Chronik des TSV Neckarbischofsheim

Der Anfang (1914-1945)

Friedrich Fassnacht, Heinrich Ruppert, Erwin Roser, Albert Hotz, Friedrich Bräumer, Ernst Wolff, Hermann Ahlheim, Heinrich Metzger, Karl Weber, Willi Paulmann

Bereits im Jahre 1914 gab es in Neckarbischofsheim die ersten Bestrebungen zur Gründung eines Fußballvereins, die aber erst in den Jahren 1919/1920 von Erfolg beschieden waren, nachdem auch die hiesige Bevölkerung dem Fußballsport gegenüber aufgeschlossener eingestellt war. Eng verbunden sind damit die Namen: Friedrich Fassnacht, Heinrich Ruppert, Erwin Roser, Albert Hotz, Friedrich Bräumer, Ernst Wolff, Hermann Ahlheim, Heinrich Metzger, Karl Weber, Willi Paulmann. Die Zahl der Anhänger wuchs zusehends, auch gegen den Widerstand weiter Kreise der Einwohnerschaft. Als Spielfeld diente die hintere Schafwiese, mit Toren ausgestattet, die zwar noch kein Fangnetz hatten, aber mit einem Holzgeflecht aus Stangen doch rundum zu waren. Die Spielabschlüsse bereiteten erhebliche Schwierigkeiten, da wie hier auch anderwärts der Fußballsport noch in den Kinderschuhen steckte. Bereits im Jahre 1914 gab es in Neckarbischofsheim die ersten Bestrebungen zur Gründung eines Fußballvereins, die aber erst in den Jahren 1919/1920 von Erfolg beschieden waren, nachdem auch die einheimische Bevölkerung dem Fußballsport gegenüber aufgeschlossener eingestellt war. Ein reger Spielbetrieb entwickelte sich seit dem Jahre 1921, in das auch der Zusammenschluss des Fußballvereins mit dem hiesigen Turnverein fiel. Anlässlich der Sportplatzweihe spielte am 31.Juli 1921 im Rahmen eines Sportfestes als Gastmannschaft die 2. Mannschaft des Phönix Heidelberg in Neckarbischofsheim. Einen weiteren merklichen Aufschwung erfuhr die Fußballabteilung nach der Übernahme durch E. Hartwig, der 1929 von Germania Brötzingen nach Neckarbischofsheim kam. Als größter Erfolg in dieser Zeit ist das Endspiel um die Kreismeisterschaft der A-Klasse im Jahre 1931 zu werten, das nur knapp mit 0:1 Toren gegen Meckesheim verloren ging. Eine dunkle Zeit begann für die Fußballabteilung ab 1935, als der Spielbetrieb bald vollständig erlahmte.

Der Neuaufbau (1945 - 1955)

Im Jahre 1945 riefen ein paar Unentwegte die Fußballabteilung neu ins Leben. Von der Gemeinde wurde nach einigem Drängen die vordere Schafwiese als Sportplatz zur Verfügung gestellt, da der alte Platz an der Helmhöfer Straße (heute Firma Schilling & Reitter) unbenutzbar geworden war. Diese Wiese musste aber erst in mühsamen Arbeitsstunden von Freiwilligen Abend für Abend zu einem einigermaßen annehmbaren Sportplatz hergerichtet werden. Mit der Mannschaft war zunächst auch nur wenig Staat zu machen, gingen doch die ersten Spiele allesamt entmutigend verloren. Bald stießen neue Spieler dazu und es stellten sich die ersten Erfolge ein. Unter Anleitung von Professor Wegele wurde Neckarbischofsheim eine der führenden Mannschaften des Kreises Sinsheim, Kreismeister in der Kreisklasse II, Gruppe Nord, im Jahre 1946/47, Tabellenzweiter im Jahre 1947/48 in dieser Staffel.

Im Jahre 1950, ein Jahr nach dem 40jährigen Jubiläum der Turnabteilung, kam es trotz aller Bemühungen zur Trennung der beiden Abteilungen. Die Turnabteilung gründete den alten TV 09 wieder, während die Fußballabteilung mit ihrem Gründungs- und Ehrenmitglied Fritz Fassnacht als Vorstand, den Namen TSV 1919 beibehielt. Sein Nachfolger in dem Amt als 1. Vorsitzenden wurde 1952 Fritz Ambacher. Die Verbandsrunde 1953/54 brachte den Abstieg in die B-Klasse. Ein Lichtblick war damals die A-Jugendmannschaft, die 1955 die Staffelmeisterschaft erringen konnte.

