TSV-Spiele unter der Lupe

der himmel leuchtet rot-weiss !

Sinsheim II – Neckarbischofsheim II  0 : 3

Was für eine grandiose Vorstellung des Spitzenreiters der „B 2“ beim Tabellenzweiten Sinsheim ! Viele Experten schätzten dieses Top-Spiel als „Fifty-Fifty mit der besseren Tagesform“ ein, wurden aber recht schnell des Besseren belehrt. Von Anpfiff weg stimmte bei Zeller & Co. einfach alles, die Körpersprache, das genaue Passspiel was auf dem schnellen Kunstrasen eminent wichtig ist und riesiges Selbstvertrauen. Obwohl Goalgetter Nico Mayer bereits nach 8 Minuten wegen Knieproblemen frühzeitig das Feld verlassen musste, zog die TSV-Zweite ihr Spiel gnadenlos bis zur 90. Minute durch. Die rot-weißen waren ihrem bis dahin härtesten Widersacher spielerisch total überlegen, der SVS versuchte sein Glück ausschließlich mit langen Bällen auf 33-Tore-Mann Sabra. Die TSV-Hintermannschaft stellte sich schnell auf dieses „System“ ein, keine einzige, wirklich nennenswerte Chance die vielleicht zu einem Tor hätte führen können sprang dabei heraus. Doch, eine Szene muss man erwähnen, als bei einem Luftkampf in Strafraumnähe von einem TSV-Spieler offensichtlich die „Hand Gottes“ im Spiel gewesen sein soll. Schiri Genc aus Kürnbach stand gut und ließ weiter spielen, wie auch in der 39. Minute, als Marcel Schaardt im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Dass die Pfeife hier stumm blieb kann nur eine Konzessionsentscheidung gewesen sein, einen klareren Elfer gibt es eigentlich nicht. Nach dem Spiel kann man es zwar leicht sagen, aber entscheidend für den weiteren Spielverlauf war der nicht gegebene Elfer für Sinsheim sicher nicht. Der TSV führte nach 50 Minuten mit 2:0 nach Alu-Treffern (M. Schaardt), der SVS mit 2:0 nach gelben Karten (Schroth, Saidiy). Die längst überfällige Führung fiel in der 51. Minute durch Hugo Ferreira, sein 6. Saisontreffer. Immer noch war bei den Gastgebern kein Aufbäumen erkennbar, lediglich der schon gelb vorbelastende Saidiy übertrieb es ein wenig mit seinem Körpereinsatz was seine Auswechslung zur Folge hatte. Sinsheim konnte auch die letzte Viertelstunde weiterhin nur reagieren, das Spiel nach vorne fand so gut wie gar nicht mehr statt. Die logische Konsequenz daraus waren die Treffer zwei und drei durch Marcel Schaardt (73.) und nochmals Hugo Ferreira (86.). Unterm Strich eine (Meister)-Leistung, die eines Tabellenführers absolut würdig war. Der Vorsprung ist durch diesen Sieg jetzt auf 11 Punkte angewachsen, bei 6 ausstehenden Partien sind noch 18 Punkte zu vergeben. Ob sich der Traum erfüllt, die erhoffte Meisterschaft schon im Heimderby gegen Obergimpern (13.05.) zu feiern, könnten die nächsten  beiden Spiele gegen Kürnbach II und Treschklingen II entscheiden.    

ergebnis paradox

Neckarbischofsheim II - Bad Rappenau II  2 : 3

 

Ergebnis paradox am Oster-Montag ! Dass die „Zweite“ des VfB Bad Rappenau nach 90 Minuten dem bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer so ein „faules Ei“ ins Nest legt, war nicht abzusehen. Trotz 0:1 Rückstand in der 9. Minute (R. Beer) war der TSV dem Gegner in allen Belangen überlegen. Diemer, Mayer, Reichenbach & Co. erwiesen sich im Laufe der Partie als Meister im Auslassen von Torchancen, die im Minutentakt vorhanden waren. Der 1:1 Ausgleich (Nico Mayer, 17. Min.) war nur die logische Folge dieser Überlegenheit. Trotz allem gingen die Gäste abermals in Führung, als sich die TSV-Abwehr bei einem Kopfball von Wally (38. Min.) im kollektiven Tiefschlaf befand. Anstatt 4:1 oder 5:1 hieß es zur Halbzeit 1:2 – verrückte Fußball-Welt ! In Halbzeit zwei drückten die Gastgeber vehement auf den Ausgleich der auch fallen sollte. In der 61. Minute netzte Bastian Diemer endlich die Kugel ein – sein 14. Saisontreffer. Wer nun dachte, das Spiel nimmt seinen „normalen“ Verlauf, sah sich getäuscht. Mit einem - auch für den Torschützen überraschenden - Sonntagsschuss am Montag beendete Majic die unglaubliche Serie von 14 Siegen und einem Unentschieden. Zwar führt der TSV II gegenüber seinem härtesten Konkurrenten Sinsheim II noch immer mit 5 Punkten Vorsprung und hat auch noch ein Nachholspiel im Köcher (Eschelbach II), aber zu sehr sollte man sich auf den Lorbeeren nicht ausruhen. Die Konkurrenz schläft nicht und schart mit den Hufen, wie die Sinsheimer, die mal schnell aus einem 1:3 Rückstand gegen Epfenbach II innerhalb von 18 Minuten das Spiel drehen (Endstand 4:3). Und das noch ohne Goalgetter Sabra, der eine Rot-Sperre absitzt !

eine nullnummer der besseren sorte !

