspieler an ! Wenn Glück tatsächlich nur der Tüchtige hat, war der TSV Neckarbischofsheim speziell in dieser Szene sehr tüchtig !

Fußball kann ja so grausam sein !

SV Treschklingen - TSV Neckarbischofsheim 2 : 3

Diese Erkenntnis nimmt der SV Treschklingen aus seinem Heimdebüt gegen den TSV Neckarbischofsheim mit. Aber welche Mannschaft hat sowas noch nicht erlebt ? Der SV strotzte nach dem Auswärtserfolg am vergangenen Sonntag vor Selbstvertrauen, war von Anfang an wach und kompromisslos in den Zweikämpfen. Der TSV hingegen war in der ersten Viertelstunde im „Hitze-Tiefschlaf-Modus“ und hätte leicht mit ein oder zwei Toren im Rückstand sein können. Kümmerling kümmerte es wenig, dass Franguere und Kopp zwei Riesenchancen liegen ließen. Er bugsierte den Ball in der 10. Minute irgendwie über die Linie. Zum Glück reichte eine kleine Unaufmerksamkeit in der SV-Abwehr. Sarr nahm einen mustergültigen Pass von Lorenz auf, schüttelte seine Verfolger problemlos ab und ließ Eisen im Tor keine Chance. Ab diesem Zeitpunkt bis zur wohlverdienten Pause und darüber hinaus war dieses Remis absolut leistungsgerecht. Die abermalige Führung für die Gastgeber durch einen Foulelfmeter in der 76. Minute war eigentlich ein schlechter Scherz. Weder Treschklingen noch der TSV hätten einen viertel Stunde vor Schluss plus Nachspielzeit einen „Dreier“ verdient. Die 5-minütige Nachspielzeit durch die Trinkpause nutzte der TSV Neckarbischofsheim mit dem hochverdienten Ausgleich durch Marcus Haugk (90+2.) Dennis Laber, der zuvor eingewechselt wurde, konnte vor dem Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Gegen Haugk`s Schlenzer über die Mauer war kein „Eisen“ gewachsen. Laber sollte auch in Minute 90 + 5. die Hauptrolle spielen, als er nach Zuspiel von Mayer völlig blank vor Keeper Eisen stand und diesem keine Chance ließ. Dass die Nerven einiger SV`ler nach dem Schlusspfiff blank lagen kann man halbwegs nachvollziehen, vielleicht war es auch einfach zu heiss ! Fazit: siehe Überschrift . . .

kreisliga

14. spieltag

T S V  - Eppingen II

Steinsfurt - Rohrbach /S.

Epfenbach - Eschelbach

Helmstadt - Reihen

Treschklingen - Waibstadt

Eppingen Tsp. - Rohrbach a.G.

Obergimpern - B. Rappenau (Sa.)

Zuzenhs. II - Waldangelloch (Sa.)

die tabelle

kreisliga

1.   NECKARBISCHOFSHEIM 37 35
         
2.   Epfenbach 15 27
         
3.   EPPINGEN II 20 26
         
4.   Rohrbach / S. 26 25
         
5.   Treschklingen 15 24
         
6.   Bad Rappenau 08 23
         
7.   Obergimpern -08 18
         
8.   Waibstadt 02 17
         
9.   Helmstadt -11 17
         
10.   Waldangelloch -07 16
         
11.   Rohrbach a.G. -08 16
         
12.   Zuzenhausen II -01 15
         
13.   Steinsfurt -07 11
         
14.   Eppingen Tsp. -19 9
         
15.   Reihen -14 8
         
16.   Eschelbach -48 1

FLEISCH, FLEISCH !

Durch das freiwillige Engagement eines Edel-Fans findet am Freitag, 23. Nov.`18 ab 19 Uhr im Clubhaus des TSV Neckarbischofsheim der „2. TSV-Rumpsteak & Schnitzel-Abend“ statt ! Mit den Beilagen Pommes oder Spätzle und Salatteller. Vorbestellungen nimmt ab sofort TSV-Ressortleiter André Himmelhan an. Kontakt: 07263 / 409796.

14. Spieltag

Kreisklasse "A"

T S V  II  - Kirchardt/Gr.

Mühlbach - Rohrbach /S. II

Elsenz - Adelshofen

Babstadt - Weiler

Daisbach - Eschelbronn

Sulzfeld - Tiefenbach

Sinsheim TGü - Gemmingen

Untergimpern - Angelbachtal

die tabelle

Kreisklasse "A"

1.   Gemmingen 22 31
         
2.   KIRCHARDT / GR. 23 29
         
3.   Mühlbach 19 26
         
4.   Sinsheim TGü 12 26
         
5.   Angelbachtal 19 22
         
6.   Weiler 09 21
         
7.   Sulzfeld -05 19
         
8.   Untergimpern -02 16
         
9.   Babstadt -06 15
         
10.   Adelshofen -11 15
         
11.   Eschelbronn -01 14
         
12.   Tiefenbach -07 14
         
13.   Rohrbach /S. II -16 13
         
14.   Elsenz -12 11
         
15.   Daisbach -14 8
         
16.   Neckarbischofsheim II -30 3

der plan

BIS ZUR HERBSTMEISTERSCHAFT ?