Neuorganisation (1955-1960)

Das Jahr 1955 brachte die vollständige Neuorganisation des Vereins. Nahezu alle Posten der Vereinsleitung wurden neu besetzt und Siegfried Müller übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden. In der Verbandsrunde 1955/56 wurde ein Mittelplatz erspielt und mit dem Einbau der Jugendspieler ergab sich eine Leistungssteigerung der 1. Mannschaft, die als größten Erfolg das Vordringen des TSV bis ins Kreispokal-Endspiel der Pokalrunde 1956/57 zu verzeichnen hatte. Gegen die alten Lokal-Rivalen SG Untergimpern wurde in Waibstadt unglücklich 0:1 verloren. Nur knapp verfehlte man in den Jahren 1957-1959 die Meisterschaft, zuletzt durch ein außergewöhnliches Missgeschick.

 

Es war dies der Erfolg für langjährige, intensive Jugendarbeit und fleißiges Training, das unter Dr. Poppe begonnen und im Meisterschaftsjahr unter Herbert Paul fortgesetzt wurde. Anlässlich des Kreisfachtages in Eschelbronn errang die Meistermannschaft auch in überlegener Manier die B-Klassen-Kreismeisterschaft mit einem 4:1-Sieg gegen Weiler.

Die Neuformation 1960-1965

In das Jahr 1960 fiel auch die Gründung der Fußballabteilung Helmhof (4. August), die jedoch nach 2jähriger Zugehörigkeit zur B-Klasse Nord den Spielbetrieb wegen fehlendem Spielermaterials wieder einstellen musste. Im ersten A-Klassen-Jahr 1960/61 belegte die Mannschaft nach wechselnden Erfolgen einen Mittelplatz. Von diesen guten Leitung blieb die Mannschaft im folgenden Spieljahr 1961/62 weit entfernt. Spielerabgänge, Spannungen zwischen Vorstandschaft und Spielern sowie innerhalb des Spielkreises, waren die Ursachen für ein schwaches Abschneiden in der Verbandsrunde, die am Ende den erneuten Abstieg in die B-Klasse brachte. Nach dem aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Herbert Paul übernahm Manfred Stojan das Training der abgestiegenen Elf. Trotz des verwaisten Postens des Spielausschussvorsitzenden, der erst im Laufe der Verbandsrunde durch Paul Grosse besetzt wurde, ging man optimistisch in die Punktespiele und erreichte nach Ablauf der Saison einen 3. Tabellenplatz. In systematischer Aufbauarbeit wurde die 1. Mannschaft neu formiert und nach einem 2. Tabellenplatz im Spieljahr 1962/63 und demselben Abschneiden in der Verbandsrunde 1963/64 bot sich die Chance, durch zwei Entscheidungsspiele gegen den Zweiten der B-Klasse Süd (FC Weiler) den Aufstieg in die A-Klasse zu schaffen. Man nutzte die Gelegenheit und erreichte durch einen 1:3 Vorspielsieg und einem 2:2 Remis im Rückspiel in Helmstadt das begehrte Ziel. Die Jahre 1963/64 waren auch in anderer Hinsicht bedeutungsvoll. Fielen doch in diese Zeit die Bestrebungen, den TSV neu zu formieren. Nach der bereits seit ihrem Bestehen (1956) selbständigen Tischtennis-Abteilung wollten auch die Fußballer mehr Eigenständigkeit. So entstand nach einigen Geburtswehen am 4.1.1964 die Fußballabteilung als selbständige, mit eigener Geschäftsführung betraute Sparte des TSV 1919 Neckarbischofsheim. In der anschließendem Hauptversammlung wurde Willi Dörr in seinem Amt als Abteilungsleiter offiziell bestätigt, nachdem er sich schon seit einiger Zeit der Fußballer angenommen hatte. Das Spielfeld erhielt eine neue Rasendecke, eine Umkleidemöglichkeit wurde eingerichtet und die Platzumrandung erneuert. Somit waren alle äußeren Voraussetzungen für ein gutes Abschneiden im Spieljahr 1964/65 in der A-Klasse geschaffen. Am Ende der Verbandsrunde belegte die 1. Mannschaft einen Platz im unteren Tabellendrittel und hatte das gesteckte Ziel - Klassenerhalt - erreicht. Kurz nach Beendigung der Runde stellten Abteilungsleiter Willi Dörr sowie sein Stellvertreter und Trainer Manfred Stojan überraschen ihre Ämter zur Verfügung. Den Trainerposten versah zunächst Hauptlehrer Knaus, der aber leider am Wochenende in seinem Heimatverein Blankenloch aktiv war.