Epfenbach - Neckarbischofsheim 0 : 0

 

Es war jedem klar, dass 4 Monate Zwangs-Fußballpause nicht einfach weg zu wischen sind. Testspiele, wenn sie überhaupt stattfanden, Straßenläufe oder Soccer-Halle geben nie Klarheit, wo man mit seinem Team steht. So wie auf jedem Sportplatz im Kreis waren auch die Zuschauer in Epfenbach gespannt, wie die beiden Lokalpatrioten aus den Startlöchern kommen. Die Gastgeber, die von Anfang an sehr tief standen versuchten mit langen hohen Bällen Kapital daraus zu schlagen. Der TSV hingegen ließ geschickt den Ball laufen, konnte aber nach vorne wenig Impulse setzen. Eine gute Führungschance durch Marcel Schaardt, der in der 38. Minute an VfB-Keeper Bing scheiterte und keine nennenswerte Chance des VfB – das war das „Lokalderby-Feuerwerk“ in Halbzeit Eins ! Gleich nach Wiederanpfiff merkte man der Mahrt-Elf an, dass sie sich nicht mit einer Punkteteilung zufrieden geben will. Doch weder Monteiro (48.), Schaardt (51., 84.) oder Haffelder (51.) brachten das Runde nicht im Eckigen unter. Die Gastgeber verhielten sich zwischen der 46. und 75. Minute wie das „Kaninchen vor der Schlange“ und wollten nichts riskieren. In der 81. Minute wäre der Matchplan - wenn es einer war – fast zu 100 % aufgegangen. Der TSV hat es hier seinem Keeper Dennis Weis zu verdanken, dass er nach zwei Glanzparaden seine Farben im Spiel hielt. Verdient wär`s sicher nicht gewesen, aber Fußball kann ja auch manchmal grausam sein. Nach 93 Minuten beendete Schiri Stürmer aus Neuthard das Derby und beide Parteien waren letztendlich mit der Punkteteilung rundum zufrieden.

kleiner fleck auf weisser weste !

Epfenbach II - Neckarbischofsheim II 1 : 1

 

Die VfB-Zweite brachte dem souveränen Tabellenführer nicht nur die ersten Punktverluste bei sondern hatte Zeller & Co. Am Rande einer Niederlage. Der TSV war zwar zeit wie es so schön heißt „optisch überlegen“, die besseren Einschussmöglichkeiten hatte aber eindeutig Epfenbach Zwo. Der Klassenprimus hatte es nur den schwachen Nerven der VfB`ler und „Itzig“ im TSV-Kasten zu verdanken, dass er nicht schon zur Halbzeit mit ein oder gar zwei Toren in Rückstand lag. Die Mahrt-2-Elf kam recht gut aus der Kabine, spielte 20 Minuten lang fast aus einem Guss und kassierte paradoxerweise doch den ersten Treffer. Nach einem feinem Spielzug über die linke Seite brauchte Tobias Körner nach Zuspiel von Rieser nur noch den Schlappen hinhalten (65.). Nico Mayer war dafür verantwortlich, dass der TSV am Ende doch nicht mit leeren Händen da stand. Nach 15-monatiger Leidens- und Verletzungszeit stand der Goalgetter in der 83. Minute goldrichtig und schob die Kugel überlegt an VfB-Keeper Simsek ein. Mit ein wenig Glück hätte Marc-André Herbold nach zwei Großchancen sogar zum Matchwinner werden können, ein Sieg wäre aber eindeutig des Guten zu viel gewesen.  

spiel 13 brachte das unglück !

TSV Neckarbischofsheim - TSV Steinsfurt 0 : 2

 

Das 13. Kreisligaspiel brachte dem TSV Neckarbischofsheim kein Glück – in allen Belangen ! „Das war für uns heute ein gebrauchter Tag, wir hätten wahrscheinlich noch stundenlang spielen können, und auch dann keinen Treffer erzielt“, so der enttäuschte TSV-Coach nach Spielende. Die Gastgeber kamen von Anfang an nicht ins Spiel und konnten froh sein, dass sie nicht schon nach 120 Sekunden in Rückstand geriet. André „Itzig“ Paulmann in glänzender Vertretung der etatmäßigen aber verletzten Nr. 1 Dennis Weis  konnte bei einem Schuss von Teichmann gerade noch die Fäuste hoch reißen.  Die Gäste bestimmten ganz klar die Partie, gaben den Ton an - mit Ball aber auch Mundwerk. Nervend war hier vor allem die ständige Forderung nach gelben Karten, von der Bank vor allem von Gästetrainer Hentschke wurde verbal unnötig viel Hektik ins Spiel gebracht. Davon ließ sich leider auch ein Topspieler wie B.-R. Prommer anstecken. Schade eigentlich ! Ohne jetzt irgendwelche Ausreden suchen zu wollen, gab es für den heimischen TSV zwei Schlüsselszenen. Zum Einen zerrte sich nach nur 13 Minuten Mittelfeldmann Monteiro, und Goalgetter Marcel Schaardt, der sowieso schon angeschlagen ins Spiel ging, musste kurz vor der Halbzeit sichtlich geknickt das Feld verlassen.  Dazwischen lagen die beiden Siegtreffer durch Jan Kührt (21.) und Ruben Braun (42.), jeweils durch zu kurze Abwehrversuche im „Bischesser“ Strafraum. Nachdem Schiri Saling (Höpfingen) bereits zum Pausentee bat gab es an der Seitenlinie noch einige Scharmützel mit Saraba Sarr und Pommer in den Hauptrollen. Die Gäste forderten nach dieser Aktion vehement „Rot“, für die andere Seite war dies eher eine Lappalie. Der Berichterstatter hält sich hier diplomatisch heraus, aus gefühlten 100 m Sichtweite ist sicher keine objektive Meinung möglich, man möge ihm das verzeihen . . . Die zweite Halbzeit ist schnell in Kürze aber mit Würze erzählt: Prommer stellte seinen Gang auf Sparmodus, noch ein bisschen Theatralik von Schroth als „sterbender Schwan“, 2 x Gelb für den roten TSV (Sarr, Dolch), 3 x für den blauen (Schroth, Aydin, Avci) – das war`s dann auch schon. Der Aufsteiger bringt damit dem TSV in seinem letzten, diesjährigen Heimspiel die erste Heimniederlage bei und überlässt den Gastgebern die Feierlaune lediglich der „B 2“, die souveräner Herbstmeister wurde !

VERDIENTER DERBY-SIEGER !