Aufbauarbeit 1965-1970

Erster Vorstand Siegfried Müller übernahm kommissarisch die Führung der Fußballabteilung. Dauerlösungen waren damit nicht gefunden und man war deshalb froh, als am 19.11.1965 Arno Welk das Amt des Abteilungsleiters übernahm. Die Trainertätigkeit teilten sich von diesem Zeitpunkt an K. Knaus und Franz Böhm, der für den taktischen Unterricht verantwortlich zeichnete. Diese ständigen Veränderungen innerhalb der Vorstandschaft brachten kein besseres Abschneiden der 1. Mannschaft in der Verbandsrunde 1965/66 als im Vorjahr, jedoch ließ der Einbau einiger junger Spieler für die Zukunft einiges erhoffen. Um intensivere Trainingsbedingungen zu ermöglichen, wurde das Spielfeld mit einer teilweisen Beleuchtung ausgestattet: daneben waren die schon seit Jahren immer wiederkehrenden Ausbesserungsarbeiten am Spielfeld und besonders in der Platzdrainage fällig. Für die taktische Betreuung der Spieler wurde Manfred Stojan wiedergewonnen, während Franz Böhm das praktische Training leitete. Diese Zusammenarbeit, die die volle Unterstützung der Vorstandschaft fand, war so fruchtbar, dass das Spieljahr 1966/67 das erfolgreichste der Fußballer, ja des TSV überhaupt, wurde. Neben der A-Klassenmeisterschaft und dem Aufstieg in die 2. Amateurliga Nordbaden wurde auch die Kreismeisterschaft im Pokalwettbewerb errungen. Zur Auffrischung der Vereinskasse wurden auf der Schlossparkbühne regelmäßig Tanzveranstaltungen abgehalten, um den erhöhten finanziellen Belastungen in der Amateurliga gewachsen zu sein. Unter dem für die Verbandsrunde 1967/68 verpflichteten Trainer Gerhard Rink, Mannheim, erspielte sich die Mannschaft einen ausgezeichneten Platz in der oberen Tabellenhälfte. Erstmals glückte mit Gerd Störzer, einem Spieler des TSV, der Sprung in die Nordbadische Amateurauswahl. Im Spieljahr 1968/69 konnten endlich die Heimspiele auf dem neuen Sportgelände ausgetragen werden. Der alte Sportplatz stand nach wie vor als Trainings- und Ausweichplatz zur Verfügung. Infolge einiger Spielerabgänge und -verletzungen verlief das 2. Jahr in der Amateurliga wenig erfolgreich und brachte am Ende den Abstieg in die A-Klasse. Weitere Spielerabwanderungen zwangen unter dem neu verpflichteten Trainer Theo Gugel, Bargen, zu einer völligen Neuformation der 1. Mannschaft. Nach anfänglich wechselnden Erfolgen, wobei man zeitweise dem Tabellenende bedrohlich nahe kam, setzte eine merkliche Aufwärtsentwicklung ein, so dass zum Schluss ein befriedigender dritter Tabellenplatz erricht werden konnte. In den Jugendmannschaften reiften wieder Talente heran, die vielleicht einmal den großen Sprung schaffen könnten. Seit 1946 war die Jugendarbeit immer ein besonderes Anliegen der Vorstandschaft. Während vor allem in den Jahren 1959 bis 1964 durch August Brandt eine vorzüglich Betreuung der Schülermannschaften gesichert war, lag in den Jahren 1962 bis 1969 die Hauptlast der Jugendbetreuung bis zu seinem Wegzug nach Mannheim beim früheren Jugendleiter Max Laborius, welcher von Walter Schütz unterstützt wurde, der nach dem Weggang von August Brandt sich der Schülermannschaften annahm. Die anfallenden Aufgaben wurden geteilt: aktive Spieler haben sich in lobenswerter Weise als Trainer und Betreuer der verschiedenen Jugendmannschaften zur Verfügung gestellt. Mit Konrad Schäfer wurde als Jugendleiter ein Mann gefunden, der sich in der Jugendarbeit des Vereins stark engagierte und so war es nicht verwunderlich, dass die Fußballabteilung des TSV Neckarbischofsheim mit insgesamt sechs Jugendmannschaften im Jubiläumsjahr 1970 eine der stärksten Jugendabteilungen des Kreises besaß. Verschiedene Staffelmeisterschaften mit der Teilnahmeberechtigung an den Kreismeisterschaftsendspielen waren der Lohn für eine intensive und aufopferungsvolle Tätigkeit.

Eingetragener Verein (1970-1975)

Seit 1970 wird der TSV Neckarbischofsheim als eingetragener Verein geführt. Die Jubiläumsfeiern zum 50jährigen Bestehen konnten infolge besonderer Umstände und auch wegen des Abstiegs aus der 2. Amateurliga erst ein Jahr später mit einer Sportwoche stattfinden. Durch die Verwaltungsreform in den Jahren 1970/73 wurde Untergimpern in die Stadt Neckarbischofsheim eingemeindet, weshalb es seit dieser Zeit zwei Fußballvereine in unserer Gemeinde gibt. Zur Partnerstadt La Chapelle-Saint-Luc wurden freundschaftliche Beziehungen hergestellt. So besuchten wir 1972 unsere Partnerstadt, dem ein Besuch der französischen Fußballfreunde vorausging. Neue Bande wurde 1978 wieder geknüpft und man beteiligte sich zusammen mit der Sportgemeinschaft Untergimpern an den Feierlichkeiten zur Einweihung der Sportanlage in La Chapelle-Saint-Luc. Die kombinierte sogenannte Stadtauswahl nahm an Turnier- und Propagandaspielen teil. Im Jahre 1973 erspielte sich die 1. Mannschaft den Vizemeister. Als 1975 der Abstieg in die B-Klasse besiegelt war, haben einige Spieler den Verein verlassen und die Zuschauer fehlten ebenfalls.

Im Rahmen der Partnerschaftsbegegnungen zwischen dem TSV und dem COC wurden Fußballspiele der Damen- und Herrenmannschaften in La Chapelle-Saint-Luc und in Neckarbischofsheim durchgeführt. Die Neckarbischofsheimer Damen verloren 2:1 und die Herren gewannen 3:4. Nach einem festlichen Abendessen fand man sich zu einer Tanzveranstaltung zusammen, in deren Verlauf Bürgermeister Pinet den Mannschaften die Pokale überreichte. Helmut Mayer dankte im Namen des TSV für die Betreuung und Gastfreundlichkeit. Die Tage vom 16. – 18. Juni 1972 waren für die Neckarbischofsheimer betont herzlich.

 

erfolgreiche frauen (1975-1980)

In den Jahren 1970 bis 1973 wurde auch Damenfußball gespielt. Gleich zu Beginn des Jubiläumsjahres versuchten einige Damen mit dem Ball etwas anzufangen. Sie hatten auch bald Erfolge zu verzeichnen. So wurden sie bereits 1971 Kreismeister. 1973 Staffelmeister und zum zweiten Male Kreismeister in dieser kurzen Damenfußballgeschichte. Mangels Spielerinnen – einige hörten auf und einige waren beruflich nicht mehr in der Lage – hängte man schweren Herzens die Kickschuhe schon wieder an den Nagel. In der TSV-Fußballgeschichte ist es einmalig, dass in den letzten 15 Jahren nur zwei Vorstände die Abteilung führten: ab 1980 Walter Schütz, der 1986 die Abteilungsführung an seinen Sohn Horst übergab.