TSV Obergimpern - TSV Neckarbischofsheim   0 : 2

 

In einem der wohl schwächsten Derby´s der letzten Jahre behielt „Bischesse“ gegen „Gimpern“ unterm Strich hochverdient die Oberhand. Man muss es leider so deutlich sagen, dass beim TSV Obergimpern an gestandenen Kreisligaspielern - mit Ausnahme der Lakos-Brüder und Daniel Müller - nicht mehr viel nachkommt. Lediglich das kulinarische Angebot im Clubhaus - vor allem die „Brotwäschd“ - waren Spitze ! Vor Spielbeginn gedachten beide Teams in einer Schweigeminute dem allseits beliebten und geschätzten Schiedsrichter Thorsten Kress, der durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. Zum Spiel: es dauerte keine 5 Minuten, als Haffelder eine flache, scharf geschossene Hereingabe von Schaardt nur um Haaresbreite verpasste. Die „Bischesser“ drückten von Anfang an dem Spiel ihren Stempel auf, das eingeschaltete Flutlicht sollte zudem für besseren Durchblick sorgen. Die Gastgeber standen sehr tief in der Abwehr und spielten das, was ihre derzeitige Personalsituation zuließ. In der 12. Minute tankte sich Marcel Schaardt im Mittelfeld durch, doch mehr als ein Pressschlag mit Keeper Gabel sprang nicht dabei heraus. Die Mahrt-Elf kontrollierte zwar Mann und Gegner, aber irgendwie fehlte das Feuer und der letzte Wille im Abschluss. Nach knapp einer halben Stunde meldeten sich auch mal die Gastgeber in Person von Christopher Lakos zu Wort. Sein Schuss konnte von Weis gerade noch pariert werden (27.). Auch ein Freistoß  von Daniel Müller (44.) aus gut und gerne 35 m war nicht von schlechten Eltern, wieder war Weis zur Stelle. Sollte der TSV Neckarbischofsheim etwa wieder „in Schönheit sterben wollen“ wie kürzlich in Waldangelloch ? Das Halbzeitfazit fällt jedenfalls ernüchternd aus, Obergimpern konnte nicht mehr aus sich heraus holen, der TSV wollte offenbar nicht. In der zweiten Halbzeit sollte Sarr (für Specker) neue Impulse nach vorne setzen, was auch im Nachhinein gelang. Buster sprang in der 49. Minute nach einer zu kurzen Abwehr vor die Füße, doch sein Ball landete weit über dem Tor auf dem nahe gelegenen Festplatz. Besser war danach die Chance für Monteiro, der mit seinem Flachschuss Keeper Gabel zu einer Glanzparade per Fuß zwang (53.). Aus dem Getümmel heraus dann endlich die längst überfällige Führung für den TSV Neckarbischofsheim. Nach Zuspiel von Seidelmann hielt Tobias Lorenz den Fuß hin und bugsierte den Ball über die Linie. Nur 3 Minuten später hätte Lorenz noch einen drauf setzen können, doch sein Abschluss war etwas zu schwach (60.). Ab der 66. Minute war C. Lakos nach einem Zweikampf sichtlich angeschlagen, was dem TSV natürlich in die Karten spielte. Zwar versuchte es Müller noch einmal mit einem fulminanten Weitschuss (69.),  das war`s aber dann auch. Nach dem schönsten Spielzug der gesamten Partie über Sarr durfte Spielführer Jonas Haffelder den Sack endgültig zu machen (79.). Oder doch nicht ? Hätte Lakos in der 84. Minute in Weis nicht seinen Meister gefunden, wer weiß was der Fußball dann noch für Geschichten geschrieben hätte ?! Auf der anderen Seite war es vom zuvor eingewechselten Diemer fast eine Kunst, den Ball noch am Tor vorbei zu schießen (90.). Alles in allem geht „Bischesse“ als verdienter Derby-Sieger aus der „Krebsbach-Arena“.

"Bischesse bietet primus paroli"!

Neckarbischofsheim - Kürnbach 1 : 1

 

Es gab in „Bischesse“ gleich drei gute Nachrichten an diesem Nachmittag. Die erste war, dass beide Teams „B2“ wie Kreisliga trotz stundenlanger Regenfälle ihre Spiele auf einem Top-Platz bestreiten konnten.  Die zweite, dass die TSV-Reserve auch ihr 11. Pflichtspiel mit einem „Dreier“ abschloss, obwohl die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste eigentlich einen Punkt verdient hätten. Und die dritte gute Nachricht, dass die „Erste“ den Klassenprimus und „Punktemeister“ (9 Spiele, 9 Siege) am Rande einer Niederlage hatte und wenigstens mit einem Remis die ersten Punktverluste beibrachte. Das macht die Liga wieder äußerst spannend, Helmstadt lässt grüßen. Die nächtliche Zeitumstellung merkte man den Akteuren nicht an, im Gegenteil, beide Teams waren von Anfang an hellwach und spielten „Powerfußball“ nach vorne. TSV-Spielertrainer Oliver Mahrt dirigierte dabei seine Mannen in gewohnt ruhiger, souveräner Weise. Sein Gegenüber Daniel Kreuzer nahm auf der Ersatzbank Platz. In der ersten Viertelstunde wurden zuerst einmal die Grenzen körperbetont abgesteckt, man hatte Respekt voneinander und keiner wollte ins offene Messer rennen. Eine Halbchance durch Pascal Monteiro (14.) und zwei, drei Kürnbacher Schüsse aus der Distanz – mehr war in der ersten halben Stunde nicht. Spätestens nach Monteiros Führungstreffer (35.) in neuen, blauen Tretern kam noch mehr Fahrt auf, das wollte der Spitzenreiter dann doch nicht auf sich sitzen lassen. Und wenn es aus dem Spiel heraus schon nicht klappt, dann muss halt eine Standartsituation dafür her halten. Nach einer etwas unnötigen Freistoßentscheidung vor dem Strafraum zirkelte Zengerle den Ball an Rot-Schwarz-Weis Dennis vorbei (42.).  In der zweiten Halbzeit kam wieder etwas mehr Wind auf was für die Gastgeber sicher kein Nachteil war. Einige Abschläge von Kürnbachs Keeper Fesenbeck standen entweder in der Luft oder landeten im Seitenaus. Die vielleicht alles entscheidende Szene ereignete sich in der 75. Minute. Goalgetter Marcel Schaardt tankte sich über die linke Seite fast bis zur Linie durch und bediente mit einem Querpass Saraba Sarr der nur noch einschieben musste. Da die Fahne des Assistenten unten blieb . . . Tor für den heimischen TSV ! Pustekuchen, denn Schiri Wolf (Lobbach) überstimmte seinen Kollegen und entschied sich für „Abseits“. Das Schöne an diesem wirklichen Top-Spiel war, dass sich keiner der 22 Akteure mit diesem Unentschieden zufrieden gab. Und hätten Monteiro (83.) und Sarr (84.) etwas Glück oder einen weniger gut aufgelegten Keeper vor sich gehabt, dann hätte man über die Abseitssituation in der 75. Minute nach Spielende wahrscheinlich kein Wort mehr verloren. Wenn es ganz dumm läuft, gewinnt der TSV Kürnbach das Spiel sogar noch. Nachdem Paulmann seinen Trainer mit einem gefährlichen Rückpass regelrecht ins „Feuer“ schickte, hatte Genc mit seinem Freistoß von der Strafraumgrenze aus die Riesenmöglichkeit zum Siegtreffer (90.). Ein zweites Mal ließ sich Dennis Weis im „Bischesser Kasten“ nicht überrumpeln, ein Gästesieg wäre auch des Guten zu viel gewesen.