Im Spieljahr 1976/77 war nur ein dritter Tabellenplatz zu erringen. Das Fußballinteresse nahm stark ab. In der neuen Klasseneinteilung wurde die Bezirksliga eingeführt, so dass in 5 Klassen gespielt wurde. Im Jahr 1979 wurden die Seniorenmannschaften von Trainer Elmar Hohl trainiert und belegten den 2. Tabellenplatz in der B-Klasse Nord. Allgemein konnte festgestellt werden, dass das Interesse am Fußball nachließ und die echten Fans fehlten. Deshalb war es nicht einfach, einen Fußballverein erfolgreich zu führen. Ein Beirat wurde bei der Generalversammlung 1976 gewählt. Dieses Gremium soll beratend wirken und somit den Verein stärken. Zum Beirats-Obmann wurde Knut Krüger gewählt.

Notstand (1980-1985)

In der Generalversammlung im Juni 1980 wurden Mitglieder für die Vorstandschaft gesucht. Für Ehrenmitglied Walter Schütz, der den Notstand erkannte, war es eine Selbstverständlichkeit, den Abteilungsvorstand zu übernehmen.

85 Jugendspieler konnte die Abteilung aufweisen und sie hegte damit berechtigte Hoffnungen, in die nächst höhere Spielklasse aufzusteigen.

Im Spieljahr 1982/83 kehrte der ehemalige Spieler Klaus Breining als Trainer zurück und damit begann endlich ein Aufschwung. Für Walter Schütz hatte sich die harte Arbeit der zurückliegenden 2 Jahre gelohnt, weil es ihm gelungen war, das Vereinsschiff in geordnete Bahnen zu bringen. Der Dornröschenschlaf war vorbei und der Aufstieg in die A-Klasse nach 8 Jahren B-Klassenzugehörigkeit war geschafft. Die Mannschaft errang souverän die Meisterschaft nach siegreichem Endspiel in Waldangelloch. Mit einem Hupkonzert wurde die Mannschaft begrüßt: ein städtischer Empfang schloss sich an. In das Spieljahr 1983/84 startete man mit großen Hoffnungen. Doch es gab Umstellungsschwierigkeiten beim Training – der Sportplatz wurde gesperrt und ein zweiter Platz stand nicht zur Verfügung – und Verletzungspech; und so war der Beginn der Verbandsrunde nicht so glücklich. Trotzdem konnte der 5. Platz am Ende als Erfolg gewertet werden. Im Kreispokal schied die Mannschaft in der 3. Runde aus. Als ständige Belastung stellten sich die Fahrten der Jugendmannschaften zu Auswärtsspielen heraus; deshalb wurde ein Kleinbus angeschafft. 1984/85: Aus den eigenen Reihen wurden 3 Jugendspieler sowie weitere Neuzugänge in die Mannschaft integriert, so dass sich der Spielerkader auf 35 erweiterte für die 1. und 2. Mannschaft. Nach Rundenabschluss belegte die 1. Mannschaft Platz 7 und die 2. Mannschaft Platz 13.

SorgenzeitEN

1985/86/87: Das Saisonziel hieß: besseres Abschneiden als in den zwei Runden zuvor. Mit 4 eigenen Jugendspielern und Neuzugängen strebte man sogar den 1. Tabellenplatz an: doch es wurde nichts daraus. Das Spieljahr 1986/87 war noch erfolgloser und der Klassenerhalt konnte mit Mühe gesichert werden.

1987/88: Am 28. Spieltag war der Abstieg besiegelt. Zu sportlichen Misserfolgen kam noch der Abgang von Mitgliedern in wichtigen Ämtern. 120 Jugendliche wurden in 9 Mannschaften von 11 Betreuern trainiert.

1988/89: Die Talfahrt hielt weiter an. Im Pokal schied man in der 2. Runde aus. In der Verbandsrunde folgte Niederlage auf Niederlage. Der Spielerkader war überaltert und junge Spieler fehlten. Nach einer Seelenmassage schöpfte man nochmals Hoffnung, doch am Ende fand man sich auf dem 13. Platz. Die Zuschauer blieben aus, finanzielle Sorgen und Nöte kamen auch noch hinzu.

1989/90: Das Saisonziel wurde nicht erreicht und man belegte am Ende der Runde den 13. Tabellenplatz. Für die neue Runde baute man auf Jugendspieler und hegte die Hoffnung, dass die auswärts Spielenden zum TSV zurückkehren werden.

Wieder nach oben (1990-1993)

1990/91: Die Fußballabteilung hatte sich für die neue Runde etwas vorgenommen und verpflichtete den Trainer Klaus Herbold, einen echten TSV´ler, der von Jugend an bis 1974 in Neckarbischofsheim spielte. Es begann ein Neuaufbau: 7 Spieler aus der eigenen Jugend und 4 Neuverpflichtungen stießen zur Mannschaft. Die Abschlusstabelle wies den 9. Platz aus.

 

1991/92: Die Runde war geprägt von Leistungsschwankungen. Nach einem absoluten Tief in der Vorrunde war eine spielerische Aufwärtsentwicklung in der Rückrunde nicht zu übersehen. Frühzeitig ging man auf Spielersuche für die nächste Runde. Am Saisonende erreichte die 1. Mannschaft den 8. Platz, die Reserve-Mannschaft den 6. Tabellenplatz.

1992/93: Wohlvorbereitet ging man in die neue Runde. Im Pokal schied man in der 3. Runde nach einem 4:1 in Hilsbach aus. In der Verbandsrunde hatte die Mannschaft einen Traumstart und gab erst im 7. Spiel einen Punkt ab. Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel gegen den SV Daisbach wurde mit 3:0 gewonnen. Die Erfolgsserie setzte sich fort, denn ohne Niederlage wurde die Herbstmeisterschaft erreicht; unterstützt wurde die Mannschaft von ihren tollen Fans. In der Rückrunde sorgte der SV Bargen für neue Spannung, denn er nahm nach einem 0:2-Sieg beide Punkte mit nach Hause. An der Tabellenspitze wurde es nun wieder eng. Denkwürdig die Fußballbegeisterung nach Jahren der Flaute; 300 TSV-Anhänger pilgerten zum Spitzenspiel nach Daisbach, das jedoch mit 2:1 verloren wurde. Nach einer 0:1-Niederlage gegen Obergimpern gab man die Tabellenführung ab. Es entwickelte sich ein heftiger Zweikampf zwischen dem TSV und dem SV Daisbach. Ab dem 28. Spieltag übernahm der TSV wieder die Führung. Krönender Abschluss fand in Sinsheim statt: der TSV wurde Meister der B-Klasse.

DIE MeisterstückE (1992 - 1995)

Der Jubel kannte keine Grenzen. Nach einem Autokorso wurde die Mannschaft in der Ortsmitte von Bürgermeister Geinert, dem Musikverein und der Bevölkerung empfangen. Vom Rathausbalkon hielten Bürgermeister Geinert, Horst Schütz und Dietmar Leucht kurze Ansprachen. Horst Schütz lobte vor allem die gute Unterstützung durch die Zuschauer. Die Feier wurde im Festzelt beim Sportplatz fortgesetzt, die mit einem grandiosen Feuerwerk ihren Höhepunkt erreichte. In der offiziellen Meisterschaftsfeier am 4. Juni 1993 freute sich eine vollbesetzte Stadthalle über die B-Liga-Meisterschaft. Gefeiert wurde im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten, denn der Musikverein sorgte für eine stimmungsvolle Untermalung, und der Männergesangverein überbrachte musikalische Grüße.

Bürgermeister Geinert beglückwünschte die Mannschaft und suchte als nächstes Ziel die Bezirksliga aus. Abteilungsvorstand Horst Schütz stellte fest: „Wir sind verdient Meister geworden, denn wir hatten die stärkste und ausgeglichenste Mannschaft.“ Durch Trainer Klaus Herbold wurde der Spaß am Fußball wieder geweckt.