Angelloch bleibt der angstgegner !

TSV Waldangelloch - TSV Neckarbischofsheim 2 : 1

Selber schuld, rot-weißer TSV ! Bei nasskaltem, regnerischen Bäh-Wetter rutschte die Mahrt-Elf unnötig aus und fiel sprichwörtlich in das Angel-Loch. Geschick, etwas Glück aber vor allem das Unvermögen der Kicker von „Bischesse“ ermöglichte den Gastgebern diesen für sie so wichtigen „Dreier“.  In der 7. Minute waren gleich beide Keeper gefordert, zuerst lenkte der wiedergenesene Weis einen Weitschuss gerade noch so übers Gästetor, im Gegenzug konnte sich Benz bei einem abgefälschten Schuss von Tim Dolch mit einem tollen Reflex auszeichnen. Nach knapp einer Viertelstunde gingen die Gastgeber etwas überraschend in Führung. Nach einem Freistoß ging ein hoher Ball im Strafraum an Feind und Freund vorbei – dachten viele jedenfalls. Am langen Pfosten lauerte nämlich Attner, der aus kurzer Distanz die Kugel irgendwie ins Tor bugsieren konnte (13.) Bei anhaltendem Nieselregen war schnell klar, dass an diesem Nachmittag Fußball nicht zelebriert sondern „gearbeitet“ werden muss. Die Angellocher machten aus der für sie momentan schwierigen Situation das Beste daraus und spielten einfach und effektiv. Der TSV Neckarbischofsheim spielte mehr fürs Auge und es hatte den Anschein, als wolle er  den Ball ins Tor tragen. Die Quittung dafür bekam er in der 33. Minute, als Niklas Müller wieder nach einem weiten, hohen Ball zum Flugkopfball ansetzte und den Ball ins untere Eck versank. Nach diesem herben Rückschlag hätte Rouven Paulmann den eminent wichtigen Anschlusstreffer nicht machen können sondern müssen, doch sein sicher geglaubtes Tor wurde noch irgendwie von der Linie gekratzt. Schiri Markus Frei (Möckmühl) war dann so frei, und pfiff zum Pausentee. Diese erste Halbzeit war für Haffelder & Co. definitiv ein schlechter Film mit einem noch schlechteren Drehbuch. Trotz dieser eigentlich beruhigten Führung machte sich bei den Gastgebern die Angst breit, da sie auch am letzten Sonntag in Obergimpern schon mit 3:0 in Front lagen und am Ende recht glücklich mit 3:2 die Oberhand behielten. Diese Bedenken waren auch nicht von der Hand zu weisen, denn nach einer Stunde wurde das Ergebnis nur noch verwaltet und gehofft, dass irgendein ein guter Konter noch einmal sitzt der den TSV vollends auf die Verliererstraße bringt. Die Gäste aus Neckarbischofsheim nahmen selbst die besten Geschenke nicht an, oft kristallisiert sich ja beim Fußball ein Spieler als „Chancentod“ heraus, in der letzten halben Stunde stritten sich bei den Gästen gleich mehrere Spieler um diesen Titel. Typisch, dass der 1:2 Anschlusstreffer (79.) nicht aus dem Spiel heraus sondern durch einen Handelfmeter fiel. Dennis Laber ließ mit seinem 7. Saisontor Keeper Benz keine Chance. Und wie es sich für ein schlechtes Drehbuch gehört, geht der Ball in der Nachspielzeit nach einer Ecke von Schaardt erst an die Latte und der Nachschuss denkbar knapp am Pfosten vorbei. Wahrlich ein gebrauchter Tag . . . und am Sonntag kommen die Musterschüler aus Kürnbach, die so ganz nebenbei dem Landesligaabsteiger aus Obergimpern 8 Schwarzriesling eingeschenkt haben !  

ohne wenn und aber ...laber !

TSV Neckarbischofsheim - Tsp. Eppingen 6 : 0

 

Die Überschrift sagt alles aus, denn durch einen lupenreinen Hattrick innerhalb von 12 Minuten „erledigte“ der Helmhöfer Dennis Laber das Schlusslicht fast im Alleingang. In der ersten Viertelstunde entwickelte sich ein Sommerkick im Oktober, keins der beiden Teams brachte etwas zustande was erwähnenswert war. Türkspor in Black war nach bis dato 38 Gegentreffern zuerst auf Torsicherung aus, nach vorne ging so gut wie gar nichts. Das Chancenplus lag eindeutig bei den Gastgebern, doch weder Laber (15.), Schulz (17.), Haffelder (23.) oder Schaardt (28.) brachten die Kugel im Netz unter. Sollte es an diesem herrlichen Fußballnachmittag wieder ein Geduldsspiel für die Mahrt-Elf werden ? Nein, denn Dennis Laber „erledigte“ das Schlusslicht aus Eppingen innerhalb von 12 Minuten mit 3 Treffern fast alleine ! Nach einer Musterflanke von Marc-André Herbold, der in der „Ersten“ von Anfang an seine Chance bekam, nahm Laber all` seinen Mut zusammen und zog direkt und unhaltbar ab (32.). Der Treffer war sehenswert, und wer ihn verpasst hat wurde mit dem zweiten Treffer entschädigt, der nach dem gleichen Strickmuster zustande kam (40.). In diesem Fall konnte sich Marcel Schaardt als Vorlagengeber beglückwünschen lassen. Kurz vor der Halbzeit konnte sich Türkspor Keeper Sahan gegen Haffelder nur noch mit einem Foul helfen. Den fälligen Elfer (44.) musste natürlich Dennis Laber schießen und verwandeln – der lupenreine Hattrick war perfekt !  Die schwächste Offensive der Kreisliga (7 Treffer) lag nach 45 Minuten gegen die beste Defensive (3 Gegentreffer) mit 0:3 aussichtslos hinten. Deshalb stellte sich für die meisten Zuschauer nur noch die Frage, mit welcher Packung im Gepäck Türkspor Eppingen die Heimreise antritt. Zumal nach knapp einer Stunde die Kräfte merklich nachließen und mindestens ein Klassenunterschied zu erkennen war. Ab der 70. Minute drehten die Gastgeber noch einmal so richtig auf, der eingewechselte Monteiro hatte bei seinem Pfostenschuss (71.) aber genauso Pech wie im Anschluss Tim Dolch, der bei seinem Volleyschuss eigentlich alles richtig machte. Keeper Sahan parierte Dolch`s Schuss bockstark und holte den Ball mit vereinten Kräften noch aus dem Winkel (72.). Nachdem Pascal Monteiro in der 75. Minute nach einer flachen Hereingabe von Laber noch einen Schritt zu kurz kam war er nur zwei Minuten später endlich dran, und erzielte mit dem 4:0 seinen lang ersehnten ersten Saisontreffer. Somit wäre das Thema „Chancentod“ auch ad acta gelegt . . . Die Gäste waren nun völlig von der Rolle und machten dem TSV das Tore schießen sehr leicht. Nur 60 Sekunden nach Monteiros Treffer durfte Spielführer Jonas Haffelder auch mal ran, aus kurzer Distanz ließ er Sahan Null Chance. Nach einer Ecke von Ferdi Köhrem (81.) wurde nach „Leo“ gerufen der aber gerade verschollen war. Glück für die Gastgeber, dass Ball nur an den Pfosten klatschte. In der 83. Minute zwang Fabian Zeth den Türkspor Schlussmann zu einer Parade, die eine Verletzung nach sich zog und die Gäste zum Wechsel zwangen. Die erste Ballberührung hatte Ersatzkeeper Halil, nachdem er den Ball aus dem Netz holen musste. Tim Dolch war es vorbehalten mit einem satten Schuss in den Winkel den Strich unter eine einseitige Partie zu machen (85.). Mit dem halben Dutzend war Tsp. Eppingen am Ende noch gut bedient, Gott sei Dank gibt es nicht jede Woche Schiedsrichter, die 10 Minuten nachspielen lassen. Apropo Schiri, Herr Welker aus Mannheim machte mit seinen beiden Assistenten einen souveränen und unaufgeregten Job und lag bei seinen Entscheidungen immer richtig.  

ein geschenk von "gott in gelb" !

SV Reihen - TSV Neckarbischofsheim 2 : 1

 

Irgendwann musste der Tag kommen, an dem der TSV Neckarbischofsheim als Verlierer den Platz verlassen muss. Dass dies nun ausgerechnet beim krisengeschüttelten SV Reihen geschah, hat mehrere Gründe. Zum Einen verstand es die Mahrt-Elf vor allem in der ersten Halbzeit nicht,  ihre teils hochkarätigen Chancen in Tore umzumünzen. Die Gastgeber standen von Anfang an sehr tief und beschränkten sich ausschließlich um Torverhinderung was mit Ach und Krach auch gelang.  Gefühlt tauchten sie in den ersten 45 Minuten drei Mal vor dem TSV-Tor auf. Aber das reichte schon zur glücklichen Führung durch Karolus (26.), der SV macht aus zwei Chancen ein Tor, der TSV aus vier Chancen keins – Punkt. In der zweiten Halbzeit drückte „Bischesse“ vehement auf den Ausgleich, musste bei Kontern aber höllisch aufpassen, vor allem auf Karolus. Je länger die Partie dauerte desto mehr rückte Schiri Fährmann aus Gundelsheim inklusive seinem blonden Seiten-Assistenten in den Vordergrund. Ob die beiden Herren in Gelb mit ihren verbalen Sprüchen Richtung Zuschauer und Spieler ihrer Schiri-Zunft einen Gefallen getan haben, sei dahin gestellt. Erfreulich war bei diesen negativen Randerscheinungen der längst überfällige Ausgleich durch Dennis Laber (81.), der nur wenige Minuten zuvor eingewechselt wurde. Der TSV wollte nun mit aller Macht den zweiten Treffer erzwingen, fand aber in Ex-TSV`ler und Neu-SV-Keeper Allgeier seinen Meister oder setzte den Ball am Tor vorbei.  Während Allgeier damit beschäftigt war, das runde Spielgerät hinter seinem Kasten zu holen nutzte TSV-Coach Mahrt die Gelegenheit zum Spielerwechsel. Saraba Sarr trabte ausgepumpt Richtung Gästekabine was Schiri Fährmann als „Unsportlichkeit“ ahndete. Da Sarr schon „gelb“ hatte bekam er beim Vorbeilaufen noch die Ampelkarte unter die Nase gehalten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wussten die TSV-Anhänger, dass bei Herrn Unfairmann plus Gefolge was schief läuft und das noch irgendetwas passiert. Durch eine Verletzungsunterbrechung eines Reihener Spielers Mitte der zweiten Halbzeit packte der Schiri in der 90. Minute satte 8 (!) Minuten Nachspielzeit drauf !! Auch das war völlig überzogen, am Ende wurden sogar 10 Minuten daraus. Und wie wenn der „Unparteiische“ nur darauf gewartet hätte ertönte in der 100. Minute nach einer hohen Flanke plötzlich ein Pfiff – Elfmeter ! UND gelb-rot für Paulmann ! Karolus ließ sich dieses Sonntagsgeschenk natürlich nicht entgehen, der Ball zappelte kaum im Netz pfiff der Schiri gleich ab und flüchtete mit seinen beiden Helfern in die sichere Kabine. Es ist der Redaktion nicht bekannt, ob er nach dem Duschen noch in den Spiegel schauen konnte. 10 gelbe und 2 Ampelkarten geben eigentlich keinen Anlass dazu.   

schmeichelhafter punktgewinn !