1993/94: Nach einem intensiven Vorbereitungsprogramm wartete man gespannt auf die ersten Punktspiele, die gegen Top- und Geheimfavoriten bestritten werden mussten. Man erkannte, dass in der neuen Klasse ein temporeiches und technisch besseres Spiel gefordert wurde und dass man diesen Ansprüchen gerecht wurde. Die Integration junger Spieler nahm konkrete Formen an und es galt, gegen Nichtfavoriten den Erfolgsweg weiterzugehen. Mit Unterstützung der Fangemeinde, die kaum noch zu bremsen war, führte man nach der Vorrunde die Tabelle punktgleich mit Kürnbach und Mühlbach an, während die 2. Mannschaft ungeschlagen als alleiniger Herbstmeister feststand. Die Ergebnisse der schweren Spiele in der Rückrunde konnten sich sehen lassen. Am 20. Spieltag übernahm man die Tabellenspitze, die weiter ausgebaut und bis Ende  der Runde nicht mehr abgegeben wurde. Nach einem 1:1 in Untergimpern stand die Mannschaft als Aufsteiger fest, doch musste die Meisterschaft noch um eine Woche verschoben werden. Einen Spieltag vor Rundenende wurde gegen Daisbach mit 3:1 die Meisterschaft gesichert. Nach dem Schlusspfiff im letzten Punktspiel in Ittlingen ging es für den frischgebackenen Meister der A-Liga (auch die 2. Mannschaft holte den Meistertitel) erst so richtig los. Die Spieler fuhren mit ihren vielen treuen Fans in einem Autokorso nach Neckarbischofsheim und wurden vom Musikverein in Empfang genommen, der den Festzug zum Rathaus begleitet. Im Festzelt beim Sportheim kannte die Begeisterung kein Grenzen; ein überwältigendes Feuerwerk bildete den Abschluss.

1994/95: Nach zwei Aufstiegen hintereinander ging man mit großer Zuversicht und dem neuen Trainer Norbert Grundwald in die neue Runde. Man will sich in der neuen Klasse etablieren und strebt einen Mittelplatz an. Nach wechselhaften Leistungen wurde das gesteckte Saisonziel erreicht. Die 1. Mannschaft belegte den 9. Tabellenplatz, während die 2. Mannschaft die Runde mit dem 11. Tabellenplatz abschloss.

kreisliga

14. spieltag

T S V  - Eppingen II

Steinsfurt - Rohrbach /S.

Epfenbach - Eschelbach

Helmstadt - Reihen

Treschklingen - Waibstadt

Eppingen Tsp. - Rohrbach a.G.

Obergimpern - B. Rappenau (Sa.)

Zuzenhs. II - Waldangelloch (Sa.)

die tabelle

kreisliga

1.   NECKARBISCHOFSHEIM 37 35
         
2.   Epfenbach 15 27
         
3.   EPPINGEN II 20 26
         
4.   Rohrbach / S. 26 25
         
5.   Treschklingen 15 24
         
6.   Bad Rappenau 08 23
         
7.   Obergimpern -08 18
         
8.   Waibstadt 02 17
         
9.   Helmstadt -11 17
         
10.   Waldangelloch -07 16
         
11.   Rohrbach a.G. -08 16
         
12.   Zuzenhausen II -01 15
         
13.   Steinsfurt -07 11
         
14.   Eppingen Tsp. -19 9
         
15.   Reihen -14 8
         
16.   Eschelbach -48 1

FLEISCH, FLEISCH !

Durch das freiwillige Engagement eines Edel-Fans findet am Freitag, 23. Nov.`18 ab 19 Uhr im Clubhaus des TSV Neckarbischofsheim der „2. TSV-Rumpsteak & Schnitzel-Abend“ statt ! Mit den Beilagen Pommes oder Spätzle und Salatteller. Vorbestellungen nimmt ab sofort TSV-Ressortleiter André Himmelhan an. Kontakt: 07263 / 409796.

14. Spieltag

Kreisklasse "A"

T S V  II  - Kirchardt/Gr.

Mühlbach - Rohrbach /S. II

Elsenz - Adelshofen

Babstadt - Weiler

Daisbach - Eschelbronn

Sulzfeld - Tiefenbach

Sinsheim TGü - Gemmingen

Untergimpern - Angelbachtal

die tabelle

Kreisklasse "A"

1.   Gemmingen 22 31
         
2.   KIRCHARDT / GR. 23 29
         
3.   Mühlbach 19 26
         
4.   Sinsheim TGü 12 26
         
5.   Angelbachtal 19 22
         
6.   Weiler 09 21
         
7.   Sulzfeld -05 19
         
8.   Untergimpern -02 16
         
9.   Babstadt -06 15
         
10.   Adelshofen -11 15
         
11.   Eschelbronn -01 14
         
12.   Tiefenbach -07 14
         
13.   Rohrbach /S. II -16 13
         
14.   Elsenz -12 11
         
15.   Daisbach -14 8
         
16.   Neckarbischofsheim II -30 3

der plan

BIS ZUR HERBSTMEISTERSCHAFT ?