TSV Neckarbischofsheim - FC Zuzenhausen II 0 : 0

 

Diesen einen Punkt nimmt TSV-Coach Oliver Mahrt gegen seinen alten Club am Ende gerne mit, denn rein objektiv hat sein Team an diesem Tag gar keinen verdient. Die Gastgeber präsentierten sich in diesem Heimspiel in ungewohnten schwarzen Jerseys, von „La bestia negra“ à la FC Bayern sah man aber herzlich wenig. Wenn jemand bissig war, dann der FC Zuzenhausen II, der die erste Hälfte ganz klar dominierte. Die gute Nachricht für die Gastgeber war nach 45 + 3 Minuten, dass weder Sidney Fellhauer (14.; 36.) noch Thomas Mleczko (27.) in aussichtsreichen Positionen den Kasten trafen. Entweder hatte Ex-FC und Neu-TSV-Keeper Dennis Weis seine Finger bzw. Füße im Spiel, oder rettete letztendlich der Pfosten den TSV vor einem Rückstand. Da der agile Fellhauer nach einem Pressschlag mit Schulz in der Kabine blieb, machte sich auf Seiten der Gastgeber etwas Hoffnung auf eine bessere Halbzeit breit. Den Gefallen tat die FC-Zweite aber nicht, im Gegenteil, sie machte da weiter wo sie aufgehört hatte. In der 52. Minute klatschte ein Weitschuss von Marcel Groß wieder nur am Aluminium, da der TSV ab diesem Zeitpunkt sich nur noch mit Abwehrarbeit beschäftigte und nach vorne kaum noch Akzente setzen konnte, wurde einem Angst und Bange – schließlich war ja noch über eine halbe Stunde zu spielen oder besser gesagt zu überstehen. Je länger das Spiel dauerte  desto mehr waren die Gäste vor dem Tor mit ihrem Latein am Ende. Mit etwas - nein - viel Glück hätte Marvin Schulz (88.) oder Max Seidelmann (90 + 2) fast das „goldene Tor“ erzielt ! Das wäre am Ende aber wirklich des Guten zu viel gewesen. Die einzige, positive Erkenntnis war nach Schlusspfiff von Schiri Bischof (TBB), dass zum wiederholten Male beim TSV die „Null“ steht und die Abwehr in 7 Spielen nur einem Gegentreffer (!) zuließ. Umgekehrt sind nur 9 geschossene Tore wahrlich nicht der Brüller, daran muss und wird Coach Mahrt sicher intensiv arbeiten um Abhilfe zu schaffen.

Der tsv bleibt an kerwe unschlagbar !

TSV Neckarbischofsheim - TSV Helmstadt 2 : 0

 

Das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsderby zwischen „Bischesse“ und „Helmschd“ war sicher nicht sehr hochklassig, dennoch lebte es von der Spannung, denn 62 Minuten stand es noch torlos 0:0. Gleich zu Beginn versuchte der gastgebende TSV, mit vielen Kurzpässen und Ballkontakten Sicherheit in sein Spiel zu bekommen. In der 9. Minute gab es kurz einen kleinen Aufreger, als Marcel Schaardt weit ab vom Geschehen von Richter einen Schlag ab bekam, der aber ohne Folgen blieb. Die Mahrt-Elf war offensiv deutlich präsenter als die Gäste, die erst einmal kompakt stehen wollten. Die erste gute Chance hatte Jonas Haffelder nach einer scharfen Flanke von Schaardt, mit einer anderen Schuhgröße hätte er vielleicht den Ball noch berührt. Auf Helmstadter Seite spielte sich der wiedergenesene Prigl in den Vordergrund, nur er tauchte zwei Mal gefährlich vor dem Tor auf. In der ersten Szene versuchte er es mit einem Schuss aus 25 m (23. Min.), in der zweiten übersah er in aussichtsreicher Position seinen Nebenmann (30.). Auch der „rote TSV“ war nicht untätig, Marcel Schaardt machte es Prigl mit einem Weitschuss übers Tor nach (25.), bei einem Konter über Pascal Monteiro hätte mehr daraus werden können (33.). Und der versuchte Heber von Haffelder über den Keeper fällt unter die Kategorie „allzulässig“ (35.). DIE Top-Chance der ersten Halbzeit hatte Goalgetter Marcel Schaardt, nachdem er von R. Paulmann klasse frei gespielt wurde (40.). Normalerweise macht er solcher Dinger blind rein, hier hatte er mit seinen alten Kumpels aber ein Einsehen. Die Halbzeitansprache der Gäste muss anscheinend nicht lange gedauert haben, sie waren schon minutenlang wieder auf dem Platz bevor sich Schiri-Gespann samt Gastgeber dazu gesellten. Das Derby plätscherte auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten mehr oder weniger so vor sich hin, es fehlte halt ein Tor. Ein Gästeabwehrspieler hatte dann ein Einsehen, nach einer Flanke ging dieser im Strafraum völlig unmotiviert gegen Haffelder in den Zweikampf. Bei der Elfmeterentscheidung durch Schiri Gerstlauer (Mosbach) bedarf es keinem Videobeweis, so klar war die Sache. Dennis Laber ließ sich diese Chance vom Punkt nicht nehmen und verwandelte sicher zum 1:0 (62.). Fast hätten die Gastgeber durch einen Fehlpass in der Hintermannschaft dem TSV Helmstadt den Ausgleich geschenkt, aber Zibuschka scheiterte an Dennis Weis, der per Fußabwehr klären konnte (68.). Nachdem Schilling den quirligen Schaardt 70 Minuten lang bekämpfte, übertrieb er es mit einem Foul an der Strafraumgrenze. Er bekam „gelb“ und seine Farben nach dem Freistoß von Rouven Paulmann die Quittung. Keeper Geiger konnte den scharfen Schuss nicht fest halten und Jonas Haffelder staubte ab zum 2:0 (72.). Der Kerwesack war jetzt zu, und hätte Marvin Schulz mit seinem Kopfball in Thomas Geiger nach einer Glanzparade nicht seinen Meister gefunden, wäre die ganze Geschichte noch deutlicher ausgefallen. Ein 3:0 wäre vielleicht auch des Guten zu viel gewesen. Die Gäste bemühten sich noch um Ergebniskosmetik, die Gastgeber machten noch von ihrem Auswechselkontingent Gebrauch, mehr war in den letzten Minuten nicht mehr. Der traditionelle Kerwe-Sieg war unter Dach und Fach, 6 Derbypunkte stehen auf der Habenseite, da auch die TSV-Zweite das vermeintliche Spitzenspiel der „B 2“ gegen den TSV Helmstadt II mit 5:1 für sich entscheiden konnte. Da kann man nicht jammern und wenn doch, dann auf ganz, ganz hohem Niveau !

THE SAME PROCEDURE AS EVERY YEAR !

SV Treschklingen - TSV Neckarbischofsheim 1 : 2

Die Insider wissen was damit gemeint ist, denn auch dieses Aufeinandertreffen zwischen beiden Vereinen war wie schon in den Jahren zuvor kein „normales“ Fußballspiel. Eine gewisse Vorahnung und Befürchtung, dass etwas aus dem Ruder laufen könnte, hatte man von Seiten des TSV schon im Laufe der Vorwoche. Leider hat sich diese Befürchtung zum wiederholten  Male bewahrheitet. Es entwickelte sich von Anfang an ein schnelles und kampfbetontes Spiel. Die Treschklinger sprachen nach Spielende von „rustikal“, ein eher grenzwertiger Begriff. Den feinen Unterschied machte wieder einmal Marcel Schaardt aus, der auch Matchwinner des Spiels war. Zuerst düpierte er den SV-Keeper mit einem Heber in den Winkel (22.), und in der 38. Minute war er auf und davon und zog knallhart ins untere Eck ab. Seine Saisontore 3 und 4 nach 4 Spieltagen ! Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Schaardt zur Zeit „Lebensversicherung“ und Schrecken aller Gegner ist. In den letzten 7 Minuten vor der Halbzeit drehten bei einigen SV-Akteuren völlig die Sicherungen durch. So auch bei Steven Franquere, der sich nach einem Zweikampf eine Tätlichkeit am Gegenspieler leistete und vollkommen zu Recht den roten Karton sah (44.). Auch ein Ali Susan hielt sich vor allem verbal in keiner Weise zurück und musste froh sein dass der Schiri über manche Beleidigung hinweg sah. Mit James Bond-Musik liefen beide Teams zur zweiten Halbzeit wieder auf. In den ersten 45 Minuten hieß es nicht, mein Name ist Bond – James Bond sondern Schaardt – Marcel Schaardt. Sinnvoll war die Auswechslung von Ali Susan (48.), es wäre mehr als fraglich gewesen, ob er die gesamten 90 Minuten tatsächlich auf dem Platz verbringt. Etwas überraschend dann der 1:2 Anschlusstreffer durch Kamer (52.), der nur wenige Minuten zuvor eben für Susan eingewechselt wurde. Der Treffer tat dem Spiel dann gar nicht gut, die Gastgeber versuchten jetzt gelinde gesagt mit allen Mitteln die drohende Niederlage zu vermeiden. Alle Mittel waren Zweikämpfe über das normale Maß hinaus und Tätlichkeiten wie von Pascal Martin, die Schiri Hoffmann aus Mannheim zwar sehen konnte aber anscheinend nicht wollte. Ob ein weiterer, berechtigter Platzverweis gegen die Gastgeber für mehr Ruhe gesorgt hatte sei mal dahin gestellt. Überhaupt, was in der letzten Viertelstunde auf dem „Kirchberg“ ablief hatte nicht mehr viel mit anständigem Fußball zu tun, man konnte nur noch mit dem Kopf schütteln wie die schwarz-gelben SV`ler ihre Farben präsentierten. In den Spielen zuvor musste sich die Mahrt-Elf den Vorwurf gefallen lassen, dass sie etwas leichtfertig mit den Chancen umgegangen ist. Hier war es so, dass sie nicht clever genug war, das Überzahlspiel einer ganzen Halbzeit auszuspielen. Aber daran kann man ja arbeiten, Oli !

1:0, 3 Derby-Punkte, passt !

TSV Neckarbischofsheim - VfB Epfenbach 1 : 0

Nach dem überragenden Auswärtserfolg bei der SG Waibstadt waren die „Epfelbacher“ vorgewarnt, entsprechend war ihr Auftreten bei der Überraschungsmannschaft in dieser noch jungen Saison. Die „Null“ musste erst einmal stehen, das Geschehen spielte sich zum größten Teil in der Epfenbacher Hälfte ab, ein Marcel Schaardt musste sich mit zwei oft auch drei Gegenspielern auseinander setzen. Aber es sind ja auch noch 10 andere da, wie z.B. Dennis Laber, der bereits in der 2. Minute eine Riesenchance 3 m vor dem Tor hatte aber den Ball per Kopf nicht drücken konnte. In der 6. Minute prüfte Monteiro Keeper Bing, der im Laufe des Spiels über sich hinaus wachsen sollte, mit einem satten Weitschuss. Von den Gästen war in den ersten 45 Minuten recht wenig zu sehen, sie verhielten sich wie das Kaninchen vor der Schlange. Haffelder und Laber hatten noch aussichtsreiche Chancen ein Tor zu erzielen, dennoch ging man torlos in die Halbzeit. Nach 52 Minuten konnte Dennis Laber endlich sein erstes Saisontor bejubeln als er von Monteiro mustergültig frei gespielt wurde. Die Führung entsprach auch voll dem Spielverlauf. Und hätte Haffelder (57.) und Laber (66.) ihre Chancen besser genutzt wären schon früh alle Zweifel, wer als Sieger den Platz verlässt ausgeräumt gewesen. Leider hatte VfB-Keeper Bing etwas dagegen, der in einigen Aktionen über sich hinaus wuchs und seine blauen Farben im Spiel hielt. Die Frage, ob Epfenbach nach einer Stunde intensiver Defensivarbeit den Schalter noch umlegen kann beantwortete Wojtek Szelag in der 66. Minute. Hier prüfte er Dennis Weis aus kurzer Distanz, der eine Glanzparade vom Feinsten hinlegte. Die bisher beste Möglichkeit für den VfB ein Tor zu erzielen. Die letzte Viertelstunde gehörte eindeutig den Gastgebern, in der es genügend Chancen für weitere Treffer gab. Wenn man bei der Mahrt-Elf etwas zu bemängeln hat dann ist es die mangelnde Chancenverwertung in der Schlussphase – ähnlich wie in Waibstadt. Aber das wäre schon Jammern auf ganz, ganz hohem Niveau. Mit 7 Punkten und noch keinem Gegentreffer geht es nun am kommenden Sonntag mit breiter Brust zum SV Treschklingen, der im „Krisenduell“ gegen Obergimpern mit 5:3 die Kurve bekommen hat.

derbysieger, derbysieger, hey, hey !

SG Waibstadt - TSV Neckarbischofsheim 0 : 4

Diese herbe Derby-Schlappe wird der SG Waibstadt sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Die wenigen Waibschder Fans, die den Weg auf den Sportplatz gefunden haben ärgerten sich dabei am meisten WIE sich die Keitel-Elf an diesem schwülen Nachmittag bei ihrem ersten Heimspiel präsentierte. Die Anfangseuphorie des Auftaktspiels gegen Obergimpern war wie weg geblasen, von einem klaren Aufstiegsaspiranten war die SG Lichtjahre entfernt. In der 36. (!) Minute hatten die Gastgeber ihre erste und bis dato einzige Chance in Halbzeit eins, Julian Keitel setzte den Ball volley übers Tor. Und „Bischesse“ ? Während die SG`ler die Verantwortung vom einen zum anderen schoben präsentierte sich Mahrt & Co. von Anpfiff weg als Team. So war es auch nicht verwunderlich, dass der TSV in der 8. Minute durch Marcel Schaardt in Führung ging was auch den Halbzeitstand bedeutete. Und der war für die Gastgeber sogar noch recht schmeichelhaft, hätte Schaardt in der 32. Minute etwas mehr Glück gehabt wären der SGW schon nach 45 Minuten die Felle davon geschwommen. In der Halbzeit hoffte der SG-Anhang, dass Trainer Keitel der Mannschaft die Meinung geigt und sie sich von einer anderen, besseren Seite zeigt. Fehlanzeige ! Der TSV Neckarbischofsheim machte gnadenlos so weiter wie er aufgehört hatte und ließ der SG Waibstadt überhaupt keine Chance. Erst nach dem schon vorentscheidenden 2:0 durch Jonas Haffelder (48.) brachen bei Michael Keitel verbal alle Dämme aber nicht lange, denn spätestens nach dem 3:0 , wiederrum durch Marcel Schaardt (57.)  kam sich der Trainer wie in einem schlechten Film vor. Auswechslungen, gelbe Karten, gute Freistoßsituationen, an diesem Tag half dem großen Favoriten überhaupt nichts. Dass es am Ende „nur“ 4:0 hieß – Tobias Lorenz traf in der 90. Minute aus der Distanz – hatte man einzig und allein der fehlenden Kaltschnäuzigkeit z.B. eines Pascal Monteiro zu „verdanken“. Sonst hätte es der SG noch weitaus schlimmer ergehen können.

 

kreisliga

14. spieltag

T S V  - Eppingen II

Steinsfurt - Rohrbach /S.

Epfenbach - Eschelbach

Helmstadt - Reihen

Treschklingen - Waibstadt

Eppingen Tsp. - Rohrbach a.G.

Obergimpern - B. Rappenau (Sa.)

Zuzenhs. II - Waldangelloch (Sa.)

die tabelle

kreisliga

1.   NECKARBISCHOFSHEIM 37 35
         
2.   Epfenbach 15 27
         
3.   EPPINGEN II 20 26
         
4.   Rohrbach / S. 26 25
         
5.   Treschklingen 15 24
         
6.   Bad Rappenau 08 23
         
7.   Obergimpern -08 18
         
8.   Waibstadt 02 17
         
9.   Helmstadt -11 17
         
10.   Waldangelloch -07 16
         
11.   Rohrbach a.G. -08 16
         
12.   Zuzenhausen II -01 15
         
13.   Steinsfurt -07 11
         
14.   Eppingen Tsp. -19 9
         
15.   Reihen -14 8
         
16.   Eschelbach -48 1

FLEISCH, FLEISCH !

Durch das freiwillige Engagement eines Edel-Fans findet am Freitag, 23. Nov.`18 ab 19 Uhr im Clubhaus des TSV Neckarbischofsheim der „2. TSV-Rumpsteak & Schnitzel-Abend“ statt ! Mit den Beilagen Pommes oder Spätzle und Salatteller. Vorbestellungen nimmt ab sofort TSV-Ressortleiter André Himmelhan an. Kontakt: 07263 / 409796.

14. Spieltag

Kreisklasse "A"

T S V  II  - Kirchardt/Gr.

Mühlbach - Rohrbach /S. II

Elsenz - Adelshofen

Babstadt - Weiler

Daisbach - Eschelbronn

Sulzfeld - Tiefenbach

Sinsheim TGü - Gemmingen

Untergimpern - Angelbachtal

die tabelle

Kreisklasse "A"

1.   Gemmingen 22 31
         
2.   KIRCHARDT / GR. 23 29
         
3.   Mühlbach 19 26
         
4.   Sinsheim TGü 12 26
         
5.   Angelbachtal 19 22
         
6.   Weiler 09 21
         
7.   Sulzfeld -05 19
         
8.   Untergimpern -02 16
         
9.   Babstadt -06 15
         
10.   Adelshofen -11 15
         
11.   Eschelbronn -01 14
         
12.   Tiefenbach -07 14
         
13.   Rohrbach /S. II -16 13
         
14.   Elsenz -12 11
         
15.   Daisbach -14 8
         
16.   Neckarbischofsheim II -30 3

der plan

BIS ZUR HERBSTMEISTERSCHAFT ?